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{$siteTitle}{$siteURL}deSun, 08 Dec 2019 14:06:28 +0100Sun, 08 Dec 2019 14:06:28 +0100news-449Tue, 03 Dec 2019 15:28:55 +0100Besinnlicher Adventsspaziergang – Gang zum Stall/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/besinnlicher-adventsspaziergang-gang-zum-stallAuch in diesem Jahr gibt es in der Adventszeit wieder einen besinnlichen Spaziergang mit meditativen Texten über den Waldhügel.

 

Mitglieder der Michael-Gemeinde laden herzlich dazu ein und freuen sich, wenn auch neu zugezogene Menschen, jung oder alt, sich diesem Gang durch die schöne Natur des Waldhügels zum dortigen Schafsstall anschließen. Am Schafstall warten auf die Teilnehmer ein warmer Tee oder ein Becher Glühwein. Trotz mitgeführter Fackeln ist es ratsam auch Taschenlampen mitzunehmen.

 

Treffpunkt ist am Donnerstag, 12. Dezember um 19.00 Uhr an der Ecke Hauenhorster Straße – Anne Frank Straße.
 
 

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news-177Mon, 02 Dec 2019 15:50:00 +0100Angeluskonzert - Orgelmusik zur Marktzeit/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/angeluskonzert-orgelmusik-zur-marktzeitNicht nur der Nikolausmarkt öffnet an diesem Wochenende seine Pforten auf Rheines historischem Marktplatz, auch die beliebten Angelus-Konzerte in der Stadtkirche beginnen wieder. Das erste Konzert ist an diesem Samstag, 7. Dezember um 12.05 Uhr in der Stadtkirche Sankt Dionysius.


In diesem Jahr zum ersten Mal als Organist dabei ist der gebürtige Rheinenser Patrick Kampf. Adventliche Orgelmusik von Johann Sebastian Bach steht auf seinem Programm, darunter Bachs wohl berühmtestes Choralvorspiel ‚Wachet auf, ruft uns die Stimme‘. Eine Estampie aus dem Robertsbridge Codex von 1360 führt uns an die Anfänge der Musik für Tasteninstrumente, und eine Improvisation über den Choral ‚Laut dein Lob wir heben an, Sankt Johannes, heilger Mann‘ schlägt schließlich die Brücke zur Gegenwart.


Patrick Kampf (*1986) erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Klaus Hedderich und Andreas Wermeling in seiner Heimatstadt Rheine. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann, wonach er Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in den Orgelklassen von Margareta Hürholz, Otto Krämer und Thierry Mechler studierte. Es folgte ein Aufbaustudium der Musik des Mittelalters an der Folkwang Universität der Künste in Essen; beide Studiengänge schloss er mit einem Master of Music ab. Er leitet seit 2014 den freien Kammerchor Cantus Novus in Wuppertal sowie seit 2019 die Kantorei Halver. Außerdem ist er bei einem internationalen Fachhändler für gebrauchte Pfeifenorgeln in Wuppertal Assistent des Firmeninhabers. In letztgenannter Funktion war Patrick Kampf übrigens auch mitverantwortlich für die Installation des neuen mobilen Spieltisches in der Sankt-Antonius-Basilika.

 

Beginn der etwa 25minütigen Orgelmusik zur Marktzeit ist um 12.05 Uhr, nach dem Angelus-Läuten. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

 

Das Plakat mit den weiteren Terminen finden Sie hier.

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news-447Fri, 29 Nov 2019 14:21:24 +0100Orgelpunkte - die CD zum Jubiläumsjahr/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/orgelpunkte-die-cd-zum-jubilaeumsjahrPeter Petermann spielt an der Orgel der Rheiner Stadtkirche Werke von Händel, Bach, Widor u. a.

 

Als Gäste mit dabei sind Thomas Stählker, Stiftstrompeter von Sankt Mauritz in Münster, und das Carillon vom Haus "Auf dem Thie 3".

 

Die CD ist ab sofort erhältlich.

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news-223Fri, 29 Nov 2019 14:00:00 +0100FilmImpuls im Gertrudenstift /aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/filmimpuls-im-gertrudenstiftIm Sommer 1965 gilt in den USA zwar formal das Wahlrecht auch für Afroamerikaner, in der Realität sind sie allerdings Bürger zweiter Klasse und täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. In der Stadt Selma in Alabama formiert sich deshalb Widerstand, dem sich auch Dr. Martin Luther King anschließt. Von hier aus schlägt der Kampf um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit Wellen, die bald das ganze Land in Aufruhr versetzen. Weil der ursprünglich vorgesehene Film aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht gezeigt werden kann, wird nun dieser eng an den historischen Tatsachen orientierte Film (120 Min.) über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung und Martin Luther King gezeigt.

 

Die Vorführung beginnt am Donnerstag, 12. Dezember um 19.30 Uhr im Erdgeschoss des Gertrudenstiftes (Salinenstr.) in Kooperation mit der Pfarrei St. Dionysius. Eine kurze Einführung sowie die Möglichkeit des Austausches nach dem Film machen den besonderen Charakter der „FilmImpulse“ im Gertrudenstift aus. Der Eintritt ist frei, Spenden für caritative Zwecke der Kirchengemeinde sind gern gesehen.

 

Foto: „35mm film strip“ by mannyisdead

(License: CC BY 3.0 [http://creativecommons.org/licenses/by/3.0]), via www.deviantart.com

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news-445Fri, 29 Nov 2019 13:53:18 +0100Adventsgottesdienste für Familien mit Kindern in St. Josef und St. Elisabeth/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/adventsgottesdienste-fuer-familien-mit-kindern-in-st-josef-und-st-elisabetAn den vier Adventssonntagen lädt die Pfarrei St. Dionysius wieder herzlich zu besonders gestalteten Gottesdiensten für Familien mit Kindern ein.


Jeweils um 9.45 Uhr an den Adventssonntagen sind in den Gottesdiensten in der Josefskirche (Unlandstr.) die Kinder zur Kinderkirche eingeladen.


In der Elisabethkirche (Windthorststr.) wird jeweils um 10.30 Uhr ein Familiengottesdienst gefeiert, besonders gestaltet für Familien mit Kindern. Im Mittelpunkt steht eine Königskette als ein Geschenk zur Geburt des besonderen Kindes von Maria und Josef. Die Kinderkantorei wird mit ihrem Gesang alle vier Gottesdienste adventlich bereichern.

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news-443Mon, 25 Nov 2019 12:08:36 +0100Offener Brief von Bischof Genn zum Thema Sexueller Missbrauch/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/offener-brief-von-bischof-genn-zum-thema-sexueller-missbrauch Liebe Katholikinnen und Katholiken im Bistum Münster,


ich wende mich als Bischof in einem Offenen Brief an Sie, weil es mir ein Anliegen ist, auf diesem Weg möglichst viele von Ihnen zu erreichen. Es geht um das Thema des sexuellen Missbrauchs in unserer Kirche und in unserem Bistum. Sehr konkret geht es um die Frage meiner Rolle, meiner persönlichen Verantwortung und meines Verständnisses vom Umgang mit sexuellem Missbrauch.

 

Den Offenen Brief von Bischof Genn können Sie hier lesen.

 

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news-313Mon, 25 Nov 2019 11:40:00 +0100Advent & Weihnachten in unserer Pfarrei/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/advent-weihnachten-in-unserer-pfarreiIn der Adventszeit und an den Weihnachtsfeiertagen wird in unserer Pfarrei wieder eine Vielfalt an besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen angeboten, die auf je eigene Weise durch die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest führen.

 

Eine herzliche Einladung, diesen Weg auf die eine oder andere Weise mitzugehen! Über die einzelnen Gottesdienste und Veranstaltungen informiert ein Faltblatt, das in allen Kirchen und Pfarrbüros ausliegt und das Sie hier herunterladen können.

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news-137Fri, 22 Nov 2019 10:45:00 +0100Vier Bibelabende in der Adventszeit/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/vier-bibelabende-in-der-adventszeitZu Weihnachten feiert die Christenheit die Geburt Jesu. Aber was geschah unmittelbar vor der Geburt Jesu? Was schreibt dazu der Evangelist Matthäus? Dieser Vorgeschichte von Weihnachten widmen sich vier Bibelabende in der Adventszeit der Dionysiuskirche.

 

Die Pfarrei St. Dionysius lädt alle, die ihren weihnachtlichen Glauben in dieser Weise vertiefen möchten, zu diesen vier Abenden ein. Die Treffen orientieren sich an der sogenannten Lectio-Divina-Methode, die durch Lesen, Stille, Austausch und Gebet geprägt sind. Sie werden begleitet von Pastoralreferentin Martina Kley und den Pastoralreferenten Frank Göbel und Matthias Werth.

 

Die Treffen sind jeweils mittwochs um 19:00 Uhr in der Wort-Gottes-Kapelle der Dionysiuskirche, also am: 

  • 27. November 2019
  •   4. Dezember 2019
  • 11. Dezember 2019
  • 19. Dezember 2019

Sie sind ist ein offenes Angebot, d. h. sie können zusammenhängend, aber auch einzeln, unabhängig voneinander und ohne Voranmeldung, besucht werden. 

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news-441Fri, 22 Nov 2019 10:19:34 +0100Toller Kinderbibeltag an der Josefskirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/toller-kinderbibeltag-an-der-josefskirche Am letzten Samstag haben wir mit 38 Kindern der 3. und 4. Schulklassen einen Kinderbibeltag zum Thema "Der Franz, der kanns!!" gefeiert. Die Kinder sind dem Lebensweg des Franz von Assisi anhand von 5 Szenen, die liebevoll mit Egli-Figuren dargestellt wurden, gefolgt. Anschließend haben wir den Sonnengesang - Franz' Lobgesang auf Gottes Schöpfung - als Bodenbild gestaltet. Die Schönheit und Bewahrung der Schöpfung waren auch Thema beim Basteln von Vogelfutterhäuschen aus Tetrapaks und bei verschiedenen Spielen mit dem riesigen Erdball.

 

Den Abschluss bildete wieder der gemeinsame Gottesdienst in der Josefskirche, in dem die Gemeinde es fast geschafft hätte, beim "Laudato Si" die Erde aus den Angeln zu heben!


Wir freuen uns schon auf den nächsten Bibeltag (dann für Kinder der 1. und 2. Schulklassen), der wieder im Frühjahr stattfinden wird.

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news-439Mon, 18 Nov 2019 11:18:43 +0100Herrnhuter Stern leuchtet wieder an der Stadtkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/herrnhuter-stern-leuchtet-wieder-an-der-stadtkircheEin gelber Herrnhuter Stern leuchtet wieder über Rheines Marktplatz. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr halfen der Pfarrei St. Dionysius am Donnerstagabend unter Einsatz der Drehleiter dabei, den markanten Fassadenschmuck in luftiger Höhe am Turm der Stadt- und Marktkirche anzubringen.


Erstmals wurde der mächtige Stern aufgehängt vor einigen Jahren im Rahmen der Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“. Weil die Rheinenser den Anblick an der Fassade des Glockenturms schnell lieb gewannen, wurde daraus schnell eine Tradition in der Vorweihnachtszeit.

 

Text + Bild www.mv-online.de

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news-437Thu, 14 Nov 2019 12:35:41 +0100Gelungenes Kinder-Bibel-Wochenende an der Elisabethkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/gelungenes-kinder-bibel-wochenende-an-der-elisabethkirche-1„Wann geht denn das Theaterstück weiter?“, fragten manche Kinder ungeduldig beim Kinder-Bibel-Wochenende, das jetzt rund um die Elisabethkirche für Kinder vom 1.-5. Schuljahr stattfand. Es handelte von der biblischen Ruth: Ihr Mann, der selbst als Flüchtling in das Land Ruths gekommen  war, starb sehr früh und Ruth blieb ihrer jüdischen Schwiegermutter Noomi und ihrem Gott treu, zog in ein für sie fremdes Land und wurde wider Erwarten dort doch wieder glücklich. Der Feldbesitzer Boas hatte sich nämlich in sie „verguckt“, sodass sie beide heiraten und glücklich werden konnten.


Ein engagiertes Team von Erwachsenen um Pastoralreferent Matthias Werth hatte für die Kinder dazu ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Es wurde drinnen und draußen gespielt, über die Erzählung gesprochen; es wurden Karten und bunte Beutel gestaltet.


Die kleinen Spielszenen, die von der biblischen Erzählung handelten, erwarteten die Kinder dabei besonders ungeduldig. Umrahmt wurden sie jeweils von der Reporterin Wilma Wichtig, die immer auf der Suche nach einer guten Story für ihre Zeitung war. Und je mehr sie von Ruth, Noomi und ihrem Gott erfahren konnte, desto faszinierender war das alles für sie.


Müde aber zufrieden feierten zum Abschluss alle den Gottesdienst am Samstagabend in der Elisabethkirche mit Propst Heinrich Tietmeyer – und auch Wilma Wichtig konnte im Gottesdienst zum Glück ihre druckfrische fertige Zeitungsausgabe präsentieren.
 

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news-435Mon, 11 Nov 2019 11:00:29 +0100Erinnerungsstücke an „500 Jahre St. Dionysius“/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/erinnerungsstuecke-an-500-jahre-st-dionysius Jugendliche von heute würden vielleicht von „Merch“ sprechen – Merchandising-Produkte, die mit einem Ereignis oder einer Markung verbunden sind. Peter Rohlmann spricht lieber von „Jubiläumsartikeln“, die die Pfarrei St. Dionysius ab sofort im Zusammenhang mit ihrem Jubiläum „500 Jahre Stadt- und Marktkirche“ anbietet, das im kommenden Jahr groß gefeiert wird.


In der Kirche selbst ist bereits eine Vitrine mit einer ganzen Reihe von Artikeln aufgebaut, die mit dem Jubiläumslogo versehen sind und von Interessierten gekauft werden können. Da gibt es Verzehrbares wie Wein und Schnaps, Schokolade, Pralinen, Backwaren oder Salz. Auch Dekoratives wie Briefbeschwerer aus Original-Mauersteinen, die mehr als 500 Jahren alt sind und aus dem Durchbruch zur Wort-Gottes-Kapelle stammen, ist genauso im Angebot wie eine Miniglocke, die eine Replika der Glocke von 1520 ist.


Marketing-Experte Rohlmann, der die Pfarrei im Zusammenhang mit den Jubiläumsfeierlichkeiten ehrenamtlich berät, hat ein Konzept erarbeitet, welche Ziele St. Dionysius mit dem Verkauf dieser rund 30 verschiedenen Erinnerungsstücke verfolgt. „Mit der Herausgabe der Jubiläumsartikel möchten wir das Kirchenjubiläum bekannt machen und auch das Interesse bei Menschen wecken, die der Kirche vielleicht nicht mehr so nahe stehen“, nennt er den ersten Grund. Darüber hinaus möchte er auch die Identifikation und Bindung stärken. „Es gibt sicherlich viele, die sich einer Erinnerung an das Event bewahren wollen“, meint er. Nicht zuletzt erhofft sich der etwa 18-köpfige Kreis von Haupt- und Ehrenamtlichen, der schon seit mehreren Jahren das Kirchenjubiläum vorbereitet, eine Entlastung des Jubiläumsbudgets. „Die Erlöse durch den Verkauf der Artikel kann natürlich eine Mithilfe bei der Finanzierung leisten“, sagt Rohlmann.

 
Pfarrer Thomas Lemanski weist darauf hin, dass sämtliche Jubiläumsartikel in limitierter Auflage hergestellt werden. „Wenn das Jubiläum vorbei ist, dann ist es auch vorbei und man kann diese Erinnerungsgegenstände nicht mehr erwerben“, sagt der Kirchenmann.


Für den Verkauf gibt es ständige und sporadische Stellen. So führen das Pfarrbüro am Marktplatz 14, das Genusswerk „My Coffee“, Neuenkirchener Straße 196, Büro aktuell Rohlmann, Emsstraße 92-94, und der Verein „Rheine. Tourismus. Veranstaltungen“, Bahnhofstraße14, die Produkte regelmäßig. Darüber hinaus gibt es mobile Verkaufsstände, die bei Veranstaltungen der Pfarrei zum Einsatz kommen. Gelegentlich wird es auch einen Jubiläumsshop in der Emsgalerie geben.

 

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news-433Thu, 07 Nov 2019 13:19:06 +0100Hauptamtliche Präventionsbeauftragte gegen sexuelle Gewalt/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/hauptamtliche-praeventionsbeauftragte-gegen-sexuelle-gewaltMissbrauch und sexualisierte Gewalt: Kaum ein anderes Thema hat die katholische Kirche in den vergangenen Jahren in eine derartige Glaubwürdigkeitskrise gestürzt. „Für uns als Pfarrei kann daher nur gelten, dass wir eine Kultur der Achtsamkeit und der Angstfreiheit pflegen“, sagt Thomas Lemanski, leitender Pfarrer in St. Dionysius. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Ernennung einer hauptamtlichen Präventionsbeauftragten. Anne Hölscher, die gebürtig aus Rheine stammt und heute in Mesum lebt, übt das Amt seit dem 1. September aus und wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.


„Frau Hölscher ist nicht von der Pfarrei angestellt, sondern übt ihr Amt auf Honorarbasis aus, um so eine möglichst große Unabhängigkeit zu gewährleisten“, erläutert Pfarrer Lemanski. Seit 2014 ist die gelernte Physiotherapeutin und Gymnastiklehrerin, die auch für den ETuS Rheine als Sportfachkraft tätig ist, ehrenamtlich für die Pfarrei tätig.


Als Mitglied des „Runden Tisches Prävention“ hatte sie schon reichlich Berührungen mit dem Themenkreis sexualisierte Gewalt und deren Vorbeugung. Von 2013 bis 2015 absolvierte sie auch eine zweijährige Ausbildung zur Trainerin im Bereich Prävention beim Kinderschutzbund. Erste Kontakt zur Pfarrei St. Dionysius baute sie bei der Schulung von Katechetinnen für die Vorbereitung auf die Erstkommunion auf.


„Unser Kirchenvorstand hat beschlossen, dass Frau Hölscher als Ansprechpartnerin an allen Gremien und hauptamtlichen Seelsorgern vorbei erreichbar ist“, erläutert Pfarrer Lemanski, der angesichts der Vorfälle in der katholischen Kirche ganz klar sagt: „Man muss es benennen.“

Auch in der Pfarrei St. Dionysius hat es den Fall eines Priesters gegeben, der seine Grenzen nicht kannte, indem er im Übermaß elektronische Kurzbotschaften mit unangemessenen Inhalten versendete und damit einigen Gläubigen deutlich zu nahe trat. Der Priester verlor umgehend seine Stellung im pastoralen Raum links der Ems.


Am Anfang der Arbeit der neuen Präventionsbeauftragten steht eine Risikoanalyse. „Dabei werden auch unsere Gebäude auf den Prüfstand gestellt“, nennt Lemanski ein Beispiel. Wo gibt es etwa in den Kirchen oder in den Pfarrheimen versteckte Ecken, die einem Triebtäter Gelegenheiten bieten könnten?


Anne Hölscher wird durch sämtliche Gruppen und Gremien der Pfarrei gehen und das Gespräch suchen. „Gerade bei den Erwachsenen gilt es, die Angst aus dem Thema zu nehmen“, betont sie. Und die Kinder müssten da abgeholt werden, wo sie stehen. „Wir müssen sensibel werden und die Kinder wahrnehmen“, sagt sie.


Und gerade bei den Heranwachsenden müsse deutlich unterschieden werden. „Manches im Verhalten Pubertierender ist völlig normal“, sagt die Präventionsbeauftragte, die zum Beispiel in Gruppen das Thema „Sex und Sprache“ in den Mittelpunkt stellt. „Da muss jeder sich selbst reflektieren“, fordert sie. Beim Beschwerdeweg in Sachen Missbrauch und sexualisierte Gewalt soll Anne Hölscher demnächst die letzte Instanz sein.

 

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news-431Tue, 05 Nov 2019 11:13:17 +0100Tag der offenen Tür in unseren Kitas/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/tag-der-offenen-tuer-in-unseren-kitas Die Kitas in der Pfarrei St. Dionysius stellen sich vor:

Am Samstag, 9. November 2019 in der Zeit von 10 bis 14 Uhr stellen sich die katholischen Kitas in der Pfarrei St. Dionysius vor. Eltern können an diesem Tag die Kita besuchen und sich über die pädagogische Arbeit vor Ort informieren.

 

Alle Kitas haben zeitgleich für die Eltern geöffnet, somit können sich Interessierte auch die verschiedenen katholischen Kindertagesstätten anschauen:

  • St. Gertrud, Kevenbrink 49, Tel.: 91451-151
  • St. Josef, Katerkampweg 14, Tel.: 91451-121
  • St. Dionysius, Auf dem Hügel 7, Tel.: 91451-131
  • St. Elisabeth, Windthorststraße 15, Tel.: 56280
  • St. Raphael, In den Wiesen 24, Tel.: 2404
  • St. Franziskus, Frankenburgstraße 68, Tel.: 91451-141


Die Verbundleitungen Brita Middendorf, Tel.: 91451-106, und Heike von der Gathen, Tel.: 91451-203, sind an unterschiedlichen Zeiten in den Kitas anzutreffen. Gerne können Eltern auch im Vorfeld Kontakt aufnehmen.

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news-429Mon, 04 Nov 2019 12:54:33 +0100Chorvesper - Komm, Trost der Welt, du stille Nacht/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/chorvesper-komm-trost-der-welt-du-stille-nacht ‚Komm, Trost der Welt, du stille Nacht‘, die Vertonung eines der berühmtesten Gedichte der Romantik steht am Beginn der Abendmusik an diesem Sonntag in Rheines altehrwürdiger Stadtkirche Sankt Dionysius. Erlesene Chormusik wird erklingen, die mehr als tausend Jahre alte Form des kirchlichen Abendgebetes gibt dieser von der Capella Sankt Dionysius gesungenen Chorvesper ihren äußeren Rahmen.
Verschiedene Orte in der Kirche dienen dem Chor im Verlauf des Abends dabei als Klangraum, darunter die Halle unter dem Turm im hinteren Bereich der Kirche sowie die nicht nur optisch, sondern auch akustisch sehr reizvolle ehemalige Alte Sakristei, die jetzige Wort-Gottes-Kapelle.


Ausgewählt wurden für diese Abendmusik Werke von Komponisten unterschiedlicher Nationen. Konfessionsübergreifend stammen sie sowohl aus der katholischen wie auch aus der protestantischen und der anglikanischen Tradition.


Dem alttestamentlichen Buch der Psalmen ist der Text entnommen, den Samuel Sebastian Wesley im 19. Jahrhundert für die Kathedrale von Exeter in Musik gesetzt hat. Skandinavische Klangwelten erkundet im Jahr 1923 der estnische Komponist Cyrillus Kreek ebenfalls mit der Vertonung eines Psalmtextes. Den Platz des Hymnus‘ in der Chorvesper nimmt Ralph Vaughan Williams‘ ‚For all the Saints – Für alle Heilgen in der Herrlichkeit‘ ein. Der Franzose Maurice Duruflé steuert das Vater Unser bei, die Engländer Richard Shepard und John Rutter das Magnificat und das Segenslied. An die Stelle der Fürbitt-Litanei tritt das Agnus Dei aus Louis Viernes ‚Messe solennelle‘ für Chor und zwei Orgeln. Hierbei wird der Chor von der Fernwerksorgel begleitet, die Hauptorgel bestimmt das musikalische Geschehen in den Zwischenspielen. Am Schluss steht noch einmal ein berühmtes Gedicht der deutschen Romantik, Matthias Claudius‘ ‚Der Mond ist aufgegangen‘. Johann Abraham Peter Schulz schrieb im Jahr 1790 die Melodie dazu.


Begleitet wird die Capella Sankt Dionysius an der großen Orgel der Stadtkirche von Manfred Künnemann. Die Leitung hat Peter Petermann. Diese Abendmusik ist am Sonntag, 10. November 2019 um 19 Uhr in der Stadtkirche St. Dionysius. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

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news-427Mon, 04 Nov 2019 12:50:47 +0100Plastikmüll wird zum Problem/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/plastikmuell-wird-zum-problem Allerheiligen ist ein stiller Feiertag, an dem die Christen traditionell ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken und dazu den Friedhof besuchen. Vor dem 1. November richtet Guido Robert, Leiter des katholischen Teils des Friedhofs Königsesch, einen ganz dringenden Appell an die Besucher: „Bitte achten Sie darauf, dass sie Grünabfall und Plastik sauber trennen“, sagt der leitende Angestellte der Pfarrei St. Dionysius, der sich intensiv Gedanken gemacht hat.

 
Auf dem gesamten Friedhof befinden sich zwei Sorten Abfallcontainer, bei denen eigentlich ersichtlich sein müsste, was Grünabfall und was Wertstoffe sind. „Leider gelangt aber immer noch sehr viel Plastik in unseren Grünabfall“, bedauert Robert. Vor allem die Plastikhülsen der Grabkerzen, die gerade in den Tagen um Allerheiligen herum in großer Zahl auf den rund 4000 Gräbern allein des katholischen Teils von Königsesch aufgestellt werden, landen leider oftmals im Grünabfall. „Uns das bereitet uns bei der Kompostierung erhebliche Probleme“, sagt Robert.


Die Friedhofsgärtner der Pfarrei empfehlen – auch in Absprache mit den ansässigen Friedhofsgärtnereien, Kerzen, deren Außenhüllen aus kompostierbaren Material hergestellt sind. „Ob diese biologisch abbaubaren Kerzen auch die Versprechungen, die die Industrie damit verbindet, halten, wird sich zeigen.
Der Friedhof Königsesch hat eine Firma damit beauftragt, den jährlich anfallenden Grünabfall, den Robert auf Größenordnungen zwischen 400.000 bis 480.000 Kubikmetern taxiert, zu häckseln, damit er kompostiert werden kann. „Leider ist der Plastikanteil in diesem Kompostiergut viel zu hoch“, bedauert der Friedhofsgärtner.


Auf den Gräbern selbst kann der Kompost nicht verwertet werden. „Bislang haben uns Landwirte den Kompost abgenommen“, erläutert Robert. Weil aber auch hier das Problem auftauchte, dass auf den landwirtschaftlichen Feldern viel zu viel Plastik landete, gebe es mittlerweile Probleme, überhaupt noch einen Abnehmer zu finden.


„Wenn alles nichts hilft, müssen wir unseren mit Plastik durchsetzten Kompost bei einer Entsorgungsfirma behandeln lassen“, fürchtet Robert. Dass sich die so entstandenen Kosten auf die Friedhofsgebühren auswirken, liege auf der Hand. „Wenn also unsere Friedhofsbesucher darauf achten, kein Plastik in den Grünabfall gelangen zu lassen, wäre das ein Schritt in die richtige Richtung“, meinte Robert.

 

Text + Bild www.mv-online.de 

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news-425Mon, 28 Oct 2019 14:18:12 +0100Gedenken an Allerheiligen mit Gräbersegnung/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/gedenken-an-allerheiligen-mit-graebersegnung Am 1. November 2019 erinnert die Pfarrei St. Dionysius auf dem Kath. Friedhof Königsesch der Verstorbenen des vergangenen Jahres und segnet die Gräber. Hierzu lädt die Pfarrei alle ein – besonders auch diejenigen, die in der vergangenen Zeit den Verlust eines lieben Menschen zu betrauern hatten. Der Gedenkgottesdienst beginnt um 16.00 Uhr am Kreuz auf dem Friedhof Königsesch. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Friedhofskapelle statt.

 

Im Kolumbarium St. Michael gedenken wir ebenfalls der Verstorbenen mit einem Gottesdienst um 16.00 Uhr. Im Michael-Zentrum hinter dem Kolumbarium gibt es ab 14.30 Uhr die Möglichkeit zum gemeinsamen Kaffeetrinken vor dem Gottesdienst.

 

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news-423Mon, 28 Oct 2019 14:01:45 +0100Musik aus Renaissance, Barock und Moderne/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/musik-aus-renaissance-barock-und-moderne Es sei das menschlichste aller Instrumente, urteilte der französische Komponist Hector Berlioz einst, als er das Saxophon zum ersten Mal hörte. Im einzigartigen Zusammenspiel mit dem Cembalo und der Orgel erklingen die Holzbläser in selten zu hörender Besetzung am Donnerstag, 21. November 2019 um 20.00 Uhr in der Kirche St. Dionysius.


Gemeinsam mit dem renommierten niederländischen Cembalisten Léon Berben führt das das Pindakaas Saxophon Quartett erstmals die „Suite for Harpsichord and Saxophone Quartet” des englischen Komponisten Colin Cowles auf. Das 1979 komponierte Werk ist eine humorvolle Reminiszenz an die Barockzeit und zugleich ein unterhaltsam geschriebenes Stück für diese ungewöhnliche Besetzung, bei dem es hier und da ein wenig nach der legendären Miss Marple-Filmmusik klingt.


Das Programm „Klangreisen“ stellt außerdem Originalmusik von Johann Sebastian Bach den spannenden Bearbeitungen für Saxophonquartett gegenüber. Die musikalische Reise bietet darüber hinaus französische Sololiteratur für Orgel und Cembalo u.a. von Antoine Forqueray und Francois Couperin sowie Bläserkammermusik von Arvo Pärt, Giovanni Gabrieli und Johann Pachelbel.

 

Cembalist Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von Gustav Leonhardt. Er schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab und darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Frechweg virtuos vereint das Pindakaas Saxophon Quartett aus dem Ruhrgebiet auf der Bühne mit Barockmusik und Klassik und jetzt mit einem Cembalosolisten, vielfältige Musikwelten. Der noble und feine Ton ist ein Markenzeichen des Pindakaas Saxophon Quartetts. Seit 25 Jahren tritt das Klassikensemble europaweit auf. Mit einem guten Schuss Humor tauften sich die Musiker auf den niederländischen Namen „Pindakaas“ (Erdnussbutter). So weht in den unterhaltsam moderierten Konzerten stets ein frischer, musikalischer Wind!

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news-421Wed, 23 Oct 2019 14:02:20 +0200Fahrt nach Paris zum heiligen Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/fahrt-nach-paris-zum-heiligen-dionysius Aus Anlass des Jubiläums der Dionysiuskirche bieten die katholische Pfarrei St. Dionysius und die evangelische Kirchengemeinde Jakobi in Rheine eine Fahrt in die französische Hauptstadt vom 12. bis zum 16. Oktober 2020 an.


Die Fahrt wird ein schöner Abschluss des großen Jubiläumsjahres zum 500. Geburtstag der Stadt- und Marktkirche werden. Diese Reise wird zusammen mit dem Reiseunternehmen Strier aus Ibbenbüren organisiert. Nähere Information erhalten Sie hier.

Es liegen auch Flyer in den Kirchen und Pfarrbüros aus.

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news-415Fri, 18 Oct 2019 10:10:00 +0200Dionysiuskalender zum Jubiläumsjahr/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/dionysiuskalender-zum-jubilaeumsjahr Die Dionysiuskirche steht im Jahr 2020 seit 500 Jahren vollendet im Herzen der Stadt Rheine.
Für die Menschen Ende des 14. Jahrhunderts war die Entscheidung für eine neue Kirche auf dem Stadthügel mutig und visionär, die 120jährige Baustelle eine Herausforderung und die Vollendung im Jahre 1520 ein Großereignis.


In Rheine selbst herrscht nicht nur ein großer Respekt vor der Schönheit der Stadtkirche und ihrer Ausstattung, sondern auch eine große Liebe zu diesem Gotteshaus. Nicht nur für die Stadtbevölkerung ist es ein gern aufgesuchter Ort des Gebetes, ein Haus des Gottesdienstes, in dem sich immer wieder freudig und festlich feiern lässt. Auch Besucher wissen genau, dass sie das Wesentliche der Stadt nicht gesehen haben, wenn sie der Dionysiuskirche nicht einen Besuch abgestattet haben.


Der von Hermann Willers aufwendig gestaltete Fotokalender gibt einen hervorragenden Eindruck über die lange kirchliche Geschichte, die religiöse Kunst und die spirituelle Kultur. Auch der liebevoll gestaltete Familienkalender mit 5 Spalten für die Termine der einzelnen Familienmitglieder begleitet uns durch das Jubiläumsjahr. Viele Kindergarten- und Grundschulkinder haben mit ihren liebevollen Zeichnungen der Dionysiuskirche zu diesem Kalender beigetragen.


Im Jubiläumsjahr freuen wir uns besonders, dass der Kunstkalender sowie auch der Familienkalender uns Tag für Tag und Monat für Monat daran erinnern, welch großartigen Schatz wir mit dem Gotteshaus in unserer Stadtmitte haben, der gerade auch durch die vielen Besucher, Gemeindemitglieder und Gottesdienstteilnehmer seine Lebendigkeit erhält.

 

Verkaufsstellen: Pfarrbüro am Marktplatz, Büro Rohlmann, Genusswerk, Blumen Willers, FBS.
Preise: Kunstkalender 29,90 Euro, Familienplaner 12,00 Euro.

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news-417Fri, 18 Oct 2019 10:05:00 +0200„Kir(ch)mes(se)“ am Kirmessonntag/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kirchmesse-am-kirmessonntagWie bereits in den vergangenen Jahren feiert die Pfarrei St. Dionysius auch in diesem Jahr das Patronatsfest und gleichzeitig die erste Altarweihe der Pfarrkirche am Sonntag der Herbstkirmes, 20. Oktober – also im wahrsten Sinn des Wortes eine echte „Kir(ch)mes(se)“.
Beide Anlässe gehören zusammen: Die Feier des Heiligen Dionysius (am 9. Oktober), des Patrons der Pfarrkirche, und die Kirmes, die zu Beginn immer am Jahrestag der Altarweihe der Stadtkirche als Jahrmarkt stattfand – ein Zeichen dafür, dass Kirche auch das Leben in der Stadt mitgeprägt hat und umgekehrt.


Die Pfarrei St. Dionysius lädt ein zu dem feierlichen Hochamt in der Stadtkirche um 11.15 Uhr sowie zur anschließenden Begegnung auf dem Kirchplatz bei Getränken und Würstchen, Kaffee und Dionysius-Keksen. Die beiden Messdienergemeinschaften sowie der Eine-Welt-Kreis sorgen für das leibliche Wohl.

 

Das Gemeindeteam St. Dionysius verkauft vor und nach der heiligen Messe im Turm der Kirche die beiden Kalender, die anlässlich des kommenden Jubiläumsjahres 2020 aufgelegt wurden. Der Rheiner Fotograf Hermann Willers hat einen Kunst-Kalender mit 13 schwarz-weiß Fotografien der Kirche gestaltet.

Dieser ist zum Preis von 29,90 Euro erhältlich. Ein zweiter Kalender, ein fünfspaltiger Familienplaner, mit Zeichnungen von Kindergarten- und Erstkommunionkindern ist zum Preis von zwölf Euro käuflich zu erwerben. Eine Nummerierte 3D-Klappkarte der Dionysiuskirche ist darüber hinaus ab November erhältlich.

 

Ab sofort liegen Flyer zur Ökumenischen Gemeindefahrt nach Paris im Jubiläumsjahr aus. Die Fahrt findet statt vom 12. bis 16. Oktober 2020.

 

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news-419Fri, 18 Oct 2019 09:57:05 +0200Ein ökumenisches Versprechen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/ein-oekumenisches-versprechenWenige Wochen vor Beginn des Jubiläumsjahres „500 Jahre St. Dionysius“ bahnt sich auch auf ökumenischem Gebiet Bahnbrechendes im Verhältnis zwischen der katholischen Pfarrei St. Dionysius und der benachbarten Evangelischen Jakobi-Gemeinde an. Die jeweiligen Leitungsgremien – Pfarreirat und Kirchenvorstand von St. Dionysius sowie das Presbyterium der Jakobi-Gemeinde – haben grünes Licht gegeben für die Unterzeichnung eines „ökumenischen Versprechens“ für den pastoralen Raum links der Ems.

 

„Wir bringen jetzt unsere langjährige gute Verbindung, die auch auf der guten Chemie zwischen den handelnden Personen in beiden Gemeinden basierte, auf Papier“, sagte Pfarrer Jürgen Rick von der Jakobi-Gemeinde, nachdem das Presbyterium unter Vorsitz von Pfarrerin Claudia Raneberg am Mittwochabend ebenfalls dem redaktionellen Entwurf zugestimmt hatte, den eine ökumenische Steuerungsgruppe in den vergangenen Monaten erarbeitet hatte. Zuvor hatte es auf katholischer Seite ebenfalls einstimmige Beschlüsse in den Pfarrei-Gremien gegeben.

 

„Wir wollen bewusst nicht von einem Vertrag sprechen“, sagte Thomas Lemanski, leitender Pfarrer von St. Dionysius, in dieser Woche bei einer Diskussionsveranstaltung der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral und erläuterte: „Der Begriff Vertrag hat etwas Geschäftliches, was wir so nicht wollen.“ Vielmehr solle die gelebte Praxis der vergangenen Jahre jetzt in einem „Versprechen“ festgeschrieben werden. „Uns war wichtig, Standpunkte festzuschreiben, die seit Jahren gelebte Praxis sind und hinter die wir nicht mehr zurückwollen“, betonte Lemanski.

 

Unterzeichnet werden soll das ökumenische Versprechen am Rande des ökumenischen Neujahrsgottesdienstes der Stadt Rheine. „Damit setzen wir es auch ganz bewusst an den Anfang unseres Jubiläumsjahres“, sagte der katholische Pfarrer. „Und uns freut, dass das Dokument in der Wort-Gottes-Kapelle der St. Dionysius-Kirche auch öffentlich ausgestellt wird“, ergänzte der evangelische Pfarrer Jürgen Rick im Gespräch mit der MV.

 

„Wir sind zwar katholisch oder evangelisch, aber wir sind gemeinsam als Christen unterwegs“, wies Pfarrer Lemanski bei der Kolpingsfamilie auf das verbindende Element beider Konfessionen hin. Wie viel man auf dem gemeinsamen Weg der Annäherung schon erreicht habe, zeige der Blick zurück. 1993 sei das erste gemeinsame ökumenische Gemeindefest von St. Dionysius und der Jakobi-Gemeinde gefeiert worden. „Und die Begegnungen haben sich seither immer weiter vertieft“, spricht Pfarrer Rick von einer Erfolgsgeschichte.

 

Heute sei es vollkommen selbstverständlich, dass bei öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Rheine beide Kirchen gemeinsam vertreten seien. Das gemeinsame Gebet sei ebenso selbstverständlich wie Kooperationen bei Schulgottesdiensten oder auf dem Friedhof Königsesch. „Als wir unsere Friedhofskapelle umgebaut haben, war es völlig selbstverständlich, dass wir in der Zeit die Kapelle auf dem evangelischen Teil des Friedhofes nutzen durften“, nannte Lemanski ein praktisches Beispiel.

 

Und auch ganz heiklen theologischen Frage, etwa der gemeinsamen Feier des Abendmahls, begegne man mittlerweile mit einem gesunden Pragmatismus. „Wir katholischen Pfarrer haben uns dazu entschieden, die Gewissensentscheidung des einzelnen zu respektieren“, sagte Pfarrer Lemanski. Wenn ein evangelischer Christ in einer katholischen Messe zur Kommunion gehe, werde sie ihm nicht verweigert – ähnlich wie es die evangelische Kirche praktiziere, wenn ein Katholik am Abendmahl teilnehme.

 

Dennoch betonte der katholische Pfarrer ganz entschieden: „Wir konstruieren keine neue Liturgie, und wir wollen auch keine Revolution anzetteln.“

 

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news-413Thu, 17 Oct 2019 11:58:53 +0200Weltgebetstag Kolping International - Eine Weltfamilie/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/weltgebetstag-kolping-international-eine-weltfamilie

Seit 1969 besitzt Kolping für seine weltweite Arbeit mit dem KOLPING INTERNATIONAL Cooperation e. V. eine eigene Fachorganisation für Entwicklungszusammenarbeit. Von Köln aus werden Projekte der Partnerverbände in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa gefördert und begleitet. Die Schwerpunkte sind berufliche Bildung, ländliche Entwicklung, Brunnen- und Zisternenbau sowie Kleinkreditsysteme. Finanziert wird die Arbeit durch öffentliche Fördermittel und durch Spenden.

 

Im Oktober 2019 startet Kolping International in ein Jubiläumsjahr: 50 Jahre liegt dann der Start in die professionelle Entwicklungszusammenarbeit zurück. Den Anfang davon machte ein Berufsbildungsprojekt in Brasilien, inzwischen leistet Kolping International in über 40 Ländern nachhaltige Armutsbekämpfung. 

Mit dem Weltgebetstag soll in diesem Jahr der weltweiten Projekt- und Verbandsarbeit gedacht werden. 

Jedes Jahr wird mit dem Weltgebetstag in den Kolpingsfamilien an die Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 1991 erinnert. Dazu lädt die Kolpingsfamilie zur Abendmesse am Freitag, 25. Oktober um 17:00 Uhr in die Dionysiuskirche herzlich ein.

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Im Rahmen der interkulturellen Woche in Rheine, welche vom 22. bis 28. September 2019 stattfand, erzählte Anant Kumar 60  Kindern aus den KiTas St. Elisabeth und St. Raphael die Kindergeschichte "Vom Mond und seiner Langeweile" und "Hannibal aus Mombasa".
Die Kinder aus den beiden Kindertageseinrichtungen folgten sehr aufmerksam seinen Erzählungen. Sie stellten neugierig ihre Fragen und so entstanden viele Dialoge zwischen Vorleser und Kindern.

 

Anant Kumar gestaltete in den letzten Jahren Schreib/Textwerkstätten, Poetry-Workshops für Jugendliche und Erwachsene sowie Erzählstunden und Lesungen in den USA, in der EU und in Asien.

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news-407Wed, 09 Oct 2019 14:11:17 +0200Liebe zur Musik – und den Menschen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/liebe-zur-musik-und-den-menschen Sigrid Ricken liebt Musik. Und sie liebt Menschen. Dass sie beides zusammenbringen kann, und das auch noch an einem Ort, der für ihr Leben wichtig ist, scheint der 55-Jährigen manchmal wie ein wunderbares Geschenk.


Sigrid Ricken ist Kirchenmusikerin in der Rheiner Pfarrei St. Dionysius. Seit 29 Jahren. Mit Leidenschaft. Sie begleitet auf der Orgel Gottesdienste in den verschiedenen Kirchen der Pfarrei und leitet die Kinder- und Jugendkantorei. Nach dem Musik-Studium in Köln mit dem Hauptfach Orgel, war es für Sigrid Ricken 1990 irgendwie selbstverständlich, bei der katholischen Kirche anzufangen. Nicht nur, weil das Bistum als Arbeitgeber sehr familienfreundlich ist, sagt die Mutter von drei erwachsenen Kindern mit einem Lächeln, sondern wegen ihres Vaters. Der war Fachbereichsleiter der Musikschule in Rheine und spielte nebenberuflich die Kirchenorgel in Hauenhorst. „Wir sind als Kinder mit der Musik in der Kirche groß geworden, die Musik hat uns an die Kirche gebunden“, erinnert sich Ricken an viele schöne Messen und eine besondere Gemeinschaft. Beides möchte sie heute auch den Kindern und Jugendlichen in ihren Nachwuchschören vermitteln.


Von ihrem Chef, Pfarrer Thomas Lemanski, fühlt sie sich in ihrer Arbeit geschätzt und unterstützt: „Man kann sehr selbstständig arbeiten.“ Das nutzt Sigrid Ricken. Neben den wöchentlichen Chorproben reist sie mit den Kindern und Jugendlichen zu Festivals, beispielsweise der Pueri Cantores, dem Zusammenschluss kirchlicher Kinder- und Jugendchöre. Sie möchte ihre Begeisterung für die Kirchenmusik weitergeben, möchte, dass der Nachwuchs Freude am Singen hat. Nicht immer eine leichte Aufgabe, aber Sigrid Ricken weiß aus eigener Erfahrung: „Wer Positives erlebt, der bleibt.“


Der 55-Jährigen ist es ein Anliegen, Gottesdienste lebendig und inhaltsstark zu gestalten. Lieder mit eher banalen Texten sind nicht so ihre Sache. „Für mich müssen sie eine Aussage haben“, sagt sie, „sie müssen – wie Weihrauch – ein bisschen zum Himmel führen.“


Schönes bewahren und um Eigenes, Zeitgemäßes ergänzen – das ist für Sigrid Ricken die perfekte Kombination: „Wir müssen den alten Traditionen uns selbst hinzufügen“, sagt sie. Um das zu ermöglichen, hat die Rheinenserin ein eigenes Format entwickelt: die „Jubilate“-Gottesdienste. Meist einmal im Monat finden diese in der St. Dionysius-Pfarrkirche statt. Dann singt die Kinder- und Jugendkantorei. Das ist gesetzt. Unterstützt wird sie durch einen zusammengewürfelten Projektchor aus Interessierten, der sich eineinhalb Stunden vor Messbeginn zur Probe zusammenfindet. Die Jugendlichen bringen sich auch sonst im „Jubilate“-Gottesdienst ein, unter anderem als Lektoren. Die Resonanz ist groß, die Messen gut besucht. Was Sigrid Ricken sehr freut. Sie möchte durch ihre Arbeit zeigen, dass „die Kirche jung ist“.


Dass sie von den Kollegen als Gesicht des Bistums Münster vorgeschlagen wurde, rührt die 55-Jährige ein bisschen. Das professionelle Fotoshooting für die Arbeitgeber-Kommunikation war dann auch ein aufregendes Erlebnis für Sigrid Ricken: „Die Leute am Set haben durch ihre freundliche und nette Art eine Atmosphäre geschaffen, die anfängliches Lampenfieber vergessen ließ“, lobt die Kirchenmusikerin das angenehme Drumherum. Und so sind ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Portraitaufnahmen entstanden, mit denen das Bistum Münster zeigen will, dass es eine große Vielfalt an Berufen in der katholischen Kirche gibt.

 

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news-405Fri, 04 Oct 2019 14:10:24 +0200Messdienerfahrt nach Emmen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/messdienerfahrt-nach-emmen Insgesamt 114 Messdienerinnen und Messdiener der Gemeinde St. Elisabeth und St. Michael machten sich am vergangenen Wochenende mit dem Bus auf den Weg nach Emmen in den Niederlanden. Das Ziel war der „Wildlands - Adventure Zoo“. Dort haben die Kinder in Kleingruppen, entweder mit dem Gruppenleiter oder die älteren Messdienern auch ohne Gruppenleiter das riesige Gelände des Parks erkundet. In verschiedenen Klimazonen konnten eine große Zahl an außergewöhnlichen Tieren beobachtet werden.

 

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news-403Wed, 02 Oct 2019 17:13:15 +0200JoDis begrüßen neuen Vorsitzenden/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/jodis-begruessen-neuen-vorsitzenden Die Jahreshauptversammlung der Messdienergemeinschaft St. Dionysius und St. Josef fand vor wenigen Tagen statt. Dafür trafen sich die 30 Mitglieder der Leiterrunde in Lingen, um das Wochenende dort zu verbringen. Zunächst standen die Neuwahlen auf dem Plan. Der erste Vorsitzende der Leiterrunde, Jonas Gedicke, wird sein Amt nicht mehr weiterführen. Nach den Wahlen stand fest, das Justus Kamphues das Amt des ersten Vorsitzenden übernehmen wird.

 

Die Mitglieder dankten Jonas Gedicke für sein jahrelanges Engagement. Zudem wurden auch noch vier weitere Mitglieder in die Leiterrunde aufgenommen. Schließlich stand die Jahresplanung auf der Tagesordnung, und auch im kommenden Jahr können sich alle Kinder wieder auf das Osterlager freuen.

 

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news-401Wed, 02 Oct 2019 16:58:19 +0200Die Kirche ins Haus holen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/die-kirche-ins-haus-holen Die „Stadtkirche ins Wohnzimmer bringen“ – das kann nur ein Künstler. Der Rheiner Fotograf Hermann Willers macht genau das: Im Auftrag der St. Dionysius-Gemeinde hat er aus Anlass des Jubiläums „500 Jahre St. Dionysius-Kirche“ einen Kunstkalender mit 13 schwarz-weiß Fotografien der Kirche und ihres Umfeldes gestaltet und in einer 500er-Auflage herausgebracht. Ab sofort können Interessierte den Kalender zum Preis von 29,90 Euro erwerben und damit „die Kirche ins Wohnzimmer holen“.

Michael Gastmann, Mitglied der Steuerungsgruppe für das Kirchen-Jubiläum, hatte die Idee für den Foto-Kunstkalender. „Hermann Willers und ich haben ein ähnliches Projekt schon zum 350-jährigen Bestehen des Gymnasiums Dionysianum realisiert.“

 

Obwohl in Rheine aufgewachsen und hier zu Hause, habe er bei seinen Fotorecherchen die Kirche und ihr Umfeld in Teilen doch „neu entdeckt“, sagte Willers. „Die Kirche ist ein Orientierungspunkt, sie ist ein Anker in der Stadt. Und sie atmet Geschichte.“ Um an die besondere Perspektive zu kommen, sei er mal ins Flugzeug oder auch ins Gewölbe der Kirche gestiegen, wo er auf dem Bauch liegend die Kamera nach unten richtete und der „Küster mich an den Beinen hielt, damit ich nicht in die Tiefe falle“, sagte Willers.

„Es sind in der Tat außergewöhnliche und faszinierende Ansichten, die man nicht täglich zu sehen bekommt“, sagte Gastmann.

 

Die Kirche sei sicherlich in vielen Fotoalben verewigt, weil sie bei Taufe, Kommunion, Firmung, Hochzeit oder Beerdigung mit der Lebensgeschichte vieler Rheinenser verbunden sei, sagte Pfarrer Thomas Lemanski. Willers Fotografien lenkten indes den Blick darauf, was die Gestalter der Kirche erreichen wollten – „sie haben das Abbild des himmlischen Jerusalems in Stein nachvollzogen“.

 

Zum Jubiläum wolle die Gemeinde aber „nicht nur das Kirchengebäude, sondern auch die Menschen in den Blick nehmen“, sagte Pfarreiratsvorsitzende Anne Dickmänken. So entstand ein zweiter Kalender mit Kinder-Zeichnungen. „Richtig schöne Bilder, die zeigen, dass Kinder die Kirche als Ort wahrnehmen, an dem viel los ist. Wenn sie das widerspiegeln, sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Lemanski.

 

Verkaufsstellen: Pfarrbüro am Marktplatz, Büro Rohlmann, Genusswerk, Blumen Willers, FBS.

Preise: Kunstkalender 29,90 Euro, Familienplaner 12,00 Euro.

 

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news-399Tue, 01 Oct 2019 16:49:53 +0200Spezielle Kirchenführungen im Jubiläumsjahr /aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/spezielle-kirchenfuehrungen-im-jubilaeumsjahr Zum 500-jährigen Jubiläum der Rheiner Stadtkirche möchte die Gemeinde St. Dionysius 2020 die verschiedensten Besucher begrüßen. Im kommenden Jahr sind zu diesem besonderen Jubiläum deshalb viele Aktionen geplant. Zusätzlich haben sich nun die Gemeinde und die Städtischen Museen in Rheine zusammengetan, um allen Interessierten besonders für das Jubiläumsjahr konzipierte Kirchenführungen zu bieten.

 

„Kirche und Falkenhof sind sich geografisch nah, aber auch geschichtlich“, schilderte Christiane Kerrutt von den Städtischen Museen bei einem Pressetermin. Deshalb wolle man auch im Rahmen des Kirchenjubiläums zusammenarbeiten. Dazu sei zum Beispiel eine Ausstellung im Falkenhof geplant, die sich geschichtlich sowie kunsthistorisch mit der Stadtkirche und dem Leben in Rheine beschäftigt. „Sie zeigt den Zusammenhang von Kirche und Stadt vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts“, schilderte Ausstellungskurator Thomas Fusenig. Laut Kerrutt seien im Falkenhof ab Juni kommenden Jahres viele spannende Dinge zu sehen, die bisher noch nicht ausgestellt worden seien – unter anderem einige Stücke aus dem Kirchenschatz. „Wir haben viele besondere Dinge hier“, schilderte Matthias Werth, Pastoralreferent der Pfarrei St. Dionysius. „Die möchten wir auch gern zeigen.“ Dazu zählen zum Beispiel Gewänder oder Kelche aus den ersten Jahren der Stadtkirche, erzählte er gemeinsam mit Pastor Thomas Lemanski.

 

Für die Ausstellung rund um das Kirchenjubiläum habe das Falkenhofmuseum sogar neue Forschungen angestoßen, berichtete Christiane Kerrutt. Zur Kirche und auch zu der Ausstellung im Falkenhof soll es zudem im kommenden Jahr ein neues Führungsangebot geben. Ab Januar erzählen Kirchenführer interessierten Gästen alles Wissenswerte über die Stadtkirche, ab Juni, wenn die Ausstellung im Falkenhof eröffnet ist, gibt es eine kombinierte Führung in der Stadtkirche und im Falkenhof.

 

„Wir wollen, dass die Menschen in Rheine wieder etwas Neues über ihre Stadt lernen“, schilderte Kerrutt. Für dieses Angebot werden seit Mai bereits neue Kirchenführer in der St. Dionysius-Kirche geschult. „Ich habe um Verstärkung gebeten“, sagte der bisher einzige Kirchenführer, Christoph Klahn am Freitag lachend. Und die bekommt er: Etwa zehn Personen nehmen an der Ausbildung für Kirchenführer teil. Mit dabei sind Ulrike Henne und Christel Mahlmann, die aktuell schon Gästeführungen anbieten. „Ich bin Rheinenserin und liebe die Stadt“, erklärte Mahlmann ihre Beweggründe. „Viele wissen gar nicht, wie viele Schätze wir hier haben.“ Außerdem führen bald Lisa Marie Wiegner, Jana Schröder und Jonas Wippermann interessierte Bürger durch die Stadtkirche. Sie studieren Kunstgeschickte an der WWU Münster und nutzen die Gelegenheit, Praxiserfahrungen zu sammeln. Während der Schulungen lernen sie viele, spannende Dinge über die Geschichte der Kirche: Es geht um die Bauweise, das Material, die Orgel und die Glocken, die einzelnen Skulpturen und vieles mehr. Viel Stoff für eine anderthalbstündige Führung: „Der Plan ist es, die Themen der Führung immer an die Gruppe, die zu Gast ist, anzupassen“, schildert Kerrutt. Sie enden aber alle gleich: Im Küsterkeller der Kirche, der passend zum Jubiläumsjahr hergerichtet wurde. 

 

Das gemeinsame Programm der Gemeinde St. Dionysius und den Städtischen Museen Rheine ist in einem Flyer zusammengefasst, der nun ausliegt. Alle Beteiligten freuen sich bereits, auf die gemeinsamen Aktionen, sagt Pastor Thomas Lemanski: „Toll, dass so viele verschiedene Personen beteiligt sind.“

 

Die Führungen im Rahmen des Jubiläumsjahres können ab sofort gebucht werden, sie beginnen ab dem 13. Januar 2020. Eine anderthalbstündige Führung durch die Stadtkirche kostet sieben Euro pro Person. Anschließend kann für Gruppen ab 20 Personen für sieben Euro pro Person eine Kaffeetafel im Paulushaus gebucht werden. Ab dem 8. Juni wird außerdem eine kombinierte Führung durch die Stadtkirche und das Falkenhof Museum angeboten, diese kostet zwölf Euro pro Person. Buchungen und Anfragen für alle Führungen sind ab sofort möglich beim Besucherbüro der Städtischen Museen Rheine unter 05971/920610.


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news-397Mon, 30 Sep 2019 16:27:36 +0200Beauftragung zum Pastoralreferent/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/beauftragung-zum-pastoralreferent Zusammen mit 29 anderen Frauen und Männern wurde am vergangenen Sonntag auch Georg Kleemann zum Pastoralreferenten des Bistums Münster beauftragt. Georg Kleemann war bis zum Sommer 2019 in unserer Pfarrei St. Dionysius als Pastoralassistent in der Ausbildung und hat dabei viele unterschiedliche Felder der Pfarrei kennengelernt und mitgestaltet. Mittlerweile arbeitet er schon seit einigen Wochen als Pastoralreferent in der Pfarrei St. Sixtus in Haltern am See.

 

Bischof Felix Genn ermutigte die neuen Pastoralreferenten in dem feierlichen Pontifikalamt dazu, immer wieder für das Leben Zeugnis abzulegen, das Leben der Menschen, das Leben in den Gemeinden und das ewige Leben. Wir gratulieren Georg Kleemann ganz herzlich zu seiner offiziellen Beauftragung zum kirchlichen Dienst als Pastoralreferent und wünschen ihm für sein weiteres Wirken Gottes Segen!

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news-395Fri, 20 Sep 2019 10:53:52 +0200Pawel Czarnecki geht nach Everswinkel und Alverskirchen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/pawel-czarnecki-geht-nach-everswinkel-und-alverskirchen-1 Pawel Czarnecki wird neuer Pfarrer in der Pfarrei St. Magnus / St. Agatha in Everswinkel und Alverskirchen. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Czarnecki, dem Kirchenvorstand und Pfarreirat sowie dem Pastoralteam, das am 18. September, moderiert von Dechant Andreas Rösner aus Sassenberg, stattgefunden hat. Die Amtseinführung findet im Gottesdienst am Sonntag, 9. Februar, um 11:00 Uhr in der St. Magnus Kirche statt.


Czarnecki stammt gebürtig aus Polen und lebte nach seiner Priesterweihe 2005 fünf Jahre als Geistlicher in einem Kloster in Detmold. 2011 trat er seine erste Kaplanstelle in Dorsten-Wulfen an, 2015 wechselte er nach Ahaus, St. Mariä Himmelfahrt. Seit 2016 war er in Rheine, St. Dionysius, zunächst als Kaplan, seit einem Jahr als Pastor tätig.

 

Jedes Jahr häufen sich aufgrund normaler Stellenfluktuation zum Ende des Jahres die Neuernennungen der leitenden Pfarrer im Bistum. So sind zwei Priester unserer Pfarrei in diesem Zusammenhang zu leitenden Pfarrern ernannt worden.

 

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news-391Wed, 18 Sep 2019 09:43:21 +0200Ökumenisches Glockenläuten und Beten für die Schöpfung/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/oekumenisches-glockenlaeuten-und-beten-fuer-die-schoepfung Am 21. September beginnt der UN-Klimagipfel in New York und auch unsere Bundesregierung trifft sich einen Tag vorher zu einer überaus wichtigen Sitzung.

 

Das Thema Umweltschutz ist über die Jahre für viele ein besonderes Anliegen geworden. Jugendliche engagieren sich hier momentan besonders, jedoch sind Menschen aller Generationen dazu aufgerufen, unsere Welt für die kommenden Generationen zu schützen.


Die christlichen Kirchen setzen sich seit jeher für die Bewahrung der Schöpfung ein und nehmen hier ihre Anliegen besonders mit ins Gebet.

Deshalb werden auch die katholischen Kirchengemeinden St. Antonius, St. Dionysius, St. Johannes der Täufer und die evangelischen Kirchengemeinden Jakobi und Johannes in Rheine an diesem Freitag das Anliegen der Bewahrung der Schöpfung bewusst aufnehmen, um Weisheit und Mut für die Entscheiderinnen und Entscheider in Politik und Wirtschaft beten, die Glocken läuten sowie zu Schweigen und Gebet für die Schöpfung einladen.


Die ökumenische Aktion beginnt am Freitag, 20. September um 11.45 Uhr (bis „fünf vor Zwölf“) mit einem solidarischen Glockenläuten der Basilika, der Kirche St. Johannes Baptist, der St. Dionysius-, der Jakobi-, der Samariter- und der Johannes-Kirche. In der Jakobi-Kirche betet Pfarrerin Britta Meyhoff ab 11.45 Uhr mit Interessierten für die Schöpfung, um 17.00 Uhr nimmt Pfarrer Thomas Lemanski das Anliegen mit in den besonderen Gottesdienst, der jeweils am dritten Freitag in der Dionysiuskirche gefeiert wird.

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news-385Mon, 09 Sep 2019 08:52:09 +0200Martin Limberg wird Pfarrer in Velen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/martin-limberg-wird-pfarrer-in-velenMartin Limberg wird neuer Pfarrer in der Pfarrei St. Peter und Paul in Velen, Ramsdorf und Hochmoor. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Limberg, dem Kirchenvorstand und Pfarreirat sowie dem Pastoralteam, das am 5. September, moderiert von Dechant Dr. Stephan Rüdiger aus Borken, stattgefunden hat. Die Amtseinführung findet im Gottesdienst am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Walburga in Ramsdorf statt.

 

In Dorsten geboren war Limberg nach seiner Priesterweihe zunächst als Kaplan in Havixbeck und Bocholt, St. Georg, ab 2007 als Kanonikus in der Borkener Pfarrei St. Remigius. 2010 wurde der 50-Jährige Pfarrer in Datteln. 2015 übernahm er die Leitung der Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ im Bischöflichen Generalvikariat in Münster und wurde Spiritual im Gertrudenstift in Rheine-Bentlage. Seit 2018 war Limberg mit einem Stellenumfang von 70 Prozent Pastor in der Rheiner Pfarrei St. Dionysius sowie mit 30 Prozent weiter Spiritual im Gertrudenstift.

 

Pfarrer Martin Limberg feiert seinen Abschied am 6. Oktober 2019 um 11.15 Uhr in der Dionysiuskirche.
Wir laden herzlich ein, sich am 6. Oktober von Pfarrer Limberg als Seelsorger unserer Pfarrei und als Spiritual des Gertrudenstiftes zu verabschieden. Wir danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm Gottes Segen für seine neue Aufgabe.

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news-383Fri, 06 Sep 2019 09:13:46 +0200Kinderkirche in St. Josef/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kinderkirche-in-st-josef Nach der Sommerpause, am Sonntag, 8. September 2019, geht es wieder los:

 

Wir laden alle Kita- und Grundschulkinder herzlich zum Gottesdienst mit Kinderkirche an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat um 09.45 Uhr in die Josefskirche ein.

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news-379Tue, 03 Sep 2019 16:25:07 +0200Verstärkung für die Pfarrei St. Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/verstaerkung-fuer-die-pfarrei-st-dionysiusSeit dem 1. Juli gehört Pastoralreferent Frank Göbel zum Seelsorgeteam, das den pastoralen Raum links der Ems mit den Türmen der Stadtkirche sowie den Filialkirchen St. Elisabeth und St. Josef betreut. „Wir freuen uns, dass Frank Göbel sich für uns entschieden hat“, sagt der leitende Pfarrer Thomas Lemanski und begrüßt den 54-Jährigen, der zuvor 26 Jahre im pastoralen Dienst in verschiedenen Gemeinden des Erzbistums Köln tätig war.

 

„Bei zwei Exerzitien-Aufenthalten im Gertrudenstift habe ich mich regelrecht in die Stadt Rheine verliebt“, sagt Göbel, der auch seine Frau Stefanie und den 18-jährigen Sohn überzeugen konnte und sich auf die freie Stelle in St. Dionysius bewarb. „Nach so vielen Jahren im Rheinland ist doch irgendwie meine westfälische Natur durchgeschlagen, so dass ich ins Münsterland wollte“, sagt der gebürtige Bochumer, der in Dortmund aufgewachsen ist.

 

Seit seinem Dienstbeginn, der mitten in die Sommerferien fiel, ist der neue Pastoralreferent schon einigen Menschen in der Pfarrei begegnet. „Beim Bühnengottesdienst während des Emsfestivals bin ich dabei gewesen und habe außerdem gemeinsam mit Father Godfrey Kalema das Ferienlager von St. Josef besucht, um dort den Gottesdienst zu feiern“, berichtet er.

Erste Arbeitsfelder sind auch bereits abgesprochen. „Ich werde auf jeden Fall für die Firmvorbereitung zuständig sein“, kündigt Göbel an. Auch die Erstkommunionvorbereitung, Beerdigungsdienste und der Runde Tisch Prävention fallen in seine Zuständigkeit. „Alles andere wird sich noch ergeben“, sagt der Seelsorger und freut sich schon auf die kommenden Aufgaben in Rheine.

 

Was die Inhalte seiner Arbeit angeht, möchte er sich von seinem theologisch-spirituellen Faible leiten lassen. „Ich habe ein großes Herz für die Liturgie. Die Begegnung mit Gott und seinen Werken im Lesen und beim Meditieren der Heiligen Schrift ist mir sehr wichtig, und das stelle ich gerne in den Mittelpunkt“, betont er.

Ein Domizil für seine Familie und sich hat er bereits im Stadtteil Bentlage unweit von Salinenpark und Naturzoo gefunden. „Wir sind noch dabei, uns einzurichten. Aber schon jetzt fühlen wir uns in der neuen Heimat sehr wohl“, sagt der studierte Theologe und Germanist, der seine Studienjahre in Bonn verbracht hat.

Neben dem Beruf und der Familie frönt Göbel noch drei weiteren Leidenschaften. Er ist passionierter Segler, Fan der Niederlande und leidenschaftlicher Pilger. „Die Nähe zu Holland und seinen Segelrevieren gefällt mir an Rheine natürlich sehr gut“, meint er. Und für das kommende Jahr hat er sich den Jakobsweg erneut vorgenommen.

 

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news-377Fri, 30 Aug 2019 13:31:32 +0200Neue Gebührenordnung für den Friedhof Königsesch/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/neue-gebuehrenordnung-fuer-den-friedhof-koenigseschFür den Friedhof Königsesch gibt es eine neue Gebührenordnung. Für Friedhöfe anderer Pfarreien in der Umgebung und für das Kolumbarium wird es in absehbarer Zeit ebenfalls neue Gebührenordnungen geben. Die Zentralrendantur begleitet die Pfarreien des Dekanates bei der Erarbeitung. Normalerweise ist bei öffentlichen Gebührenhaushalten eine Anpassung jeweils nach drei Jahren vorgesehen. Der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Dionysius hat die neue Gebührenordnung aber erstmalig nach zehn Jahren preislich angepasst und sie mit der Bezirksregierung und dem Bistum Münster abgestimmt. Sie tritt zum 1. September 2019 in Kraft.

 

Den Presseartikel finden sie hier.

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news-375Fri, 16 Aug 2019 11:55:38 +020020. Rheiner Orgelsommer/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/20-rheiner-orgelsommerEin kleines Jubiläum kann der ‚Rheiner Orgelsommer‘ in diesem Jahr feiern. In die 20. Saison geht inzwischen die erfolgreiche, über die Grenzen der Region bekannte Konzertreihe. Wieder sind es fünf Konzerte in verschiedenen Rheiner Kirchen, zu denen die Organistinnen und Organisten einladen.

 
Zum Eröffnungskonzert lädt an diesem Sonntag Dionysiuskantor Peter Petermann in die Stadtkirche ein. ‚French Open‘ hat er sein Programm genannt. Gegeneinander treten an die urfranzösichen Orgelmusik-Komponisten François Couperin, Charles-Marie Widor und Alexandre Guilmant sowie – mit französisch inspirierten Werken - die deutschen Komonisten Johann Sebastian Bach und Sigfrid Karg-Elert.


In diesem Jahr zum ersten Mal dabei ist die Evangelische Kirche Johannes zu Rheine. In der frisch renovierten Kirche wird am 1. September Pfarrer und Kirchenmusiker Andreas Groll die ebenso renovierte und mit einigen neuen Registern versehene Orgel vorstellen. Musik für Orgel und Chor präsentieren Johannes Ricken und das Junge Vokalensemble Osnabrück unter der Leitung von Sigrid Ricken am 8. September in der Stadtkirche Sankt Dionysius. Manfred Künnemann widmet sich in Sankt Mariä Himmelfahrt am 15. September der spannenden Welt der belgischen Orgelmusik, mit dabei ist die Sopranistin Daniela Stampa. Das Abschlusskonzert in der Basilika Sankt Antonius am 22. September nimmt die in diesem Jahr durch einen schweren Brand beschädigte Pariser Kathedrale Notre Dame in den Blick. Andreas Wermeling, Lena Puschmann, Andreas Groll, Sigrid Ricken, Johannes Ricken, Manfred Künnemann und Peter Petermann spielen Werke von Komponisten, die in den vergangenen Jahrhunderten an Notre Dame gewirkt haben.

Das Abschlusskonzert in der Basilika beginnt um 19.30 Uhr, alle anderen Konzerte um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Dank der Unterstützung der Stadtsparkasse Rheine können sämtliche Erlöse der jeweils anschließenden Kollekte kirchenmusikalischen Projekten in den beteiligten Kirchengemeinden zugute kommen.

 

Einen Überblick über die einzelnen Konzert finden Sie hier.

 

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news-373Mon, 05 Aug 2019 15:43:46 +0200Ein schöner Abschluss - Kita St. Michael verabschiedet sich/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/ein-schoener-abschluss-kita-st-michael-verabschiedet-sich Ab dem 1. August 2019 befindet sich die Kindertageseinrichtung St. Michael nicht mehr in der Trägerschaft der Pfarrei St. Dionysius. Mit einer Überraschungsfahrt zu einem Indoorspielplatz mit den Kindern der Kita St. Michael verabschiedeten sich alle voneinander. Bevor die Busse losfuhren, waren alle Eltern, Ehemalige, Mitarbeiter der Pfarrei, enge Kooperationspartner und engagierte Menschen aus den Gremien der Pfarrei zu einem Frühstück eingeladen.


Alle Kinder verbrachten zusammen mit „ihren Erzieherinnen“ einen erlebnisreichen Tag. So konzentrierte sich der Abschied auf ein gemeinsames schönes Erlebnis. Ab dem 1.August 2019 übernimmt das CJD Hessen die Trägerschaft der Kindertageseinrichtung.


Somit können die Kinder ihre vertraute Kindertageseinrichtung weiterhin besuchen und werden zum Teil von Pädagoginnen betreut, die ihnen schon bekannt sind. In Zukunft wird die Kita des CJD zusammen mit der Kita St. Elisabeth ein Familienzentrum im Verbund sein und damit bleibt eine enge Zusammenarbeit und auch regelmäßige Treffen und Zusammenkünfte der Kinder bestehen.

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news-367Sun, 16 Jun 2019 23:35:42 +0200Pastoralassistent Georg Kleemann verlässt St. Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/pastoralassistent-georg-kleemann-verlaesst-st-dionysiusDrei Jahre war Georg Kleemann in unserer Pfarrei St. Dionysius als Pastoralassistent. Jetzt hat er alle seine Prüfungen zum Pastoralreferenten bestanden und wechselt zum 1. August als Pastoralreferent in die Pfarrei St. Sixtus nach Haltern am See. In den drei Jahren in St. Dionysius hat er viele Tätigkeitsfelder unserer Pfarrei kennengelernt und sich in einigen Bereichen auch selbst tatkräftig und kompetent eingebracht. Wir danken Georg Kleemann sehr herzlich für sein vielfältiges Engagement in unserer Pfarrei und wünschen ihm und seiner Familie für seinen neuen Einsatzort alles Gute und Gottes Segen!

 

Die Hl. Messe am Sonntag, den 30. Juni um 10:30 Uhr in der Elisabethkirche wird musikalisch besonders mitgestaltet vom Projektchor „TonArt“ sowie von den „Wellenbrechern“. Georg Kleemann wird in diesem Gottesdienst die Statio halten. Anschließend besteht bei einem kleinen Empfang im benachbarten Maximilian-Kolbe-Haus die Möglichkeit, sich persönlich von Georg Kleemann zu verabschieden. Wir laden dazu herzlich ein!

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news-365Thu, 16 May 2019 17:28:44 +0200Erstkommunion in der Pfarrei St. Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/erstkommunion-in-der-pfarrei-st-dionysius

An den vergangenen beiden Wochenenden haben insgesamt 105 Kinder in der Pfarrei St. Dionysius das Fest der heiligen Erstkommunion gefeiert. Über ein halbes Jahr lang hatten sie sich in Kleingruppen und in verschiedenen Gottesdiensten auf diesen großen Tag vorbereitet. Dabei wurden sie von Pastoralreferentin Martina Kley und Pastoralassistent Georg Kleemann sowie von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen begleitet.

 

Unter dem Motto „Jesus segnet uns“ fanden dann am 4. und 5. Mai in der Dionysius- und in der Josefkirche sowie am 12. Mai in der Elisabethkirche die feierlichen Gottesdienste mit Pfarrer Thomas Lemanski statt. Dabei kam in Texten, Spielszenen und Predigt zum Ausdruck, wie sehr im christlichen Glauben die Kinder mit ihren besonderen Eigenschaften eine Vorbildfunktion haben können: mit ihrer Spielfreude, Spontaneität, Offenheit und ihrem einfachen Vertrauen.

 

Am jeweils darauffolgenden Montag gab es noch einmal eine Dankmesse mit anschließendem Frühstück, an dem auch viele der Klassenkameraden der Erstkommunionkinder teilnahmen. Eine vielfältige Zeit und ein aufregender Festtag kamen so zu einem fröhlichen Abschluss.

 

Alle Kommunionkinder sind auch noch einmal dazu eingeladen, in ihrer festlichen Kleidung an der Fronleichnamsprozession der Pfarrei St. Dionysius am Donnerstag, den 20. Juni teilzunehmen. Beginn ist um 9:30 Uhr am Josefshaus, Eckener Str. 46-50. Auf dem Weg zur Elisabethkirche werden die Kinder an einer Altar-Station mitwirken.

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news-361Sun, 12 May 2019 22:11:37 +0200Wandern mit Rucksack und Bibel/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/wandern-mit-rucksack-und-bibelAm ersten Maiwochenende machten wir rund zwanzig Frauen aus einigen evangelischen und katholischen Gemeinden Rheines uns auf den Weg zum Wandern mit Rucksack und Bibel. Regenfest gekleidet, ausgerüstet mit Picknick für das leibliche und mit biblischen Impulsen für das seelische Wohl, starteten wir am Kloster Bentlage an der tags zuvor eröffneten Ausstellung zu den sieben Todsünden (Wollust, Neid, Geiz, Völlerei, Hochmut, Zorn, Faulheit). Herr Tonigs und eine anwesende Künstlerin wiesen uns auf viele interessante und beeindruckende Details hin.

 

Anschließend wandten wir uns wandernd den sieben himmlischen Tugenden zu. An einer Marienfigur im Wald bot es sich an, die Keuschheit und im übertragenen Sinne auch die Reinheit des Denkens als Bild zu betrachten. Überflüssige, störende Gedanken ließen wir symbolisch mit einem kleinen Stein von der Delsenbrücke in die Ems fallen. Dann entdeckten wir einen tollen gespaltenen, nicht perfekten Baum und beschäftigten uns dort in einer Spiegelmeditation mit der Tugend Wohlwollen, dem Anderen, aber auch uns selbst gegenüber. Weiter hörten wir Bibelstellen und Texte zur Mildtätigkeit, konnten für eine Mitwandererin ein Freundschaftsband knüpfen und dabei gute Wünsche für sie als Geschenk einflechten.

 

Beim Picknick am Heimathaus Hovesaat erfuhren wir etwas über die Mäßigung, teilten unsere mitgebrachten Leckereien miteinander und unsere Freude über die Sonnenstrahlen, während es andernorts hagelte. Wir staunten, wie schön es dort ist, wo ein Wildbach kraftvoll in die Ems fließt. Dort dachten wir über die Demut nach und überlegten, wofür wir dankbar sind. Ein langes, gerades Stück des Weges bewältigten wir mithilfe eines schönen Textes über die Geduld und mit ein paar Hölzchen, die es galt, geduldig zu balancieren. Dazu stimmten wir ein Taizé-Lied an, das uns von Tugend zu Tugend begleitete. So verging die Wegstrecke wie im Flug.

 

Am Kloster Bentlage angekommen sinnierten wir über den Fleiß, fanden wieder passende Bibelzitate dazu und jede konnte sich selbst ein Fleißkärtchen ausstellen, auch für die geschaffte Wanderung. Bei Kaffee und leckerem Kuchen waren wir uns am Ende einig, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen. Auch die Vorbereitung dieses Tages machte Spaß. Vielleicht hat jemand Lust, beim nächsten Mal 'Wandern mit Rucksack und Bibel' mitzugestalten? Herzlich Willkommen!

 

Melanie Bremenkamp, Nina Rudi, Manuela Tillar

(Kontakt über das Pfarrbüro)

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news-355Wed, 20 Mar 2019 13:43:43 +0100Schüler sammeln Spenden für El Salvador/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/schueler-sammeln-spenden-fuer-el-salvadorMit einem großen Gefühl von Dankbarkeit – so konnten all diejenigen in die Fastenzeit starten, die am ersten Fastensonntag an dem Familiengottesdienst in der Elisabethkirche teilgenommen haben. Schon zu Beginn des Gottesdienstes räumten die vielen Kinder in der Kirche ein Bällebad leer. So machten sie allen deutlich, dass die Fastenzeit eine Zeit des Aufräumens sein kann, in der man wieder den Blick für das Wesentliche und Wichtige bekommt – eben für das, wofür man dankbar ist.

 

Nach dem Gottesdienst boten dann die Drittklässler der Kardinal-von-Galen-Schule selbstgebastelten Osterschmuck und Kuchen gegen eine Spende an. Der Erlös geht an die diesjährige MISEREOR-Fastenaktion, die sich dem kleinen mittelamerikanischen Land El Salvador widmet. Mit dem Geld werden dort zum Beispiel Familien beim Bau stabilerer Häuser unterstützt. Am Ende hatten die Schülerinnen und Schüler 278,45 € gesammelt.

 

Ein herzlicher Dank an alle Spender, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!

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news-345Wed, 06 Feb 2019 14:50:18 +0100„Oh wie schön ist Panama!“/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/oh-wie-schoen-ist-panamaAn diese Kindergeschichte denken viele, wenn in einem Gespräch das Wort „Panama“ fällt. Das haben wir so oft vor unserer Reise gehört. Und in der Tat ist Panama schön. Noch viel schöner als die exotische Landschaft war aber die Atmosphäre und all die Begegnungen, die wir beim diesjährigen Weltjugendtag erlebt haben.


Alle drei Jahre treffen sich hunderttausende Jugendliche aus der ganzen Welt, um gemeinsam mit dem Hl. Vater zu beten und die Freude am Glauben zu feiern. Für 2019 hat Papst Franziskus die jungen Menschen nach Panama eingeladen. Aus unserer Pfarrei folgten dieser Einladung Ina, Maria, Simon und Pastor Pawel Czarnecki. Die Rheinenser bildeten 10 % der Gruppe, die sich am 12. Januar auf den Weg gemacht hat, und zwar zunächst nach Mexiko. Dort fand die sogenannte Woche der Begegnung statt – eine direkte Vorbereitung auf den Weltjugendtag, die man außerhalb des Bistums verbringt, in dem der Weltjugendtag stattfindet.

 

Da unser Bistum eine lebendige Partnerschaft mit dem mexikanischen Bistum Tula pflegt, haben wir dort eine wunderschöne und intensive Woche verbracht. Wir haben wunderbare Menschen kennengelernt, die uns in ihre Familien eingeladen und für uns ein tolles Programm vorbereitet haben. Wir haben nicht nur die Kultur der Region kennengelernt und tolles Essen genossen, sondern wurden vor allem als Gruppe in das Leben der Pfarreien vor Ort integriert: Wir haben lebendige mexikanische Frömmigkeit erfahren, gemeinsam Gottesdienste gefeiert, uns in persönlichen Gesprächen ausgetauscht.

 

Die Gruppe aus Rheine wohnte in der Stadt Tula selbst. Seit knapp 60 Jahren findet dort im Januar eine traditionelle Fußwallfahrt nach Guadalupe, dem Wallfahrtsort schlechthin in gesamt Lateinamerika. Den Pilgern aus Deutschland wurde die große Ehre erwiesen, an der Spitze der Wallfahrt mitgehen zu dürfen. Wir sind nur ein paar Kilometer gemeinsam gelaufen, aber zwei Tage später feierten wir in der riesigen Basilika die Hl. Messe zusammen mit allen Pilgern aus dem Bistum Tula. Das war für uns die Abschlussmesse in Mexiko. Am 20. Januar flogen wir dann gemeinsam nach Panama City.


Sehr schnell merkten wir, dass die Panameños sich über unser Besuch freuen. Das haben sie durch Hupen im Straßenverkehr, Winken und freundliches Lächeln wiederholt zum Ausdruck gebracht. Der Weltjugendtag war eine große Herausforderung für das kleine Land, in dem nur vier Millionen Menschen wohnen. Organisatorisch hat es alles wunderbar geklappt. Ohne Probleme konnten wir an den großen Gottesdiensten teilnehmen. Jeden Tag konnten wir den Hl. Vater sehen und ihm zuhören. In Erinnerung werden sicherlich seine Aufforderung bleiben, Brücken anstelle von Mauern zu bauen und nicht die Hoffnung und die Freude am Glauben zu verlieren, selbst wenn der Glaube im Heimatort oder in der Familie nicht so bunt und lebendigt gelebt wird wie beim Weltjugendtag. Franziskus ermutigte alle, dass der wahre Mut zu glauben die Welt verändert.

 

Unvergesslich wird auch die Vigil mit dem Papst bleiben. Auf den Straßen der Stadt haben die jungen Menschen fröhlich gefeiert. Aber sie sind nicht einfach gekommen, um an einem weltlichen Event teilzunehmen. Wenn bei der Anbetung 400.000 Menschen komplett still sind, dann merkt man, wie das Band des gemeinsamen Gebetes real und spürbar wird. Man könnte den Weltjugendtag mit einer Tankstelle des Glaubens vergleichen. Dort kann man die Kirche in einer anderen Art erleben und Impulse sammeln für den Alltag.


In drei Jahren findet der nächste Weltjugendtag in Lissabon statt. Da der Weg dorthin nicht so weit ist werden sicherlich viele Jugendliche aus unserer Pfarrei dabei sein.

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news-341Thu, 31 Jan 2019 11:29:42 +0100„Wofür brennst du?“ – Firmung in der Pfarrei St. Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/wofuer-brennst-du-firmung-in-der-pfarrei-st-dionysiusIn zwei festlichen Gottesdiensten in der Elisabethkirche und in der Marktkirche wurden am vergangenen Samstag 93 Jugendliche in der Pfarrei St. Dionysius gefirmt. In der Anwesenheit von Eltern, Familie, Freunden und Firmpaten spendete Weihbischof Dr. Christoph Hegge in den vollbesetzten Kirchen den Jungen und Mädchen das Sakrament mit den Worten: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!“


„Wofür brennst du?“ Unter diesem Motto hatten sich die Firmlinge auf die Feier vorbereitet. Gemeinsam mit dem Team der Katechetinnen und Katecheten stellten sie sich die Frage, was sie im Leben antreibt, was ihre Energiequellen und ihre Lebensziele sind. Weihbischof Hegge, wie immer locker und gut gelaunt, griff in seiner lebendigen Predigt diese Fragen auf, und sagte den Jugendlichen: „Gott selbst brennt für den Menschen. Und deswegen kommt er auch selbst zu euch, er selbst verleiht euch Kraft und Power. Denn ihr seid es wert!“ Mit Gott und dem Heiligen Geist als Energiequelle könnten die Neugefirmten selbstbewusst in der Welt auftreten und müssten ihr Licht nicht verstecken. Die vielen strahlenden Gesichter gaben ihm in jedem Fall recht.

 

Einen besonderen Glanz erhielten die beiden Gottesdienste auch durch die musikalische Gestaltung, für die die Kirchenmusiker der Pfarrei und die Chöre TonArt, Capella und Jugendkantorei sorgten. Am Ende galt der Dank allen, die sich an Vorbereitung und Durchführung dieser Feier beteiligt hatten, mit der die neugefirmten Jugendlichen nun bestärkt ihren Weg als Christen mit Verantwortung weitergehen.

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news-339Thu, 31 Jan 2019 11:08:14 +0100Gruppe aus Rheine auf dem Weltjugendtag/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/gruppe-aus-rheine-auf-dem-weltjugendtagTropische Temperaturen und ein buntes Fahnenmeer: Mit einem Festival hat am Dienstagabend des 22. Januar der katholische Weltjugendtag in Panama begonnen. Die Eröffnungsmesse unter freiem Himmel in Panama-Stadt feierte auch eine Gruppe aus der Rheiner Pfarrei St. Dionysius mit. „Der Gottesdienst mit vielen jungen Gläubigen war überwältigend“, schreiben Pastor Pawel Czarnecki, Ina Kaiser, Maria Klönne und Simon Woltering.

Panamas Erzbischof Jose Domingo Ulloa Mendieta als Gastgeber dankte den Jugendlichen aus aller Welt für ihr Kommen. „Ihr seid eine neue Kirche, eine Kirche der Hoffnung“, rief er den Zehntausenden auf der Uferpromenade bei der Eröffnung zu. Der Erzbischof erinnerte an die Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen in Lateinamerika. Sie verließen ihre Heimat, um ihre Hoffnungen in anderen Ländern zu verwirklichen. Dabei würden sie von Drogen- und Menschenhandel bedroht. Er forderte die Jugendlichen auf, keinem „falschen Glück“ zu folgen, das nur in Verzweiflung enden könne.

Auch Papst Franziskus ist am Mittwoch, 23. Januar, in Panama eingetroffen, um das große Glaubensfest mit der katholischen Jugend zu feiern. Bis Sonntag wird das Kirchenoberhaupt an den wichtigsten Programmpunkten des Weltjugendtages teilnehmen.

Das Quartett aus Rheine wird in den nächsten Tagen bis zum Ende des Weltjugendtages am 27. Januar Katechesen und Gottesdienste besuchen – und den Kontakt zu Jugendlichen aus anderen Ländern und Kulturen suchen. Am Dienstag haben sie die Gelegenheit genutzt und sich ein bisschen in der Stadt Panama umgeschaut: „Die riesigen Hochhäuser sind imposant, aber noch beeindruckender ist die Freundlichkeit der Einheimischen, die uns überall herzlich willkommen hießen“, schreiben sie in einer Mail.

 

Besuch in Tula, Mexiko

 

Zuvor hatten die vier zusammen mit den anderen Pilgern aus dem Bistum Münster Münsters Partnerbistum Tula in Mexiko besucht. Dort waren die Rheinenser in Familien untergebracht. „Wir sind dort sehr herzlich aufgenommen worden“, schrieb Pastor Czarnecki in einer knappen Mail, weil das Internet selten stabil ist.

Am Dienstag war die Gruppe in Ixmiqulipan und hat Wissenswertes über Geschichte und Kultur der Region erfahren. Tags drauf besuchten sie die Pyramiden und machten Bekanntschaft mit Menschen aus der Pfarrei, mit denen die Rheinenser auch eine Messe feierten. Für Samstag war eine Wallfahrt nach Guadalupe geplant.

 

Der Besuch in Tula war leider von einem Unglück überschattet: In der Stadt Tlahuelilpan im Bistum Tula waren am vergangenen Freitag mindestens 66 Menschen bei einer Explosion an einer Benzin-Pipeline ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt der Explosion hatten sich auch noch rund 80 Weltjugendtagspilger aus dem Bistum Münster zu den Tagen der Begegnung bei Gastfamilien im Bistum Tula aufgehalten. Von den Pilgern aus dem Bistum Münster und ihren Gastfamilien ist niemand von dem Unglück betroffen, teilte die Bischöfliche Pressestelle mit. Der Bischof von Münster, Felix Genn, hat Bischof Juan Pedro Juárez Meléndez von Tula, dem Partnerbistum des Bistums Münster in Mexiko, seine tiefe Anteilnahme und Verbundenheit zum Ausdruck gebracht.

 

Text + Foto: mv-online

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news-337Thu, 31 Jan 2019 10:58:24 +0100Von Pop bis Barock - Neujahrskonzert in der Elisabethkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/von-pop-bis-barock-neujahrskonzert-in-der-elisabethkircheZum traditionellen Neujahrskonzert hatte die Pfarrei St. Dionysius am Sonntag, den 13. Januar 2019 in die Elisabethkirche eingeladen. Unter der Überschrift „Halt an, wo läufst du hin?“ (Angelus Silesius) war ein vielfältiges Programm aus Texten und Musik zum Innehalten zusammengestellt worden.

 

Unterschiedlichste Chorgruppen und Instrumentalisten aller Altersgruppen aus allen Gemeindeteilen der Pfarrei St. Dionysius nutzten die Gelegenheit, aus ihrem reichhaltigen Repertoire etwas zu präsentieren: Erstmals trat ein Familienchor mit Kindern und Erwachsenen auf. Von den „Wellenbrechern“ über den Projektchor „TonArt“ bis hin zu beiden Kirchenchören der Pfarrei St. Dionysius wurden immer mehr Sänger aktiv, bis am Ende alle Chöre zusammen sangen und so nicht nur ein beeindruckender Klang, sondern auch ein eindrucksvolles Bild von so vielen Mitwirkenden in Erinnerung blieb.

 

Zwischen den Chorbeiträgen erklang unterschiedlichste Instrumentalmusik in verschiedenen Besetzungen: von einem Klarinettenduo über ein Querflötensolo mit Orgelbegleitung und ein Saxofonsolo bis hin zu Klezmermusik der Gruppe „Yankele“. So erklang in der voll besetzten Elisabethkirche Musik von Barock bis Pop.

Das Publikum war nicht nur von der Musik begeistert, sondern ebenso von den vorgetragenen Texten zum neuen Jahr. Das Engagement aller Musikerinnen und Musiker unter der Gesamtleitung von Maria Lammers-Oechtering wurde mit viel Applaus und großzügigen Spenden für die Partnerprojekte der Elisabeth-Gemeinde in Ghana und Ecuador honoriert. Der Abend klang aus mit einem Umtrunk im benachbarten Maximilian-Kolbe-Haus.

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news-335Wed, 30 Jan 2019 11:26:22 +0100Sternsinger im Einsatz für den guten Zweck/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/sternsinger-im-einsatz-fuer-den-guten-zweckViele Kinder brachten, verkleidet als die Heiligen drei Könige, auch in den Gemeinden der Pfarrei St. Dionysius den Segen Gottes in die Häuser. Dabei kam eine beachtliche Spendensumme zusammen.


Bereits am Freitagmorgen, 4. Januar, feierten die 95 Kinder, die sich an der Aktion der Messdienergemeinschaft „JoDis“ beteiligten, den Aussendungsgottesdienst. Im Anschluss zogen sie los und gingen von Tür zu Tür. 12.428,74 Euro sammelten sie auf diese Weise insgesamt für den guten Zweck. Und dieser Spendenzweck lag ihnen besonders am Herzen – denn diesmal kommen die Spenden Kindern mit Behinderung in Peru zugute. Über diese Kinder hatten die Sternsinger aus St. Dionysius und St. Josef bereits im Rahmen eines Vorbereitungstreffen einen Dokumentationsfilm gesehen. So waren sie umso motivierter, sich zu engagieren. Ihre Süßigkeiten spendeten sie an die Tafel.


Am folgenden Samstag machten sich auch die 97 begeisterten Messdiener der Messdienergemeinschaft St. Elisabeth und St. Michael auf den Weg. Wie jedes Jahr zogen die Könige auch hier mit Kreide und Stern umher und schrieben „20*C+M+B+19“ über die Haustür. Das bedeutet „Christus segne dieses Haus.“ Die gute Laune der Messdiener hielt sogar dem schlechten Wetter stand. Insgesamt wurde hier ein Spendenbetrag von 8.133,58 Euro erzielt. Wie auch in den vergangenen Jahren sollen die Spenden der Messdienergemeinschaft St. Elisabeth und St. Michael wieder an ein Gesundheitszentrum in Ruanda gehen.

 

Text + Foto: www.mv-online.de

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news-331Sat, 05 Jan 2019 21:23:00 +0100Ein Leben im Dienst der Gemeinde – Franz Joseph Grimme verstorben/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/ein-leben-im-dienst-der-gemeinde-franz-joseph-grimme-verstorben

„Einmal Priester – immer Priester“: Diesen Titel trug einst ein Artikel, den die Münsterländische Volkszeitung über das Lebenswerk des Pastors Franz Joseph Grimme veröffentlichte. Kaum ein Titel könnte treffender sein, um ihn zu beschreiben. Am Freitag ist Franz Joseph Grimme im Alter von 96 Jahren verstorben.

Franz Joseph Grimme, geboren am 16. März 1922 in Altena, zog mit seiner Familie nach Ibbenbüren und machte sein Abitur im Frühjahr 1940 am Rheiner Gymnasium Dionysianum. Bei Kriegsende 1945 geriet er in amerikanische Gefangenschaft, wurde jedoch bald entlassen und nahm im Herbst 1945 das Studium der Theologie in Münster auf. Nach der Priesterweihe 1951 folgten Kaplansstellen in Rhede, Kleve und Münster-Kinderhaus. Am 9. Oktober 1962 trat er eine Kaplansstelle in St. Elisabeth in Rheine an. Sein bischöflicher Auftrag: Aufbau der neuen Gemeinde St. Michael.

 

Arbeitsreiche Aufbaujahre

 

Doch die Gemeinde – die gab es zunächst noch gar nicht. Stattdessen gab es viele soziale Probleme im sogenannten Märchenviertel. Doch Grimme krempelte die Ärmel hoch und machte sich ans Werk. Die Aufbauarbeit in der neuen Gemeinde, dazu noch Religionsunterricht in der Schule und die Krankenhausseelsorge im Jakobi-Krankenhaus – die Aufbaujahre waren arbeitsreich. Eine große Unterstützung war ihm dabei immer seine jüngere Schwester Maria, die ihrem Bruder den Haushalt führte. Grimme war froh, als 1963 auch sein Bruder Karl, ebenfalls Theologe, zur Unterstützung in die Gemeinde kam. Im selben Jahr wurde die Michaelkirche eingeweiht und ein Jahr später zur Pfarrei erhoben.

Anfang des neuen Jahrtausends ging es dann Schlag auf Schlag: Die Gemeinde St. Michael fusionierte 2004 mit St. Elisabeth, einige Jahre später wurden alle katholischen Gemeinden links der Ems zur Gemeinde St. Dionysius zusammengelegt. Im Oktober 2013 wurde aus der ehemaligen Michaelkirche das Michael-Kolumbarium. Zuletzt lebte Grimme im Marienstift in Eschendorf.

 

„Der erste, letzte und einzige Pfarrer der eigenständigen Pfarrgemeinde St. Michael“

 

Die Entstehung der Gemeinde St. Michael in Rheine ist im Wesentlichen sein Werk. Auch Pfarrer Thomas Lemanski sagte angesichts dieser Lebensleistung, die Pfarrei St. Dionysius sei Grimme „sehr dankbar, dass er sich sein Leben lang so aktiv eingesetzt hat.“ Ein so großes Engagement sei ungewöhnlich, so Lemanski: „Er war der erste, letzte und einzige Pfarrer der eigenständigen Pfarrgemeinde St. Michael.“


2016 traf Grimme MV-Redakteur Klaus Dierkes, um über sein 65-jähriges Jubiläum seit der Priesterweihe in Münster zu sprechen. „Einmal Priester, immer Priester“, sagte er damals schmunzelnd über seine Lebensaufgabe. Und welche Beschreibung wäre passender für diesen Mann, der sich ein Leben lang ganz der Gemeinde gewidmet hat. 

  • Am Donnerstag, 10. Januar 2019 findet um 18:30 Uhr eine Totenvesper im Kolumbarium St. Michael statt. Dort wird auch der Sarg aufgebahrt sein. Wer möchte, ist eingeladen, Blumen mitzubringen. Im Anschluss besteht im Michaelzentrum die Möglichkeit zur Begegnung bei einem schlichten Abendessen.
  • Am Freitag, 11. Januar 2019 ist um 9:00 Uhr das Seelenamt/Requiem in der Elisabethkirche. Um 11:30 Uhr findet die Beisetzung am Zentralfriedhof Ibbenbüren statt.

 

Text + Foto: www.mv-online.de

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news-323Wed, 12 Dec 2018 21:17:00 +0100Internationales Sprachcafé im Maximilian-Kolbe-Haus feiert 3. Geburtstag/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/internationales-sprachcafe-im-maximilian-kolbe-haus-feiert-3-geburtstagDrei Jahre gibt es jetzt schon das internationale Sprachcafé im Maximilian-Kolbe-Haus. Entstanden war es (wie die anderen drei internationalen Begegnungscafés in Rheine auch) als Antwort auf die vielen Migranten und Flüchtlinge, die 2015 nach Rheine gekommen waren. Für dieses Sprachcafé haben sich der damals neu gegründete Bürgertreff Rheine süd-west und die Pfarrei St. Dionysius in einer Kooperation zusammengeschlossen. Seitdem sorgt ein Team von etwa zwölf engagierten Ehrenamtlichen dafür, dass jede Woche das Sprachcafé für zwei Stunden öffnen kann.

 

Viele Gäste hat das Sprachcafé in den drei Jahren schon gesehen: Solche, die neu nach Rheine gekommen sind und mittlerweile schon viele Schritte in Richtung Integration gegangen sind, indem sie etwa eine Ausbildung begonnen haben; aber auch viele Gäste aus der zentralen Unterkunft – dem Camp – an der Mittelstraße, die viele Monate regelmäßig ins Sprachcafé gekommen sind und nun einer anderen Kommune in NRW zugeteilt wurden; und auch solche, die schon viele Jahre in Rheine leben, aber jetzt im Begegnungscafé eine gute Gelegenheit gefunden haben, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

 

Dabei geht es im Sprachcafé ganz einfach darum, miteinander deutsch zu sprechen über alle Themen, die gerade interessant sind. Oft bringen die Gäste auch ihre Hausaufgaben aus den Deutschkursen mit und üben damit gemeinsam. Manchmal helfen auch einfache Sprachspiele, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine parallel stattfindende Kinderbetreuung ermöglicht es auch v.a. Frauen, regelmäßig zum Begegnungscafé zu kommen.

 

Zur Feier des dritten Geburtstages kamen jetzt etliche ehemalige Gäste, um miteinander zu feiern, sodass das Maximilian-Kolbe-Haus bis auf den letzten Platz gefüllt war. In der Woche vorher wurden dafür schon gemeinsam viele Plätzchen gebacken. Pastoralreferent Matthias Werth konnte im Namen aller Gäste den Ehrenamtlichen großen Dank und Anerkennung aussprechen für ihr mittlerweile dreijähriges tolles Engagement. Die Kinder hatten für die Geburtstagsfeier die Geschichte vom Regenbogenfisch vorbereitet und konnten sie unter dem großen Applaus der Erwachsenen aufführen. Bei einem gemeinsamen Rätselspiel konnten dann alle ihre Kenntnisse über Deutschland unter Beweis stellen.

 

Das Team des Sprachcafés freut sich auch über neue Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, die an einem oder mehreren Nachmittagen im Monat Zeit und Lust haben, einfach mit Migranten und Geflüchteten in einer netten Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Kontaktperson ist Pastoralreferent Matthias Werth (05971 91451-107; werth-m@bistum-muenster.de).

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news-309Fri, 23 Nov 2018 11:01:14 +0100Diakon Bögge widmet sich überpfarrlichen Aufgaben/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/diakon-boegge-widmet-sich-ueberpfarrlichen-aufgaben Mit Zustimmung von Bischof Dr. Felix Genn wird Diakon Johannes-Michael Bögge seine Tätigkeit als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarrei St. Dionysius ab sofort bis auf Weiteres ruhen lassen und sich den überpfarrlichen Aufgaben als Sprecher der Diakone im Kreisdekanat Steinfurt, Mitglied des Diakonenrates und des Diözesanrates im Bistum Münster wirdmen.

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news-307Wed, 21 Nov 2018 09:42:15 +0100"Engelhafter" Kinderbibeltag im JUPP/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/engelhafter-kinderbibeltag-im-juppAm vergangenen Samstag, 17. November haben wir mit 21 Kindern des 3. und 4. Schuljahres einen tollen Kinderbibeltag im Jupp an der Josefskirche verbracht.

 

Wie ein roter Faden zog sich die Frage „Haben alle Engel Flügel?“ durch den Tag. Ob bei der Einstimmung, bei der wir mit der Kett-Methode Engel gestaltet haben, beim Basteln, beim Film „Engel zu Fuß“, im Bibeltagslied und natürlich auch durch den Abschlussgottesdienst. In den Pausen haben wir uns mit Engelkeksen und Muffins gestärkt und bei der Fotorallye noch ganz viel über die Umgebung der Josefskirche erfahren.

 

Wir freuen uns schon auf den nächsten Bibeltag, der am 30. März 2019 für alle Kinder der 1. und 2. Klassen stattfinden wird.

 

 

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news-305Sun, 18 Nov 2018 21:29:37 +0100Ergebnis der Kirchenvorstandswahlen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/ergebnis-der-kirchenvorstandswahlen

Am Samstag, den 17. und Sonntag, den 18. November 2018 haben bistumsweit Kirchenvorstandswahlen stattgefunden. In unserer Pfarrei wurden per Briefwahl acht Mitglieder (also die Hälfte) des Kirchenvorstandes neu gewählt. Es wurden 2.405 Stimmen abgegeben, das entspricht einer Wahlbeteiligung von ca. 18,95 % der Pfarreimitglieder.

 

Gewählt wurden die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Maria Bögge
  • Ottmar Greiwe
  • Uwe Laurenz
  • Dr. Ulrich Micheely
  • Günther Probst
  • Wilfried Reckers
  • Sigrid Ricken
  • Paul Willers

Auf der Nachrückliste steht:

  • Hermann-Josef Raatgering

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten, ein großes Dankeschön für die Bereitschaft zum Engagement und Gottes Segen für die künftige Zusammenarbeit!

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news-295Wed, 14 Nov 2018 22:17:52 +0100Gelungenes Kinder-Bibel-Wochenende an der Elisabethkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/gelungenes-kinder-bibel-wochenende-an-der-elisabethkircheAm vergangenen Wochenende fand rund um die Elisabethkirche wieder das beliebte Kinder-Bibel-Wochenende für Kinder vom 1. bis zum 5. Schuljahr statt. Ein engagiertes Team von Erwachsenen um Pastoralreferent Matthias Werth hatte für die über 40 Kinder wieder ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und kleine Spielszenen eingeübt, die die Kinder aufmerksam verfolgten.

 

Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr Miriam, die ältere Schwester des Mose. Sie hatte schon als Kind in der Gefangenschaft der Israeliten in Ägypten erlebt, wie sich Hebammen aufgrund ihres großen Gottvertrauens mutig dem Befehl des großen Pharao widersetzten. Und mit diesem Mut konnte Miriam dann viel später zusammen mit Mose im Vertrauen auf Gott die große und wunderbare Flucht aus der Gefangenschaft durch das Schilfmeer wagen. Dabei spielte Miriam voll Freude ihre Trommel.

 

Auch die Kinder hatten viel Freude daran, eigene Trommeln herzustellen und damit zu den vielen Liedern, die gesungen wurden, zu trommeln. Besonders das eingängige Lied über Miriam konnte man am Wochenende überall hören, weil es die Kinder toll fanden. Ein Tanz, den die Kinder dazu einstudiert hatten, motivierte dann sogar Father Godfrey im Abschlussgottesdienst am Samstagabend in der Elisabethkirche mitzutanzen.

 

Im kommenden Jahr findet das Kinder-Bibel-Wochenende am 8. und 9. November 2019 statt.

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news-287Sun, 28 Oct 2018 19:59:42 +0100Kirmes-Vorgeschmack für Kita-Kinder/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kirmes-vorgeschmack-fuer-kita-kinderWie erzeugt man auf einem stillen Kirmesplatz einen Sound, als wäre schon Freitagabend? Man setzt einfach rund 50 Kinder aus der Kita St. Elisabeth zusammen in ein Kinderkarussell. Denn wann sonst haben die Kindergartenkinder die Chance, mit all ihren Freunden gleichzeitig den Kirmesspaß zu genießen?

 

Am Freitagvormittag luden vier Schaustellerfamilien auf dem Elisabethplatz die Kita-Kinder ein, kostenfrei und exklusiv die Kinderfahrgeschäfte „einzufahren“. Die Initiative ging zurück auf Familie Benning, deren Tochter die Kita St. Elisabeth besucht. Deren elfjähriger Bruder zeigte bereits, dass er aus einer echten Schaustellerfamilie stammt: „Wollt ihr noch höher?“, rief er ins Mikro. „Dann streckt mal alle die Hände hoch!“ Und sofort schossen die Hände in die Luft.

 

Eine gute Stunde lang bummelten die Kinder zusammen mit den pädagogischen Fachkräften und zahlreichen Freiwilligen unter den Eltern von der „Fantasy World“ von Christian Welte zum Kinderkarussell von Peter und Corinna Meyer, um sich danach auf der Columbus-Schaukel der Familie Sven Benning und im „Babyflug“ von Dennis Scholle hoch in die Luft tragen zu lassen.

 

„Das war ein Erlebnis, das unsere Kinder so schnell nicht vergessen werden!“, sagte Nina Ruffing, eine der pädagogischen Fachkräfte. Stellvertretend für alle Kinder bedankte sie sich bei den Schaustellern ebenso wie bei den begleitenden Eltern. Ein Glück, dass manche der zwei bis sechsjährigen Kita-Kinder noch zu klein waren, um allein ins Fahrgeschäft zu steigen: Da durfte dann ausnahmsweise die Mama oder Erzieherin auch einmal fahren...

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news-285Fri, 26 Oct 2018 09:50:05 +0200St. Dionysius feierte Kir(ch)mes(se)/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/st-dionysius-feierte-kirchmesseAm Kirmessonntag feierte die St. Dionysius-Pfarrei ihr Patronatsfest und die erste Altarweihe der St. Dionysius-Kirche. Hierzu hatten sich „Groß und Klein, Jung und Alt“ (wie es im altüberlieferten Lied zum Patrozinium heißt) eingefunden. Die Sitzplätze der Pfarrkirche waren gefüllt und viele Bannerabordnungen, Messdienerinnen und Messdiener aus allen Kirchorten, liturgische Dienste und der Chor Capella St. Dionysius unter Leitung des Kantors Peter Petermann gestalteten das Festhochamt, welchem die beiden Pastöre Martin Limberg und Pawel Czarnecki sowie Propst em. Heinrich Tietmeyer vorstanden. In seiner Predigt wies Pfarrer Limberg auf den Zusammenhang der Herbstkirmes und des kirchlichen Festes hin, verglich die Kirche mit einer Kirmesattraktion, die sowohl Begeisterung wie negative Gefühle auslösen kann. Der Heilige Dionysius, welcher bei seinem Martyrium den Kopf verlor, ermutige in der Kirche von heute Christ zu sein, nämlich wenn es einem an den Kragen gehe, den Kopf buchstäblich unter den Arm zu nehmen: „Seien wir nicht kopflos, sondern leben wir mit erhöhtem Haupt im Himmel, mit Christus!“
Im Anschluss an das Festhochamt sorgten die JoDis, Messdienergemeinschaft, für Imbiss und Getränke. Kaffee floss aus dem Kaffee-Rucksack des Eine-Welt-Standes. Viele nutzten die Gelegenheit der Begegnung, bevor es weiterging zum Pommes- und Getränkestand der Pfarrei auf dem Kirmesplatz an der Elisabethkirche. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

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news-281Fri, 19 Oct 2018 09:02:58 +0200Auf dem Weg nach Assisi/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/auf-dem-weg-nach-assisiAuch Pilgerinnen und Pilger aus Rheine sind mit der Regionalwallfahrt mit Weihbischof Hegge unterwegs. Die Reise führt über Florenz nach Assisi. Hier geht die Pilgergruppe dem Wirken des heiligen Franziskus nach. Das Bild zeigt die Pilger aus Rheine mit Pfarrer Lemanski vor der Kirche San Domenico in Siena, in der die heilige Katharina verehrt wird. Inzwischen ist die Gruppe in Assisi angekommen.

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news-277Fri, 12 Oct 2018 20:46:16 +0200Tagesfahrt der Messdiener St. Elisabeth in den Movie-Park/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/tagesfahrt-der-messdiener-st-elisabeth-in-den-movie-park

130 Messdiener von St. Elisabeth verschlug es mit ihren 31 Gruppenleitern in den Movie-Park in Bottrop.

Mit zwei großen Doppelstockbussen ging es morgens um 8 Uhr los und die Vorfreude stieg mit jedem Kilometer, den man sich dem Freizeitpark näherte.

 

Vor Ort genossen die Teilnehmer bei bestem Wetter diverse Attraktionen: Von rasanten Achterbahnen mit Loopings und hohen Geschwindigkeiten über etwas ruhigere Attraktionen, wie zum Beispiel einem Kettenkarussel oder einem Autoscooter, bis hin zu interessanten Shows war für jeden Geschmack etwas dabei. Und auch zahlreiche Stände, die viel Geschicklichkeit erforderten, wie zum Beispiel Dosenwerfen, fanden großen Anklang bei den Gruppenkindern, sodass sich zahlreiche große Kuscheltiere als Gewinne auf den Weg nach Rheine aufmachen durften, heißt es in einem Pressetext.

 

Abends kamen die Kinder zufrieden, aber sichtlich müde wieder in Rheine an, wo sie von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

 

Text + Foto: www.mv-online.de

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news-273Sat, 06 Oct 2018 20:57:00 +0200Dechantenamt für Pfarrer Lemanski endet im Dezember/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/dechantenamt-fuer-pfarrer-lemanski-endet-im-dezember„Normalerweise ist man für sechs Jahre zum Dechanten ernannt, jedoch lässt es die schlechte Personallage im Pastoralteam nicht zu, dass ich dauerhaft viele überpfarrliche Tätigkeiten ausübe“, so Dechant Thomas Lemanski gegenüber der Zeitung. „Deshalb habe ich den Bischof vor einigen Wochen gebeten, einen anderen Priester mit dem Dechantenamt zu betrauen.“

 

In den vergangenen eineinhalb Jahren sind insgesamt fünf Seelsorger und Seelsorgerinnen aus dem aktiven Dienst in der Pfarrei St. Dionysius ausgeschieden. Zwei Priester sind leider verstorben, zwei Pastoralreferenten haben neue Stellen bekommen und ein Priester ging in den Ruhestand. Auch wenn ein weiterer Priester mit 70% dazugekommen ist, fängt das die Aufgaben nicht auf. Deshalb hatte das Bistum Münster die Besetzung einer Pastoralreferentenstelle für den Sommer 2018 in Aussicht gestellt. „Hier ist aber nichts passiert“, so Lemanski, „deshalb müssen wir im Team einfach schauen, wie wir damit umgehen, und ich habe den Bischof gebeten, mich ganz auf die Arbeit für die Menschen und Einrichtungen in der Pfarrei konzentrieren zu können.“

 

Lemanski versteht das auch als positives Signal an die Pfarrei und die über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrei. „Die Verwaltung macht nur einen sehr kleinen Teil des Pfarrerdienstes aus, dafür wurden neue Stellen geschaffen. Es sind die zahlreichen Gespräche mit Gremien, Einzelnen, Gruppen und Mitarbeitern über die pastorale Arbeit, für die einfach Zeit da sein muss.“

 

Pfarrer Lemanski wird das Dechantenamt noch bis zum Dezember 2018 ausüben. Danach wird der Bischof einen anderen Priester im Dekanat mit dieser Aufgabe betrauen.

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news-265Fri, 24 Aug 2018 08:52:33 +0200Das große Jubiläumsjahr rückt näher/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/das-grosse-jubilaeumsjahr-rueckt-naeherEtwa eineinhalb Jahre vor Beginn des großen Jubiläumsjahres 2020 präsentiert die Steuerungsgruppe der Pfarrei St. Dionysius das Jubiläumslogo „500 Jahre St. Dionysiuskirche – klingend, leuchtend, kommunikativ“. Unter diesem Leitwort sind in den vergangenen Wochen viele Gruppen, Vereine und Einzelpersonen angeschrieben worden mit der Bitte, sich mit Beiträgen am Jubiläumsjahr zu beteiligen. Die ersten positiven Rückmeldungen sind bereits eingegangen und so steht schon jetzt das zeitliche Gerüst für das Jahr 2020 – 500 Jahre, nachdem 1520 mit der Weihe der Glocken der Bau der Kirche als beendet angesehen werden durfte.

 

Eine Vielzahl an Aktionen und Veranstaltungen

 

Das Jubiläumsjahr wird mit einer Heiligen Messe am 12. Januar 2020 beginnen. Am gleichen Tag öffnet auch die Ausstellung im Falkenhof, die zum Jubiläumsjahr verschiedene Themen zur Stadt- und Marktkirche aufnehmen und neueste Forschungsergebnisse präsentieren wird. Teile des Kirchenschatzes werden in die Ausstellung integriert. Im Jubiläumsjahr orientieren sich verschiedene weitere Ereignisse an Daten, die für den Bau der Kirche maßgeblich waren so zum Beispiel wurde im Januar 1424 der erste Altar im Nordschiff geweiht, am 4. Juni 1494 war die Grundsteinlegung für den Turm, am 7. Juni 1450 war die Weihe des Hauptaltares. All diese Ereignisse werden mit außergewöhnlichen Konzerten, kulturellen Veranstaltungen, einer Nacht der offenen Kirche, dem ökumenischen Markt der Möglichkeiten und dem Bau einer mittelalterlichen Bauhütte als Mitmachaktion gefeiert. Der Namenstag des Heiligen Dionysius am 9. Oktober wird im Jubiläumsjahr den Höhepunkt bilden. An festlichen Tagen rund um und in der Kirche wird das Jubiläumsjahr seinen Abschluss erreichen, bevor die katholische und die evangelische Pfarrei mit einer ökumenischen Fahrt nach Paris auch zu den Orten im Leben des Heiligen Dionysius pilgern wird.

 

Ein Fest mit breiter Beteiligung

 

Der Steuerungsgruppe ist es wichtig, möglichst viele Menschen aller Generationen am Jubiläumsjahr zu beteiligen. Dazu wird es über das Jahr 2020 verteilt verschiedene Angebote geben. Wer sich hier als Gruppe oder Einzelperson engagieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich im Pfarrbüro zu melden. Auch bekannte Personen haben ihr Kommen zugesagt. So werden etwa der Vorsitzende des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Prof. Dr. Thomas Sternberg, die frühere Dombaumeisterin in Köln, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, der frühere Bundesminister Dr. Rudolf Seiters und viele andere in Vorträgen oder Predigten in Wortgottesdiensten verschiedene Aspekte des Kirchbaus und der Kirche an sich beleuchten.

Nach der erfolgreichen Renovierung der Kirche und in Erwartung der rechtzeitigen Fertigstellung des Marktplatzes wird es für die Stadt Rheine eine gute Gelegenheit sein, die vielfältige Kultur zu präsentieren, die von vielen Einheimischen und Gästen der Stadt zahlreich erkundet wird. Für die Pfarrei, die das Jubiläum in ihrem Pastoralplan verankert hat, wird es zugleich eine spirituelle Zeit sein in Auseinandersetzung mit der Frage: „Wofür wollen wir als Kirche in Rheine eigentlich da sein? Wie ist das heute mit unserer Motivation für Gott und die Menschen, die Bürgerinnen und Bürger vor 500 Jahren dazu veranlasst hat, diese einmalige Kirche in Rheine unter den größten Kraftanstrengungen zu errichten?“

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news-263Mon, 20 Aug 2018 14:33:26 +0200Viel Licht, moderne Formensprache/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/viel-licht-moderne-formenspracheDie Modernisierung der Friedhofskapelle auf dem Friedhof Königsesch hat zwar ein wenig länger als geplant gedauert, aber es hat sich gelohnt. Ende August des vergangenen Jahres hatte die Modernisierung begonnen. Seit Montag steht der Komplex, der auch das benachbarte Gerätehaus und die „Kerzenkapelle“ für Trauerfeierlichkeiten umfasst, wieder für Bestattungen zur Verfügung.

Finanziert aus dem Gebührenhaushalt des Friedhofs

Finanziert wurde die Modernisierung komplett aus dem Gebührenhaushalt des Friedhofs. „Der Kostenrahmen von 500.000 Euro wurde eingehalten, zumindest haben wir nichts Gegenteiliges gehört“, lacht Thomas Lemanski, leitender Pfarrer von St. Dionys. Bei einem kleinen Rundgang stellte er am Freitag die modernisierte Friedhofskapelle vor.

„Der Zustand der alten Kapelle war ja ziemlich schlecht“, erinnert Lemanski. Das Dach sei undicht gewesen, die Decke habe unschöne Verfärbungen aufgewiesen und die sechs Verabschiedungsräume für die Angehörigen von Verstorbenen seien so klein gewesen, dass sie eher Abstellkammern geglichen hätten. „Das war kein würdiger Ort, um sich von lieben Angehörigen zu verabschieden.“

„Zum Paradies mögen Engel dich geleiten“ steht in dem hell, modern und freundlich gestalteten Flur, an dem sich das Büro der Friedhofsverwaltung, die Sakristei und die beiden Verabschiedungsräume befinden. Zwei Putten rahmen den Spruch auf der Wand ein. „Die Verabschiedungsräume sind jetzt deutlich größer und verfügen über eine Klimaanlage und Sitzgelegenheiten“, erläuterte Lemanski. Ein Bild mit einem Holzsteg, der in einen Sonnenuntergang führt, weist auf die Hoffnung aller Christen auf ein Weiterleben im Jenseits hin.

Rundumerneuerung für den Kapellenraum


Eine Rundumerneuerung hat auch der Kapellenraum erfahren. Die farbigen, künstlerisch gestalteten Glasfenster an der Südseite, die viele Rheinenser wohl kennen, blieben bei der Modernisierung erhalten. Sie wurden jedoch gesäubert und die Bleifassungen erneuert.

Großzügig wirkt auch der erweiterte Eingangsbereich der Halle. Einige Mauern wurden entfernt und durch große Glasflächen ersetzt. Der Eingangsbereich bietet nun zusätzliche Stehplätze für besonders große Trauergemeinden. Die Kapellendecke wurde als Audiodecke gestaltet und mit Leuchten und Lautsprechern versehen. Weitere Lautsprecher im Außenbereich erlauben es Trauergästen, draußen die Trauerfeier zu verfolgen.

Eine pfiffige Lösung wurde für das Problem der Heizung gefunden. „Da die Kapelle keine Heizung hat, haben wir die Bänke mit einer Sitzheizung versehen, die bei Bedarf angeschaltet werden kann. Manche Trauergäste sind ja oft schon lange vor Beginn der Trauerfeier da – und da sollen sie natürlich nicht frieren“, so Lemanski. Auch die Mikrofonanlage im Kapellenraum wurde modernisiert. Der Einbau einer kleinen elektronischen Orgel muss allerdings noch etwas warten, denn momentan ist das Budget ausgereizt.

Barrierefreie Sanitäranlage

Die Modernisierung umfasste auch die WC-Anlage, die früher Besuchern sofort ins Auge fiel. Die barrierefreie Sanitäranlage ist nun ein wenig diskreter in einem separaten Gebäude untergebracht, das auch den Geräteraum aufnimmt.

Ein kleines Schmuckstück ist der neue Aufenthaltsraum für die Angestellten der Friedhofsverwaltung geworden. Er enthält eine kleine Küchenzeile mit Spüle, Kühlschrank und Mikrowelle sowie eine Sitzecke. Dieser Pausenraum hat einen eigenen Eingang, so dass Trauerfeierlichkeiten nicht gestört werden müssen.

 

Text+Foto: Klaus Dierkes,

www.mv-online.de

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news-261Mon, 20 Aug 2018 14:27:05 +0200Stimmen aus Rheine bereichern das Chorfestival „Pueri Cantores“ in Barcelona/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/stimmen-aus-rheine-bereichern-das-chorfestival-pueri-cantores-in-barcelonaEtwa 65 Sänger aus vier Jugendchören des Bistums Münster besuchten in der vergangenen Woche das internationale Chorfestival in Barcelona. Veranstaltet wurde dieses Festival von der Vereinigung „Pueri Cantores“. Mit dabei waren Sänger aus Münster, Nordwalde, Telgte sowie die Jugendkantorei St. Dionysius aus Rheine.

Fast 3.800 Teilnehmer

Bereits zum wiederholten Mal fuhren die Jugendlichen zu dem Chortreffen, das jährlich immer an einem anderen Ort weltweit stattfindet. Das diesjährige Festival stand unter dem Motto „Vos estis lux mundi“ – „Ihr seid das Licht der Welt“. Begleitet wurden die 19 Jugendlichen von den Chorleiterinnen Sigrid Ricken und Kirsten Löcke-Brüning sowie Pastor Thomas Lemanski. Für die musikalische Begleitung an der Orgel sorgte Johannes Ricken. Außerdem betreuten Anne Beckmann und Ulrich Micheely die Gruppe auf ihrer Reise.

Bei der großen Eröffnungsfeier konnten die fast 3.800 Teilnehmer aus insgesamt 19 verschiedenen Nationen traditionelle spanische und katalanische Tänze sowie spektakuläre akrobatische Vorstellungen bestaunen. Die folgenden Tage waren größtenteils ausgefüllt mit zahlreichen Proben, Messen und Konzerten. Dennoch fand sich zur großen Freude der Teilnehmer die eine oder andere Gelegenheit, sich bei einem Bad im Mittelmeer zu erfrischen und sich von den hohen Temperaturen – tagsüber waren es weit über 30 Grad – am Strand ein wenig zu erholen.

Begegnung mit Sängern aus Südfrankreich

Bei einem Friedensgebet im Kloster „Montserrat“ hatten die Chöre Gelegenheit, die wunderschöne Kirche, in der eine Schwarze Madonna steht, die der Legende nach der Evangelist Lukas geschnitzt haben soll, zu besichtigen. Sie ließen sich aber auch nicht den atemberaubenden Ausblick auf den außergewöhnlichen Berg, auf dem sich das Kloster befindet, sowie auf das Hinterland von Barcelona, entgehen.

Etwas Besonderes war auch das Begegnungskonzert, in dem der Chor mit Sängern aus Südfrankreich musizieren durfte. Obwohl die Verständigung wegen der vielen verschiedenen Sprachen schwierig war, brachte das gemeinsame Proben und Singen sofort eine Gemeinschaft und wenn sich Chöre in der Bahn begegneten, begann immer jemand zu singen und alle stimmten ein.

Einen weiteren Höhepunkt der Reise stellte sicherlich der Abschlussgottesdienst dar, der von allen Festival-Teilnehmern gemeinsam in der Sagrada Família begangen wurde. Das gemeinsame Singen mit tausenden Gleichgesinnten – noch dazu in einer solch bedeutenden und beeindruckenden Kathedrale – war ein wunderschönes Erlebnis, an das sich die jungen Sänger noch lange Zeit mit einem Lächeln im Gesicht erinnern werden.

Nach der Abschlussfeier begaben sich die Teilnehmer wieder auf den 19-stündigen Weg zurück in die Heimat. Nach fünf Tagen in Barcelona freut sich die Jugendkantorei schon auf das nächste Chorfestival und dankt den mitgereisten Betreuern für diese unvergessliche Reise.

 

Text+Foto: Antonia Richter

www.mv-online.de

 

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news-249Mon, 18 Jun 2018 14:03:54 +0200Kolping-Jubiläum in Stadtkirche und Stadthalle/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kolping-jubilaeum-in-stadtkirche-und-stadthalle„Treu Kolping!“ Der Gruß war am Sonntagvormittag sehr häufig zu hören. Der Rheiner Kolping feierte sein 150-jähriges Bestehen zunächst mit einem von Weihbischof Christoph Hegge zelebrierten Pontifikalamt in der Stadtkirche St. Dionysius, zu dem auch zahlreiche Bannerabordnungen eingezogen waren und ein eindrucksvolles Bild abgaben. Nach dem Gottesdienst zogen die Kolpingmitglieder mit ihren Fahnen in einem eindrucksvollen Zug über die Emsbrücke hinweg zur benachbarten Stadthalle, wo sich der offizielle Festakt anschloss.

 

Der leitende Pfarrer von St. Dionysius und Präses der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral, Dechant Thomas Lemanski, würdigte zu Beginn der Heiligen Messe in seiner Begrüßung das besondere Jubiläum. „150 Jahre – das schafft kein Mensch alleine“, blickte er auf die verschiedenen Kolping-Generationen seit der Gründung des Rheiner Gesellenvereins im Jahre 1868. Neben Weihbischof Hegge und Dechant Lemanski standen auch der Bundespräses des Kolpingwerks Deutschland, Josef Holtkotte, der Präses der Kolpingsfamilie Rheine-Emstor, Erich Elpers, und der Diakon von St. Dionysius, Johannes-Michael Bögge gemeinsam am Altar.

„Heilsamer“ Einsatz in der Gesellschaft

In seiner Predigt dankte Weihbischof Hegge den Kolpingmitgliedern für ihren „heilsamen“ Einsatz in der Gesellschaft. „Das Eintreten für die Menschen und das Bekenntnis zu Jesus Christus gehören untrennbar zusammen“, gab Hegge dem Kolping Rheine die Marschrichtung auch für die kommenden Jahrzehnte vor. Welch große Rolle der Begriff der Familie dabei spiele, darauf hob der Weihbischof mit einem Zitat Adolph Kolpings hervor: „Unsere größte Armut in der Gesellschaft ist der Mangel an wahrer Familienfreude und einer gesunden Familienhaftigkeit.“

Auch wenn sich vieles seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Kolping seine ersten Gesellenvereine gründete und damit jungen Männern vom Rande der Gesellschaft wieder eine Perspektive gab, geändert habe, gelte die Grundbotschaft unverändert fort. „Der Mangel an Familie droht auch, unsere heutige Gesellschaft zu sprengen“, warnte Hegge und rief die Kolpingmitglieder auf, nicht tatenlos daneben zu stehen.

Beim Festakt in der Stadthalle begrüßte der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral, Günther Probst, zahlreich erschienene Gäste. Er erinnerte an das Jahr 1993, als beide Kolpingsfamilien aus dem Rheine Stadtgebiet schon damals gemeinsam in der gerade frisch eröffneten Stadthalle das 125-jährige Bestehen gefeiert haben.

„Es waren gute Jahre“

Den Festakt moderierte Diakon Thorsten Wellenkötter aus Billerbeck, der viele Jahre geistlicher Begleiter der Kolpingsfamilie Rheine-Emstor war. „Es waren gute Jahre“, bilanzierte der frühere Pastoralreferent. Bürgermeister Peter Lüttmann würdigte das Engagement der Kolpingsfamilien für das Wohl der Stadt. Dabei hob es insbesondere das Engagement in der Flüchtlingshilfe hervor, das im Jahr 2016 mit dem Integrationspreis der Stadt Rheine gewürdigt worden sei.

Der Bundespräses des Kolpingwerks Deutschland mit seinen 240.000 Mitgliedern, Josef Holtkotte, überreichte dem Kolping Rheine ein Ehrendiplom in Erinnerung an den Jubiläumstag. Der Diözesanvorsitzende Harold Ries überbrachte die Glückwünsche des Verbandes, bevor sein Stellvertreter Heribert Knollmann, der auch Vorsitzender der Kolpingsfamilie Rheine-Emstor ist, verschiedene Stationen und Zielsetzungen in der 150-jährigen Geschichte hervorhob.

 

Text: Paul Nienhaus + Foto: Jens Keblat,

Münsterländische Volkszeitung

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news-245Fri, 08 Jun 2018 16:00:52 +0200Verstärkung für das Seelsorgeteam/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/verstaerkung-fuer-das-seelsorgeteamDas Seelsorgeteam der Pfarrei St. Dionysius ist durch einen „neuen“ Pastor ergänzt worden. So „neu“ ist Martin Limberg (48) in Rheine allerdings nicht, denn als Spiritual ist er bereits seit rund drei Jahren im Gertrudenstift, dem Exerzitien- und Bildungshaus des Bistums Münster, in Bentlage tätig. Weil seine zweite Tätigkeit in der Fachstelle „Berufe der Kirche“ beim Generalvikariat in Münster jetzt weggefallen ist, wird Pastor Limberg jetzt verstärkt in die Gemeindearbeit in St. Dionysius einsteigen.

Wieder näher an Gemeindemitglieder heranrücken

„Seit dem 1. Juni bin ich in meiner Stelle zu 70 Prozent für St. Dionysius tätig, 30 Prozent verbleiben für das Gertrudenstift“, sagt der gebürtige Dorstener, der vor seinem Wechsel nach Rheine fünf Jahre als leitender Pfarrer in der Pfarrei St. Armandus in Datteln tätig war. „Die Strukturen in Datteln waren recht ähnlich: Auch dort waren vier ehemals selbstständige Kirchengemeinden zusammengelegt worden. Den Prozess habe ich damals als Pfarrer begleitet“, sagt Limberg, der sich in seiner neuen Tätigkeit für St. Dionysius darüber freut, wieder näher an die Gemeindemitglieder heranzurücken.


Engpass entstanden


Gefragt ist er dabei natürlich vor allem als Priester, um die Gottesdienste abzuhalten – neben den regulären Sonn- und Werktagsmessen stehen hier regelmäßig Taufen, Trauungen und Beerdigungen an. „Nachdem Pfarrer Brömmelhaus und Pfarrer Hillebrandt im Laufe des vergangenen Jahres gestorben sind und Pastor Vatheuer bald in Ruhestand geht, ist hier ein Engpass entstanden“, weiß Limberg, dass er ganz dringend gebraucht wird.

So ganz konkret sind seine Aufgabenfelder in der Gemeindearbeit noch nicht abgesteckt. „Ich weiß aber, dass ich dem Gemeindeteam von St. Elisabeth angehören werde“, sagt er und weist auf einen bereits erkennbaren Schwerpunkt hin. Ganz besonders freut er sich auf die Kontakte, die sich aus seiner pastoralen Tätigkeit ergeben werden. „Ich möchte möglichst viel mit den Menschen reden und Rheine noch besser kennenlernen“, meint er. Zwar lebe er bereits seit drei Jahren in der Emsstadt. „Meine Tätigkeit für das Generalvikariat brachte es aber mit sich, dass ich auch viel Zeit in Münster verbracht habe“, sagt er.

Wohnung am Marktplatz

Was die Gemeindearbeit im pastoralen Raum links der Ems angeht, ist er gespannt, wie sich die neuen Strukturen entwickeln. „Es gibt ja jetzt einen Pastoralplan, und auch der Pfarreirat ist ja neu gewählt worden“, nennt er Beispiele.

Seinen Wohnsitz hat er am Marktplatz genommen, in unmittelbarer Nähe zum Pfarrhaus von St. Dionysius. „Mein Zimmer und Büro im Gertrudenstift stehen mir aber auch noch zur Verfügung, so dass ich ein wenig den Luxus genieße, zwischen der Innenstadt und Bentlage pendeln zu dürfen“, sagt er mit einem Schmunzeln.

 

 

Text+Foto: Paul Nienhaus, Münsterländische Volkszeitung

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news-231Sat, 28 Apr 2018 13:56:59 +0200Erstkommunionfeiern in der Pfarrei St. Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/erstkommunionfeiern-in-der-pfarrei-st-dionysiusAm 14., 15. und 22. April 2018 feierten 119 Kinder mit ihren Familien, Verwandten, Freunden und der Gemeinde an den drei Kirchorten unserer Pfarrei – St. Josef, St. Dionysius, St. Elisabeth – das Fest der Ersten Heiligen Kommunion.

Ein gutes Dreivierteljahr haben sich die Kinder auf das Fest vorbereitet und sind der Frage nachgegangen, wo Jesus wohnt. Es ging dabei um mehr als nur eine Wohnungssuche: Die Erstkommunionkinder lernten Jesus kennen, wer er ist, woher er kommt,  was er will, wem er vertraut und auf wen er baut. Ihnen wurde im Laufe der Vorbereitungszeit klar, dass Jesus einen Platz im Leben der Kinder haben, ja dass er sogar in ihnen wohnen möchte.

„Jesus, wo wohnst du?“ war dann auch das Motto des Festgottesdienstes. Mit Bildern von Lebensorten der Kinder wurde dabei verdeutlicht, dass Jesus in unserer alltäglichen Welt wohnt. Mit einer Andacht am Abend und einer Dankmesse mit Frühstück am folgenden Montagmorgen ging für die Kommunionkinder und ihre Familien ein wunderschönes Fest zu Ende.

Für das Jahr 2019 stehen die Erstkommuniontermine auch schon fest:

  • Samstag, 4. Mai 2019 um 10:00 Uhr in der Kirche St. Dionysius,
  • Sonntag, 5. Mai 2019  um 10:00 Uhr in der Kirche St. Josef,
  • Sonntag, 12. Mai 2019 um 9:00 Uhr und um 11:00 Uhr in der Kirche St. Elisabeth.

In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien werden die Einladungen zur Erstkommunion verschickt.

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news-225Tue, 10 Apr 2018 20:33:12 +0200Aufregende Tage im Osterlager der Messdienergemeinschaft JoDis/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/aufregende-tage-im-osterlager-der-messdienergemeinschaft-jodisAm Ostermontag machten sich insgesamt 57 Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrgemeinde St. Dionysius auf den Weg ins Sauerland, um im Haus Aurora in Bestwig eine Woche voller Spaß und Action zu verbringen.

Nach einer anstrengenden Hinfahrt folgte zunächst der Einzug in die kleinen Hütten, die den einzelnen Gruppen zur Verfügung standen. Anschließend machten sich die Kinder gemeinsam mit ihren Gruppenleitern an die Arbeit, um sich einen passenden Gruppennamen auszudenken und ein entsprechendes Plakat zu gestalten. Am Abend stellten die Gruppen „Dreamteam“, „Rubber-boots“, „Eastereggs“ und die Gruppe „Fly-High“ ihre Arbeiten vor. Der erste Tag wurde schließlich mit einer gelungenen Willkommensparty beendet.

Auch der zweite Tag sorgte für viel Aufregung bei den Kindern. Am Vormittag standen verschiedene Survival Kurse, z. B. Stockbrotteig backen, Bogenschießen oder Feuerholz sammeln auf dem Plan. Bei diesem vielseitigen Angebot viel es sicherlich dem ein oder anderen schwer, sich für eine Gruppe zu entscheiden. Ein Highlight dieses Programmpunktes war, die gesammelten Erfahrungen am Abend beim Stockbrotbacken über dem Lagerfeuer auszuprobieren.

Auch der nächste Tag sorgte sowohl bei den Kindern als auch den Gruppenleitern für große Freude, denn es stand der Ausflug in den Freizeitpark „Fort Fun“ auf dem Tagesplan. Egal ob Riesenrad, Wildwasser- oder Achterbahn, es war wohl für jeden Geschmack etwas dabei, weshalb die Jungen und Mädchen am Nachmittag doch etwas traurig zu, Haus Aurora zurückkehrten, auch im Hinblick darauf, dass nun die Hälfte der so lang ersehnten Zeit bereits vorüber ist.

Doch auch für die folgenden Tagen war ein spannendes Programm vorbereitet worden:
Am Donnerstagmorgen waren sogenannte Messe IG´s angesetzt, in denen die Kinder mehr über die Hintergründe eines Gottesdienstes erfahren konnten. Wieder wurden sie in verschiedene Gruppen eingeteilt, in denen das Evangelium als Rollenspiel eingeübt wurde, wie man Hostien backt und mehr über das Altartuch erfahren konnte. Eine Gruppe bereitete Lieder und Fürbitten für den bevorstehenden Gottesdienst am Nachmittag vor. Somit konnte das Gelernte gleich wieder in die Praxis umgesetzt werden. Nach diesem doch sehr informativen Vormittag, wurde der Tag am Abend ganz entspannt mit einem Film abgeschlossen.

Der letzte Tag war mit sehr viel Spaß verbunden. Bei der Karnevalsparty am Vormittag und der Abschiedsfeier am Abend, konnten sich alle noch einmal auslassen und die gemeinsamen Stunden genießen.

Somit ging eine Woche voller Spaß, Action und Aufregung zu Ende. Jeder erinnert sich gerne an die gemeinsame Zeit zurück. Deshalb freuen wir uns schon auf das Osterlager im nächsten Jahr!

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news-213Wed, 14 Mar 2018 09:46:55 +0100Regionalwallfahrt nach Florenz und Assisi/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/regionalwallfahrt-nach-florenz-und-assisiWeihbischof Dr. Christoph Hegge lädt die Bistumsregion Borken-Steinfurt vom 14. bis 23. (bzw. 15. bis 22.) Oktober 2018 erneut zu einer Regionalwallfahrt ein. Auch aus der Pfarrei St. Dionysius werden Erwachsene und Jugendliche mit Pfarrer Lemanski an der Wallfahrt teilnehmen. Einige Teilnehmer, die bereits an Wallfahrten mit dem Weihbischof und Pfarrer Lemanski nach Rom und Santiago teilgenommen haben, trafen sich mit Jugendlichen, die zum ersten Mal mitfahren, nach der Orgelweihe am 11. März 2018 in der Stadtkirche.

 

Die Pilgerreise führt in den Herbstferien 2018 nach Florenz und Assisi und bietet Jugendlichen wieder die Möglichkeit, sich dort firmen zu lassen. Nach den positiven Erfahrungen und Rückmeldungen der bisherigen Regionalwallfahrten möchte Weihbischof Dr. Hegge unter dem Motto „Sorgt Euch nicht!“ (Mt 6,25) – Was Dich (wirklich) reich macht… auch bei dieser Pilgerreise zusammen mit Jugendlichen, Familien, Erwachsenen und SeelsorgerInnen aus der Region Borken-Steinfurt einen katechetischen und geistlichen Weg gehen und gemeinsam den Spuren des Hl. Franziskus folgen. Der Abschluss- und Pilgergottesdienst in der Basilika San Francesco (wo sich auch das Grab des Hl. Franziskus befindet) mit Firmung am 21. Oktober 2018 wird der (letzte) Höhepunkt dieser besonderen Pilgerreise sein.

 

Für die Fahrt bietet Emmaus-Reisen drei unterschiedliche Reisevarianten an: Zwei Angebote werden mit Fernreisebussen und eine Reise per Flug durchgeführt. Alle Reisen sind so angelegt, dass alle Gruppen zu Beginn und zum Ende beim Eröffnungs- und Abschlussgottesdienst zusammen sein werden. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter http://www.kreisdekanat-steinfurt.de/kreisdekanate/kreisdekanat-steinfurt/aktuelles/regionalwallfahrt-2018/.

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news-211Thu, 08 Mar 2018 14:57:27 +0100Interreligiöses Friedensgebet in der Dionysiuskirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/interreligioeses-friedensgebet-in-der-dionysiuskircheIn Rheine leben nicht nur viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, sondern auch aus unterschiedlichen Religionen. Ein verbindendes Anliegen aller Religionen ist es, dass Menschen im Frieden miteinander leben können. „Da liegt es nahe, dass wir uns zusammen mit den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften in Rheine auch gemeinsam stark machen für den Frieden“, sagt Pastoralreferent Matthias Werth von der Pfarrei St. Dionysius. So gab es in den letzten Monaten durch das Netzwerk des Interreligiösen Dialogs auch schon konkrete Schritte der Religionsgemeinschaften aufeinander zu. 

„Unmittelbarer Anlass für dieses interreligiöse Friedensgebet in Rheine ist aber die Vorbereitung auf den Katholikentag, der im Mai diesen Jahres in Münster stattfindet“, erzählt Pastor Lemanski von der Pfarrei St. Dionysius. Der Katholikentag steht unter der Überschrift „Suche Frieden“. Und so war schnell die Idee geboren, genau das zusammen mit den in Rheine ansässigen Religionsgemeinschaften zu tun.

So werden an diesem Friedensgebet Vertreter der Ezidi, der Hindus, des Islam, der Ahmadiyya-Muslime und der Christen teilnehmen und jeweils aus ihren Schriften und ihren Traditionen heraus über den Frieden sprechen und darum beten. „Wir freuen uns sehr, dass wir auf diese Weise in Rheine etwas gemeinsam für den Frieden tun können“, ergänzt Mano Murali als Vertreter der Hinduistischen Gemeinschaft in Rheine. 

Im Rahmen dieses Friedensgebetes werden auch Friedenskerzen für jede Religionsgemeinschaft entzündet, um deutlich zu machen, dass alle Religionsgemeinschaften sich für den Frieden in der Stadt Rheine einsetzen.

Im Namen der anderen Religionsgemeinschaften lädt die Pfarrei St. Dionysius herzlich zu diesem Friedensgebet ein. Es findet statt am Sonntag, 18. März um 18 Uhr in der Dionysiuskirche (direkt am Marktplatz).

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news-203Thu, 15 Feb 2018 18:17:00 +010025-jähriges Dienstjubiläum von Pastoralreferentin Regina Schröer/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/25-jaehriges-dienstjubilaeum-von-pastoralreferentin-regina-schroeerRegina Schröer feiert in diesen Tagen ihr 25-jähriges Dienstjubiläum als Pastoralreferentin im kirchlichen Dienst.

 

1965 in Dortmund geboren, studierte sie nach dem Abitur Diplom-Religionspädagogik an der KFH Paderborn und schloss die praktische Ausbildung im Bistum Paderborn 1993 ab. Ein Jahr später zog sie mit ihrer Familie nach Rheine und  nahm 1995 ihre Tätigkeit als Pastoralreferentin mit halber Stelle in der Mariengemeinde auf. Ihre Arbeitsfelder waren die Erstkommunionvorbereitung, Schul- und Familiengottesdienste, Kinderwochen, Frauengemeinschaft  und das Mitwirken im Missions- und Öffentlichkeitsausschuss. Nach einer fünfjährigen Elternzeit setzte sie 2002 bis 2013 ihre Tätigkeit in St. Marien mit halber Stelle fort und kümmerte sich um die Firmvorbereitung, Stärkung der KJG, Leitung und Durchführung des Ferienlagers, engagierte sich im Leitungsteam der Frauengemeinschaft, im Sachausschuss Jugend und im Öffentlichkeitsausschuss. Seit 2013 arbeitet sie in der Krankenhausseelsorge im Klinikum Rheine. Ihr Einsatzort ist das Jakobi-Krankenhaus, dort ist sie u.a. auf der Palliativstation tätig. Eine Ausbildung zur geistlichen Begleiterin im Bistum Münster hat sie 2015 abgeschlossen.


Wir sagen Dank für ihre vielfältigen Aufgaben, die sie in den vergangenen 25 Jahren in der früheren Mariengemeinde und im Klinikum Rheine übernommen hat. Sie hat sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und an vielen Fortbildungen teilgenommen. Wir wünschen ihr für die Zukunft Gesundheit und Gottes Segen.


Wir laden ein zum Dankgottesdienst am Sonntag, 4. März 2018 um 10:30 Uhr in der Marienkirche. Beim anschließenden Empfang im Begegnungsraum der Kirche haben alle Gelegenheit, Frau Schröer persönlich zu gratulieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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news-201Thu, 15 Feb 2018 13:33:22 +0100Pfarrer em. Günter Hillebrandt verstorben/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/pfarrer-em-guenter-hillebrandt-verstorbenIn der Nacht auf den 15. Februar 2018 verstarb in Rheine Pfarrer Günter Hillebrandt im Alter von 77 Jahren.


„Charly“ Hillebrandt, wie er gerne genannt wurde, war in unterschiedlichen Funktionen und Diensten viele Jahre in Rheine tätig. Auch wir in der Pfarrei St. Dionysius sind ihm als Priester begegnet bei der Feier der Sakramente und bei Segnungen. Wir haben ihn gehört in Predigten und haben mit ihm gebetet. Wir sind ihm als Menschenfreund begegnet in seiner Zuwendung zu den Menschen, in seiner Sorge über alle Religions- und Landesgrenzen hinaus bis zu den großen Hilfstransporten in fremde Länder oder auch in der Sorge um Menschen in der Forensik. Wir sind ihm als Mensch in Rheine begegnet; sehen ihn über den Marktplatz laufen, hören seine charakteristische Stimme und vermissen ihn.


Gleichzeitig sind wir ihm über die Grenze des Todes verbunden – im Gebet, im Glauben an die Auferstehung und besonders in jeder heiligen Messe, in der wir Tod und Auferstehung Christi feiern. Er ist jetzt bei IHM, den er zeitlebens kraftvoll verkündigt hat.

 

Im Gottesdienst am heutigen Freitag, 16. Februar um 17:00 Uhr in der Dionysiuskirche besteht die Möglichkeit für Pfarrer Hillebrandt zu beten, miteinander zu trauern und im Glauben an die Auferstehung die hl. Messe zu feiern.


Am Dienstag, 20. Februar ist von 14:00 Uhr bis 19:30 Uhr Gelegenheit, am offenen Sarg Abschied zu nehmen in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt, Osnabrücker Str. 333, 48429 Rheine. Anschließend findet dort eine Totenvesper statt.

 

Die Auferstehungsfeier für Pfarrer em. Günter Hillebrandt feiern wir am Mittwoch, 21. Februar 2018, um 10:15 Uhr in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof Eschendorf. Dort findet Pfarrer Hillebrandt seine letzte Ruhe bei den Priestergräbern.

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news-197Tue, 13 Feb 2018 23:05:47 +0100Pfarrbüro St. Elisabeth am neuen Standort/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/pfarrbuero-st-elisabeth-am-neuen-standortAufgrund der anstehenden umfassenden Renovierung der Kindertagesstätte St. Raphael ziehen vorübergehend Kinder aus dieser Kindertagesstätte an die Elisabethkirche. Das dort bereits bestehende mobile Raumsystem unweit der Kindertagesstätte St. Elisabeth, die sogenannte „Rappelkiste“, kann noch eine Gruppe aufnehmen. Zwei weitere Gruppen werden während der Renovierungsphase in das ehemalige Pfarrhaus an der Elisabethkirche ziehen, das derzeit für den vorübergehenden Betrieb als Kindertagesstätte hergerichtet wird. So können alle Kitagruppen die gute Infrastruktur der nahe gelegenen Kindertageseinrichtung St. Elisabeth mit nutzen.

 

Das Pfarrbüro an der Elisabethkirche und das Büro von Pastoralreferent Matthias Werth, die bisher im Pfarrhaus waren, wurden dafür verlegt: Matthias Werth hat bereits ein Büro am Marktplatz 14 bezogen (Tel. jetzt 91451-107). Das Pfarrbüro St. Elisabeth ist nun erreichbar an der Darbrookstraße 25. (auf dem Bild vorne rechts), zunächst noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten (donnerstags 14.30 - 16.30 Uhr; freitags 9.00 - 11.00 Uhr). Die Dauer der Verlegung ist abhängig von den weiteren Entwicklungen rund um den Ersatzbau für das Maximilian-Kolbe-Haus, die Bücherei und das Jugendheim. Die Verantwortlichen der Pfarrei erwarten hierzu nach langer Wartezeit bald eine Nachricht vom Bistum Münster zur weiteren Vorgehensweise.

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news-195Mon, 12 Feb 2018 20:42:17 +0100Pfarreirat trifft sich zum Klausurtag/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/pfarreirat-trifft-sich-zum-klausurtagAm vergangenen Samstag hat sich der neugewählte Pfarreirat St. Dionysius zu einem Klausurtag in der Mathias-Hochschule getroffen. Zunächst ging es darum, sich in der neuen Zusammensetzung näher kennenzulernen, um die Zusammenarbeit der nächsten vier Jahre auf eine gute Basis zu stellen.

 

In einem zweiten Schritt stand der vom letzten Pfarreirat verabschiedete Pastoralplan auf der Tagesordnung. Nach kurzen Erläuterungen zur Entstehung des "Plan D." setzten sich die Teilnehmer inhaltlich mit den einzelnen Handlungsschwerpunkten des Pastoralplanes auseinander. Nachdem schon in der ersten Sitzung diesen Jahres über für den Pfarreirat wichtige Themen der nächsten vier Jahre gesprochen wurde, konnten insgesamt acht Tätigkeitsfelder umschrieben werden. Zu diesen haben sich einzelne Teilnehmer in Kleinstgruppen getroffen und erste Absprachen zum weiteren Vorgehen getroffen.

Ein gemeinsames Mittagessen im Bistro des Mathias-Spitals, eine Entspannungsübung zum Ende des Klausurtages und ein Abschlusssegen haben den Tag für den neuen Pfarreirat zu einem guten Arbeitseinstieg für die kommenden vier Jahre werden lassen.

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news-183Wed, 17 Jan 2018 21:17:07 +0100Neujahrskonzert in der Elisabethkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/neujahrskonzert-in-der-elisabethkircheDas traditionelle Neujahrskonzert unserer Pfarrei fand am 14. Januar 2018 in der Elisabethkirche statt. Unter der Überschrift „Halt an, wo laufst du hin?“ (Angelus Silesius) war ein vielfältiges Programm aus Texten und Musik zum Innehalten zusammengestellt worden. Unterschiedlichste Chorgruppen und Instrumentalisten aller Altersgruppen aus allen Gemeindeteilen unserer Pfarrei St. Dionysius nutzten die Gelegenheit, aus ihrem reichhaltigen Repertoire etwas zu präsentieren. So erklang in der voll besetzten Elisabethkirche Musik von Klassik bis Pop.

 

Zum Beginn und Ende des Konzertes waren alle Konzertbesucher eingeladen, gemeinsam ein Weihnachtslied zu singen. Das Publikum war nicht nur von der Musik begeistert, sondern ebenso von den vorgetragenen Texten zum neuen Jahr. Das Engagement aller Musikerinnen und Musiker unter der Gesamtleitung von Maria Lammers-Oechtering wurde mit viel Applaus und großzügigen Spenden für die Partnerprojekte der Elisabeth-Gemeinde in Ghana und Ecuador honoriert. Der Abend klang aus mit einem Umtrunk im benachbarten Maximilian-Kolbe-Haus.

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news-187Sun, 14 Jan 2018 17:11:00 +0100Sternsinger der Pfarrei St. Dionysius in Rheine sammelten knapp 22.000 Euro/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/sternsinger-der-pfarrei-st-dionysius-in-rheine-sammelten-knapp-22000-euroBunte Kostüme und goldene Sterne wohin das Auge blickte - die Kapelle des Mathias-Spitals war gefüllt mit Königinnen und Königen. Rund 120 Kinder und Jugendliche waren mit ihren Begleitern am Freitagmorgen in die Mathias-Kapelle gekommen, um mit Kaplan Pawel Czarnecki den Start der Sternsingeraktion 2018 zu feiern. Von dort aus zogen sie an drei Tagen - auf 23 Bezirke verteilt - durch den Nordteil der Gemeinde St. Dionysius, um Spenden für Kinder in Indien und weltweit zu sammeln.

Im gemeinsamen Abschlussgottesdienst am Sonntag in der St. Josef-Kirche lobte Kaplan Czarnecki das Engagment der Sternsinger, mit dem sie die Welt ein Stück besser machten und somit einen Beitrag dazu leisteten, dass Kinder zur Schule gehen können, anstatt für die Familie arbeiten zu müssen. Im Anschluss an den Gottesdienst übernahm der Vorsitzende der Messdienergemeinschaft "JoDis", Jonas Gedicke das Wort, und gab den erfolreichen Spendenbetrag von 14.000 Euro bekannt - knapp 40 % mehr als vor einem Jahr! Er nuzte zudem die Gelegenheit, sich bei allen Spendern, Teilnehmern und nicht zulezt auch beim Organisationsteam der "Jodis" zu bedanken, von dem in diesem Jahr das erste Mal die Sternsingeraktion durchgeführt wurde.

Auch die Messdiener von St. Elisabeth waren fleißig unterwegs. Rund 100 Messdienerinnen und Messdiener zogen verkleidet als die heiligen drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar durch die Straßen der Gemeinden St. Elisabeth und Michael, um den Segen von Haus zu Haus zu tragen und Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln.  Es kamen rund 7800 Euro zusammen. Diese Spendengelder übergibt die Messdienergemeinschaft St. Elisabeth und Michael auch in diesem Jahr  Schwester Mariata und Professor Tenckhoff, um diverse Projekte in Ruanda zu unterstützen. So konnte im letzten Jahr, nicht zuletzt durch die Unterstützung aus Rheine, vor Ort ein Kindergarten eröffnet werden, in dem die Kinder betreut werden und eine warme Mahlzeit erhalten. Die Messdiener bedanken sich bei allen Helferinnen und Helfern die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt den Frauen, die sich um das Waschen und Bügeln der Gewänder gekümmert haben.

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news-181Mon, 01 Jan 2018 14:25:00 +0100Geburtstagsbesuche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/geburtstagsbesucheBisher konnten wir aufgrund des Engagements vieler Ehrenamtlicher unseren Pfarreimitgliedern, die 85 Jahre und älter sind, in jedem Jahr einen Geburtstagsbesuch abstatten und ihnen die Glück- und Segenswünsche der Kirchengemeinden überbringen. Wir möchten hier all denen, die diesen wichtigen Dienst tun oder über viele Jahre getan haben, noch einmal ein herzliches „Dankeschön“ dafür aussprechen, dass Sie auf diese oft sehr verborgene Weise den Kontakt zu vielen Gemeindemitgliedern halten!

 

Weil nun einerseits die älteren „Geburtstagskinder“ unserer Pfarrei mehr werden, worüber wir uns sehr freuen, aber andererseits diejenigen, die bereit sind, Geburtstagsbesuche zu übernehmen, weniger werden, können wir leider nicht mehr alle „Geburtstagskinder“ in unserer Pfarrei besuchen. So werden wir uns mit Beginn des neuen Jahres 2018 im Bereich der Dionysius- und der Josefgemeinde darauf beschränken müssen, nur noch diejenigen zu besuchen, die ihren 90. Geburtstag feiern. Diese Besuche werden wir vom Seelsorgeteam aus übernehmen, was vielleicht auch nicht immer am Tag des Geburtstags selbst möglich sein wird. Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis für diesen Schritt, der uns nicht leicht fällt. Wir freuen uns in jedem Fall auf viele Begegnungen mit Ihnen!

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news-175Wed, 20 Dec 2017 14:14:53 +0100Bürgerpreis für die Messdienergemeinschaft St. Elisabeth/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/buergerpreis-fuer-die-messdienergemeinschaft-st-elisabeth Unbeschwert, locker und mit einem breiten Lachen im Gesicht – so haben Jan Schade und Moritz Rosenberger die Bürgerpreis-Urkunde bei der Verleihung im Falkenhof aus den Händen von Bürgermeister Peter Lüttmann entgegengenommen – stellvertretend für die Gruppenleiter der Messdienergemeinschaft St. Elisabeth und Michael der Pfarrgemeinde St. Dionysius.

 

„Das ist eine große Ehre für uns und Ansporn, mit dem gleichen Elan weiterzumachen“, sagte Rosenberger und Schade bei ihrem Grußwort während der Veranstaltung im Falkenhof.

„Sie engagieren sich in ihren Gruppenstunden, organisieren Sommerlager und sind bei verschiedenen Aktionen ihrer Pfarrgemeinden anzutreffen, wie beispielsweise bei den Sternsingern. Ich bin begeistert, dass junge Menschen sich so für ihr Umfeld, für Kinder und Jugendliche einsetzen. Das ist anerkennenswert“, sagte Bürgermeister Lüttmann bei der Preisverleihung.

 

Die Gruppenleiter setzen eine alte Tradition ihrer Messdienergemeinschaft fort, die Apfelsinenaktion. Die Aktion gibt es schon seit vielen Jahren. Der Erlös kommt immer sozialen Projekten zugute, beispielsweise der Hilfsorganisation Cap Anamur. Aktuell ziehen wieder zahlreiche Gruppenkinder und Leiter durch die Straßen ihrer Pfarrei und verkaufen Apfelsinen. „Damit Kinder leben können“ lautet das Motto der Aktion. „Ihr Einsatz gilt nämlich seit 2003 dem Kinderheim in unserer Partnerstadt Trakai, also seit mittlerweile 14 Jahren. Knapp 30.000 Euro sind auf diese Weise zusammen gekommen und haben dazu beigetragen, die Lebensumstände der litauischen Kinder zu verbessern“, berichtete Lüttmann.

 

Neu sei in diesem Zusammenhang , dass sich die Gruppenleiter in Trakai selber davon überzeugten, wie Ihre Spenden eingesetzt werden. Insgesamt 15 Gruppenleiter haben Hilfstransporte des DRK Rheine begleitet und waren bereits vor Ort. „Das heißt, sehen wo Hilfe angebracht ist, aber auch sich begegnen, sich kennenlernen und Kontakte knüpfen. Ein Mädchen aus Trakai hat sogar 2010 an ihrem Sommerlager teilgenommen“, sagte Lüttmann. Er selber habe diese Kontakte bei seinem Besuch in Trakai im vergangenen Jahr erlebt – auch die Dankbarkeit für das Engagement der Messdiener. „Denn dort haben Sie von Frau Rudeliene, der Bürgermeisterin von Trakai, eine Dankesurkunde erhalten. Schön, dass ich dabei sein konnte. Heute kommt eine weitere Urkunde hinzu für den Bürgerpreis unserer Stadt. Dazu gratuliere ich Ihnen ganz herzlich“, sagte Lüttmann.

 

Die geehrten Gruppenleiter:

Philip Avenhues, Henrik Berlage, Lucas Berlage, Kristin Bouhier, Nils Brinkmann, Theo Brügge, Willi Brügge, Dorothee Brüning, Svenja Elfert, Patricia Essmann, Stella Ewering, Maxine Focks, Fabian Groß, Annika Hess, Maurice Jaske, Ina Kaiser, Lara Kiese, Julia Kiese, Justus Kunk, Theresa Löderbusch, Fabienne Mäcke, Domenic Müller, Noemi Nass, Linus Nienkemper, Luisa Nienkemper, Moritz Rosenberger, Till Rosenberger, Malin Schade, Jan Schade, Kira Schmitz, Laura Schmitz, Hannah Siepker, Julia Siepker, Lukas Siepker, Pascal Teichner, Lena Ueffing, Nico Ueffing, Johannes Wagner, Lena van Holt, Daniel Wichmann und Annika Wulff

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news-173Wed, 20 Dec 2017 14:12:38 +0100Messdieneraufnahme der JoDis/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/messdieneraufnahme-der-jodis Nach intensivem Üben sind Anfang Dezember in der feierlich gestalteten Vorabendmesse 20 Jungen und Mädchen in den Altardienst der Pfarrei St. Dionysius aufgenommen worden. Kaplan Pawel Czarnecki führte die neuen „Nachwuchskräfte“ offiziell in ihr Amt ein. Als Zeichen der Mitgliedschaft wurde den neuen Messdienern von ihren vier neuen „JoDis“-Gruppenleitern die Messdienerplakette übergeben, die sie von nun an zu jedem Dienst am Altar tragen werden. Im Anschluss an die Messfeier gab es für die Neuen ein gemütliches Beisammensein mit Filmen, Getränken und Hot Dogs im „Jupp“.

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news-171Wed, 20 Dec 2017 13:59:13 +0100Adventsbasar im Jägerkrug/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/adventsbasar-im-jaegerkrug Eine schöne Weihnachtsüberraschung – Eltern organisieren für Kinder einen Adventsbasar


Mit großen Engagement organisierten Bianca Ronnicke-Bühring und Kerstin Hermes einen bunten Adventsbasar im Jägerkrug in Rheine-Rodde. „Wir konnten uns über großzügige Spenden für die Tombola freuen und danken hiermit auch den Firmen, Institutionen und Geschäften“, betont Bianca Ronnicke-Bühring. Im Vorfeld buken die Kinder in der Kita St. Michael emsig viele Kekse, die auf der Tombola verteilt wurden und die Eltern des Fördervereins der Edith-Stein-Grundschule organisierten einen Waffelverkauf. Die Spendensumme belief sich auf 585,00 Euro. „Eine stattliche Summe, die wir als Eltern sehr gerne zu gleichen Teilen der Kindertageseinrichtung St. Michael und dem Förderverein der Edith-Stein-Grundschule zukommen lassen möchten“, unterstreicht Kerstin Hermes.

 

Mit großer Freude nahmen Frank Krehe als Schulleiter der Edith-Stein-Grundschule, Heike von der Gathen als Verbundleitung in der Pfarrei St. Dionysius und Annika Narloch als Leiterin der Kita St. Michael jeweils einen Scheck über 292,50 Euro entgegen, „Vielen herzlichen Dank. Wir freuen uns sehr!“ , bedankten sich die drei Vertreter.

 

 

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news-159Tue, 05 Dec 2017 10:18:29 +0100Adventsbasar der kfd St. Elisabeth/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/adventsbasar-der-kfd-st-elisabeth Der Adventsbasar der kfd St. Elisabeth war ein großer Erfolg. Viele Besucher stöberten durch das große und vielfältige Angebot, was der Werk- und Bastelkreis der kfd monatelang vorbereitet hat. Neben dem Basar konnte man sich im Café eine kleine Auszeit nehmen.

 

Eine ausführliche Berichterstattung finden Sie hier.

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news-157Sun, 03 Dec 2017 21:28:13 +0100Gottesdienste aus der Dionysiuskirche jetzt live im Internet/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/gottesdienste-aus-der-dionysiuskirche-jetzt-live-im-internetDie Heilige Messe als Live-Übertragung im Internet: Die Pfarrei St. Dionysius geht neue Wege und macht ihre Gottesdienste aus der Stadtkirche ab dem ersten Adventssonntag über das World Wide Web zugänglich. „In den Messen um 8:15 Uhr und 11:15 Uhr nehmen wir erstmals unsere Video-Übertragungsanlage in Betrieb, die wir im Zuge der großen Kirchenrenovierung im vergangenen Sommer haben installieren lassen“, sagt Dechant Thomas Lemanski, der leitende Pfarrer.

Sehnsucht nach der Heimatkirche

Die Live-Übertragungen setzen jeweils fünf Minuten vor Beginn der Gottesdienste ein. „Wir versorgen damit zum einen die Einrichtungen der Mathias-Stiftung, in denen sich naturgemäß viele Menschen aufhalten, die den Weg zur Stadtkirche nicht bewältigen können“, nennt Dechant Lemanski eine Zielgruppe. Darüber hinaus kann das Fernsehsignal über das Internet weltweit von jedem Interessierten abgerufen werden. „Vielleicht hat ja der ein oder andere Mallorca-Urlauber aus Rheine Sehnsucht nach seiner Heimatkirche und schaut sich die Übertragungen an“, nennt der Priester ein Beispiel.

 

Die Bildregie der vier Kameras ist für die normalen Gottesdienste so einfach gehalten, dass Kantor Peter Petermann die verschiedenen Standardeinstellungen („Presets“) hintereinander so abrufen kann, dass die Messe vom feierlichen Einzug bis zum Schlusssegen aus verschiedenen Perspektiven dokumentiert wird. „Die Kameras sind so eingestellt, dass kein Gläubiger fürchten muss, während des Gottesdienstbesuchs abgefilmt zu werden“, versichert der Dechant. In erster Linie sei das Geschehen auf dem Altar zu sehen. „Live-Aufnahmen während der Kommunion verbieten sich ohnehin“, fügt er hinzu.

Weil die Videoanlage wesentlich mehr hergibt als die Standardeinstellungen, wünscht sich Lemanski Freiwillige, die bereit sind, sich ins Thema Bildregie einzuarbeiten. „So könnte man dahin gelangen, Konzerte, Erstkommunionen oder andere besondere Veranstaltungen auf liebevolle Weise darzustellen“, meint er. Interessierte können sich im Pfarrbüro melden unter Telefon 05971 914 51 100. Ebenfalls können dort Hausbesuche zum Empfang der Kommunion vereinbart werden.

Zur Videoübertragung Link

Text: Paul Nienhaus, Münsterländische Volkszeitung
Foto: Rapreger

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news-155Sun, 03 Dec 2017 21:20:09 +0100Kinder-Bibel-Wochenende rund um die Elisabethkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kinder-bibel-wochenende-rund-um-die-elisabethkircheVon den eigenen Brüdern in die Sklaverei verkauft, dann auch noch wegen einer Falschanklage ins Gefängnis geworfen, und wenig später schon stellvertretendes Staatsoberhaupt in Ägypten und Retter in der (Hungers-)Not: Diese märchenhafte Geschichte von „Josef und seinen Abenteuern am Nil“ findet sich in der Bibel. Und für fast 50 Kinder wurde sie bei dem Kinder-Bibel-Wochenende lebendig, das am 24. und 25. November rund um die Elisabethkirche stattfand. Zahlreiche Ehrenamtliche brachten mit großem Engagement das Geschehen in einzelnen Schauspielszenen auf die Bühne, dazwischen wurde in Kleingruppen viel gesungen, gespielt und passend zu den Motiven der Erzählung gebastelt.

 

Am Ende konnte jedes Kind einen selbstgebastelten Traumfänger mit nach Hause nehmen; denn um Deutung und Bedeutung von Träumen geht es in der Josef-Geschichte ganz zentral – aber auch um die ganz normalen, manchmal eskalierenden Familienstreitigkeiten, ebenso wie um den Mut dazu, sich nach einem Streit wieder zu versöhnen. Und da wird dann die jahrtausendealte Geschichte aus der Bibel auf einmal wieder ganz aktuell, wie es auch in der Predigt beim abschließenden Gottesdienst in der Elisabethkirche betont wurde.

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news-153Wed, 29 Nov 2017 15:24:55 +0100Cäcilienfest der Chorgemeinschaft St. Dionysius und St. Josef/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/caecilienfest-der-chorgemeinschaft-st-dionysius-und-st-josef Im Rahmen des Cäcilienfestes der Chorgemeinschaft St. Dionysius / St. Josef Rheine am Samstagabend konnten gleich drei Chormitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Elisabeth Reckels singt seit 30 Jahren im Sopran, Josef Horstmann bereits seit 40 Jahren im Bass und Kläre Köning seit 60 Jahren ebenfalls im Sopran. Für diese bemerkenswerte Treue zum Kirchenchor überreichte Präses Dechant Lemanski den Jubilaren im Namen des Bischofs von Münster je eine Urkunde des Diozösan-Cäcilienverbandes. Für die Chorgemeinschaft gratulierte der 1. Vorsitzende Ludger Wolters den Jubilaren und überreichte einen Blumenstrauß.

 

Zuvor gestaltete der Chor gemeinsam mit dem Kirchenchor St. Elisabeth Rheine musikalisch einen festlichen Gottesdienst in der Josefskirche. Die beiden Chöre treten seit längerer Zeit immer wieder mal gemeinsam auf. Unter der Leitung von Maria Lammers-Oechtering und Peter Petermann entsteht dann ein Chor, der eindrucksvolle Kirchenmusik darbietet. Anschließend feierten die Chormitglieder mit ihren Ehepartnern und Gästen das Cäcilienfest im Dechant-Fabry-Haus, wo mit einem warmen Buffet für das leibliche Wohl gesorgt war.

 

Text + Foto: Münsterländische Volkszeitung

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news-149Thu, 23 Nov 2017 08:18:50 +0100Kirchplatzgestaltung im Rahmen der Marktplatzerneuerung/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kirchplatzgestaltung-im-rahmen-der-marktplatzerneuerung Mitteilung der Pfarrei St. Dionysius über eine Beschlussfassung des Kirchenvorstandes hinsichtlich des Kirchplatzes St. Dionysius:


Der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Dionysius hat mehrheitlich beschlossen, sich hinsichtlich des Kirchvorplatzes der Stadtkirche nicht an der Umsetzung des Entwurfes des Planungsbüros „Scape“ zu beteiligen. Der Beschluss musste unter Zeitdruck erfolgen, da die Stadtverwaltung Rheine bis zum Bauausschuss an diesem Mittwoch eine Entscheidung von der Pfarrei gefordert hatte.

 

Begründung und Historie:


In den Augen des Kirchenvorstandes wäre es eine hervorragende Chance gewesen, in der Stadt gemeinsam die Planungen der Firma Scape umzusetzen, jedoch stehen die ermittelten Aufwendungen sowie der verbleibende Anteil der Pfarrei in keinem angemessenen Verhältnis zur Notwendigkeit solcher Maßnahmen an einem an sich intakten Kirchvorplatz.


Die Pfarrei sieht hierin in keiner Weise einen Disput mit der Stadt, trifft aber hinsichtlich ihrer Verantwortung für den Einsatz von Kirchengeldern diese Entscheidung.


Die Stadt Rheine (Stadtplanung) teilte in der Vergangenheit der Pfarrei mit, dass sie sich vorstellen könne, den Kirchplatz mit in die eigene Planung aufzunehmen und mit abzuwickeln. Es bestand auf beiden Seiten großes Interesse, die Gestaltung „aus einem Guss“ zu realisieren. Bezüglich einer Förderung der insofern entstehenden Gestaltungs- und Planungskosten teilte die Stadt Rheine danach mit, dass eine Förderung des Landes zu 70 % und ein Eigenanteil in Höhe von derzeit 30 % realisierbar sei. Dazu seien noch Kosten der Technischen Betriebe in Höhe von 30 % der Planungskosten zu erwarten.


Ein erster Vertragsentwurf der Stadt konnte leider von der Pfarrei nicht angenommen werden. Davon riet auch ein von der Pfarrei beauftragter Rechtsanwalt entschieden ab. Der vorgeschlagene Vertrag berücksichtigte - in sehr erheblicher Weise nicht die Interessenlage der Pfarrei hinsichtlich der Nutzung und der Finanzierung.

 
Von der Stadt Rheine wurden die Gesamtkosten der Maßnahmen für den Kirchplatz auf über 300.000 € benannt.

 

In den Beratungen mit der Stadt Rheine war in anschließenden Beratungen mit der Kirchengemeinde gemeinsam der Vorschlag für die Gremien der Stadt und der Pfarrei erarbeitet worden, sich hinsichtlich des hohen Eigenanteils die Summe zu teilen, um eine Realisierung hinzubekommen.


Da der Bauausschuss der Stadt diesen Vorschlag abgelehnt hat, bevor der Kirchenvorstand darüber beraten und abstimmen konnte, verblieb diesem nur noch die Entscheidung über die Übernahme des kompletten Eigenanteils in Höhe von über 100.000€.


Mit dieser Summe wäre der Eigenanteil der Pfarrei für den Kirchplatz höher als der Eigenanteil für die gesamte Innensanierung der Stadtkirche, die auch ohne Hilfe von außen niemals hätte realisiert werden können.


Der Bauausschuss des Rates der Stadt Rheine hat zudem in seiner Sitzung am 15.11.17 eine Ausführung in einer diese Kosten deutlich übersteigenden Variante beschlossen, was den Eigenanteil der Pfarrei sogar noch erhöhen würde.


Der Kirchplatz zeigt sich jedoch nach Meinung des Kirchenvorstandes in seinem Erscheinungsbild und der Funktionalität als intakt. Empfehlenswert sind hier sicherlich noch einige notwendige kleinere Reparaturen sowie eine behindertengerechte Herstellung.


Die Pfarrei wird in den kommenden Monaten beraten und planen, inwieweit der Kirchvorplatz mit geringerem Aufwand hergestellt werden kann und freut sich mit der Stadt auch so auf ein schönes Ensemble von Kirch- und Marktplatz.


Für die Pfarrei St. Dionysius, 22. November 2017

Pfarrer Thomas Lemanski

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news-145Mon, 20 Nov 2017 15:59:33 +0100Vorlesetag in der Bücherei St. Josef/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/vorlesetag-in-der-buecherei-st-josefAm letzten Freitag, dem 17. November 2017 fand der bundesweite Vorlesetag statt. Dazu haben die Klassen 2 a und 2 b der Gertrudenschule die Bücherei St. Josef besucht. Die Kinder haben ganz begeistert im Bücherangebot gestöbert, selbst gelesen und auch vorgelesen. Zum Schluss wurde ihnen die Geschichte "Der schaurige Schusch" vorgelesen. Am Ende erhielt jedes Kind eine Teilnahmeurkunde.

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news-141Sat, 18 Nov 2017 20:38:52 +0100Gelber Stern schmückt Stadtkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/gelber-stern-schmueckt-stadtkircheSeit Donnerstagnachmittag strahlt ein großer Herrnhuter Stern am Turm der Stadtkirche. Der gelbe Stern hat einen Durchmesser von zwei Metern und ist von der Feuerwehr Rheine mit der Drehleiter in Höhe von knapp 30 Metern installiert worden. „Weil Sternstunden das Thema in unserem Pfarrmagazin sind und der Stern gerade in der Advents- und Weihnachtszeit eine besondere Rolle spielt, wollten wir gerne einen Stern präsentieren. Wir hatten dann die Idee, einen beleuchteten dreidimensionalen Herrnhuter Stern am Turm anzubringen“, sagt Dechant Thomas Lemanski.

 

Und weil am Freitag die Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“ beginnt, sei der Installations-Termin eine Woche vor den Beginn der Adventszeit gelegt worden, um den Menschen mit Behinderung „ein Zeichen der Wertschätzung zu geben“, sagt Lemanski. Die Beleuchtung ist bis Mitte Januar täglich von 5 bis 9 und von 15 bis 23 Uhr eingeschaltet.

 

Text + Foto: Matthias Schrief, Münsterländische Volkszeitung

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news-139Mon, 13 Nov 2017 22:43:11 +0100Verabschiedung von Ines Plien und Dirk van de Loo/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/verabschiedung-von-ines-plien-und-dirk-van-de-looEs ist ein „Abschied auf Raten“, den die beiden Pastoralreferenten Ines Plien und Dirk van de Loo von der Pfarrei St. Dionysius nehmen. Und er bezieht sich auch nur auf die hauptberufliche Tätigkeit. „Wir beide bleiben mit unseren Familien in Rheine wohnen und werden – wenn auch in anderen Rollen – Teil der Gemeinde bleiben“, betonen beide.

Beruflich ist die Neuorientierung, die schon vor den Sommerferien angekündigt worden war, in vollem Gange. Für Ines Plien läuft in Münster bereits schon der Masterstudiengang in Ehe-, Familien- und Lebensberatung, wofür sie mit 25 Prozent ihrer Arbeitszeit vom Bistum Münster freigestellt ist. Mit der ihr verbleibenden halben Stelle wechselt sie Anfang Dezember in die Schulseelsorge im Dekanat Rheine.

Auch Dirk van de Loo – promovierter Theologe – ist bereits seit den Sommerferien als Referent für theologische Grundfragen im Ausbildungsinstitut für Pastoralreferenten und Diakone in Münster tätig. Bis in den November hinein konnte er einen Teil seiner Arbeitszeit noch darauf verwenden, seine Aufgaben in St. Dionysius zu übergeben.

Gottesdienst am 19. November

Einen Schlusspunkt hinter ihre langjährige Tätigkeit – Ines Plien ist seit 2006 in St. Dionysius tätig. Dirk van de Loo seit 2009 – setzen beide Pastoralreferenten am Sonntag, 19. November, wenn sie einen Verabschiedungsgottesdienst um 10:30 Uhr in der St. Elisabethkirche feiern. Anschließend gibt es einen Empfang im benachbarten Maximilian-Kolbe-Haus.

„Man geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt Ines Plien und stößt damit auf Zustimmung bei ihrem Kollegen. „Einerseits ist es schön, dass etwas Neues kommt“, sagt sie. Andererseits habe ihnen die Zeit in der Pfarrei eine Fülle an Erfahrungen und Begegnungen gebracht, die man nicht missen möchte.


Sternsingeraktion als Herzensangelegenheit

 

Der dreifache Familienvater Dirk van de Loo war in der Pfarrei für die Katechese (Vermittlung des christlichen Glaubens) vor Taufen, Erstkommunionen und Firmungen zuständig. Darüber hinaus hat er – zusammen mit Ines Plien – Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch geleistet, indem er zahlreiche Schulungen für Mitarbeiter der Pfarrei geleitet hat. Eine besondere Herzensangelegenheit ist ihm die jährliche Sternsingeraktion gewesen.

Ines Plien, die ebenfalls verheiratet ist und drei Kinder hat, hatte ihre Schwerpunkte bei der Betreuung von Kindertagesstätten und Grundschulen im Gebiet der Pfarrei. Zuletzt hatte sie sich auch auf dem Gebiet der Trauerpastoral spezialisiert und war die erste Frau im Dekanat Rheine, die als Seelsorgerin Beerdigungen begleiten durfte. „In der Hinsicht hat es doch einen Mentalitätswandel gegeben“, meint sie und findet diesen Öffnungsprozess der katholischen Kirche gut. „Denn gerade die Trauerarbeit – das ist Seelsorge pur“, sagt sie.

 

Text + Foto: Paul Nienhaus, Münsterländische Volkszeitung

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news-135Wed, 08 Nov 2017 12:34:34 +0100„Subwoofer“ und „Celesta“ sorgen für mehr Orgelpower/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/subwoofer-und-celesta-sorgen-fuer-mehr-orgelpowerDas große Meyersche Konversationslexion (Für alle unter 20-Jährigen: Das war die noch auf Papier gedruckte Ausgabe von Wikipedia, d. Red.) verzeichnet in seiner 25-bändigen Ausgabe von 1978 unter dem Stichwort Orgel zwei Abbildungen: Die erste zeigt die 1730 von Andreas Silbermann erbaute Orgel in der Benediktinerabtei Ebersmünster, die zweite den Spieltisch eines der damals modernsten Beispiele der Orgelbaukunst, nämlich die Orgel in der Stadtkirche Sankt Dionysius in Rheine. Erbauer dieses Instrumentes ist eine der weltweit bedeutendsten Orgelbauwerkstätten, die Firma Klais aus Bonn.

Auch Wunderwerke brauchen Updates

Doch auch ein Wunderwerk der Orgelbaukunst braucht ab und zu ein Update, um für die Zukunft gerüstet zu sein. In den vergangenen Wochen haben Fachleute der Firma Klais die Orgel auseinandergenommen, gereinigt und die Orgel in wesentlichen Teilen ergänzt und modernisiert – Maßnahmen, deren Kosten in den sechsstelligen Bereich gehen und die nur durch die großzügige Spende eines anonymen Sponsors aus Rheine möglich waren. „Aber es wird sich lohnen: Wir werden eine Orgel mit deutlich mehr Volumen bekommen“, ist sich Organist Peter Petermann sicher. Für das Volumen sorgen übrigens einige besonders tiefe Basspfeifen aus Holz, von Petermann scherzhaft „Subwoofer“ genannt. Sie werden nach dem Abschluss der Orgelrestaurierung von einer Sitztribüne für den Chor verdeckt und nicht mehr zu sehen ein. „Zu sehen nicht, aber sicher zu spüren“, schmunzelt Petermann.

„Subwoofer“ und „Celesta“ sorgen für mehr Orgelpower


Nicht nur dieser „Subwoofer“ wird die Klais-Orgel in St. Dionys künftig weltweit einzigartig machen, sondern auch die „Celesta“ in der Friedenskapelle, die über aufklappbare Öffnungen in der Verbindungstür zum Kirchenraum verbunden ist. Dabei handelt es sich um eine Art Mega-Xylophon, einen Holzrahmen mit 56 Stahl-Klangplatten, die elektronisch durch Hämmerchen angeschlagen und zum Klingen gebracht werden. Das klingt so ähnlich wie „Hedwigs Theme“ in den Harry-Potter-Filmen. Erneuert wird auch der in die Jahre gekommene Spieltisch. Mit den neuen Bassflöten wird der Tisch künftig vier statt drei Manuale haben.


Digitale Steuerungstechnik


Dem Stand der modernen digitalen Steuerungstechnik im Orgelbau entsprechend wird auch die Orgel in Rheines Stadtkirche zukünftig über elektronisch generierbare Funktionen verfügen. Ein Replay-System ermöglicht sogar ein automatisches Abspielen von vorher eingespielten Sequenzen oder ganzen Orgelwerken, per Bluetooth lassen sich auf einem Bildschirm digital gespeicherte Noten mit einem kurzen Fuß- oder Fingerimpuls umblättern. Diese und noch viele weitere Sonderfunktionen werden über einen versenkbaren Touch-Screen-Monitor verwaltet. Klais-Orgel goes future! Dieses digitale Steuerungssystem ist übrigens eine aktualisierte Fassung des Steuerungssystems, das auch in der neuen Orgel der Elbphilharmonie in Hamburg installiert wurde.

Erster Einsatz in der Weihnachtszeit


Zu Weihnachten soll die runderneuerte Orgel in St. Dionys erstmals wieder zum Einsatz kommen. Die Restaurierungs- und Modernisierungsarbeiten werden jedoch wohl noch bis März dauern. Zum Stimmen der Orgel wird im November übrigens ein weltberühmter Spezialist nach Rheine kommen. Aber mehr wird noch nicht verraten, denn das soll Gegenstand einer weiteren Geschichte zur Klais-Orgel in St. Dionys sein.

 

Text: Klaus Dierkes
Foto: Sven Rapreger

Münsterländische Volkszeitung

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news-133Mon, 06 Nov 2017 20:40:02 +0100Einsegnung der "Rappelkiste"/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/einsegnung-der-rappelkisteEine Kindertageseinrichtung wird fünfgruppig: Die Kita St. Elisabeth feiert ihre Erweiterung mit einem kleinen Fest zur Einsegnung des Erweiterungsbaus, der wegen seiner Containerbauweise liebevoll „Rappelkiste“ genannt wird. „Unsere Rappelkiste wird heute mit allen Kindern und Eltern eingeweiht und im Sommer 2018 feiern wir ein Fest,“ bekunden die Verbundleitung der Pfarrei St. Dionysius Heike von der Gathen und die Einrichtungsleitung Eva Vorsthove.


Trotz des nieseligen Wetters kamen viele Eltern mit ihren Kindern, um der Einsegnung durch Pastor Lemanski beizuwohnen. Das Team der pädagogischen Fachkräfte unter der Federführung von Eva Vorsthove organisierte ein buntes Rahmenprogramm für diesen Nachmittag. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern mit einer Auswahl aus der internationalen Küche.


„Es war ein geselliger und gemütlicher Nachmittag, der für die Eltern und Kinder aus unterschiedlichen Kulturen eine besondere Begegnung und einen intensiver Austausch ermöglichte,“ sagte Verbundleitung Heike von der Gathen. Pastor Lemanski betonte die besondere schöne Atmosphäre, die er erleben konnte.  „Ein gelungener Nachmittag für alle,“ resümierte eine Mutter und freut sich mit vielen anderen auf weitere Begegnungen.

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news-121Sat, 21 Oct 2017 19:27:25 +0200Pastoralplan St. Dionysius ist fertig/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/pastoralplan-st-dionysius-ist-fertigEine Punktlandung hat der noch amtierende Pfarreirat von St. Dionysius hingelegt. Pünktlich zu seiner letzten Sitzung vor den im November anstehenden Neuwahlen legte das für Fragen der Seelsorge verantwortliche Gremium seinen „Plan D“ vor, den Pastoralplan Dionysius. Auf 28 Seiten beschreibt das Druckwerk die Aufgabenstellungen im pastoralen Raum links der Ems, der erst im Jahr 2013 nach mehreren Fusionsschritten zu einer Pfarrei geworden ist. Es liegt ab sofort in den Kirchorten (St. Dionysius, St. Josef und St. Elisabeth sowie in der Krankenhauskapelle im Mathias-Spital) und in den drei Pfarrbüros für jeden Interessierten kostenlos bereit und kann hier heruntergeladen werden.

„Anfangs haben wir uns schwergetan“, gibt der leitende Pfarrer, Dechant Thomas Lemanski, zu, dass die Pflichtaufgabe, die das Bistum sämtlichen Pfarreien gestellt hatte, in St. Dionysius nicht jedermanns Sache war. Zu unterschiedlich sind die vier Gemeindestandorte geprägt, die einst selbstständige Pfarreien waren. Im Falle von St. Michael hat die Gemeinde sogar ihren baulichen Standort verloren, nachdem der Kirchbau in ein Kolumbarium umgewandelt und im Sommer auch die Aufgabe des Pfarrzentrums und des Kindergartens beschlossen wurde.

Zwölf konkrete Projekte

Am Ende des Redaktionsprozesses, in den auch die Ergebnisse einer Fragebogenaktion an alle Pfarreimitglieder einflossen, waren aber zwölf konkrete Projekte definiert, bei denen St. Dionysius sich für die kommenden Jahre konkrete Ziele gesetzt hat. Übernehmen konnte der Pfarreirat auch das Seelsorge-Strukturmodell, das vom Gremium noch in der Ägide von Pfarrer Bernhard Lütkemöller erarbeitet worden und bereits im Mai 2013 verabschiedet worden war.

Die Handlungsfelder, auf denen sich die Pfarrei in näherer und mittelfristiger Zukunft bewegen möchte, reichen von der Liturgie, der Kirchenmusik, den Beerdigungsdiensten, der Katechese, spirituellen und theologischen Angeboten bis hin zu den Kindertageseinrichtungen und der Schulpastoral. Im Bereich der Jugendarbeit legt der Pastoralplan fest, dass die fest installierten Gruppen, in denen besonders Kinder und Jugendliche angesprochen werden – wie etwa die Messdienergemeinschaften oder die Ferienlager – weiterhin nach Kräften unterstützt werden.

Prävention gegen sexualisierte Gewalt

Bei der Prävention gegen sexualisierte Gewalt folgt die Pfarrei den Vorgaben des Bistums und arbeitet an einem verbindlichen Verhaltenskodex, der spätestens im Jahr 2019 verabschiedet sein soll. Ein gewichtiger Punkt des „Plans D“ ist auch die Sorge für den Nächsten auf Ebene der drei derzeit existierenden Caritas-Konferenzen.

Ein bauliches Großprojekt, das demnächst ansteht und geplant werden soll, ist der Ersatzbau für das Pfarr- und Jugendheim an der St. Elisabethkirche. Als „Mindestziel“ definiert der Pastoralplan, ein gemeinsames Haus für die Elisabeth- und Michaelgemeinde sowie für die Kolpingsfamilie Rheine-Zentral zu schaffen.

Ganz konkret wird auch bereits die 500-Jahr-Feier der Stadt- und Marktkirche St. Dionysius in den Blick genommen, das zwischen den beiden Patronatsfesten von Oktober 2019 bis Oktober 2020 als Jubiläumsjahr begangen werden soll. Mit der Renovierung des Kirchbaus im Sommer und der jetzt angelaufenen Erweiterung der Orgel sind bereits wichtige Schritte erfolgt. Auch gibt es bereits eine Projektgruppe, die sich mit dem Programm beschäftigt.

 

Text + Foto: Paul Nienhaus, mv-online

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news-119Sat, 21 Oct 2017 19:23:59 +0200Neuer „Gottesdienst am Freitag“ startet in der Dionysiuskirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/neuer-gottesdienst-am-freitag-startet-in-der-dionysiuskircheNach der Wiedereröffnung der Stadtkirche bietet die Pfarrei St. Dionysius einen neuen Termin in ihrer Gottesdienstordnung an. „Der Gottesdienst am Freitag“ wird erstmals am Freitag, 20. Oktober, um 17 Uhr in der Dionysiuskirche gefeiert. Die Auftaktmesse wendet sich thematisch besonders an diejenigen, die einen Führerschein gemacht haben und viel Auto fahren. „Natürlich stehen alle Gottesdienste offen für Menschen, die Gott suchen und ihm begegnen möchten“, sagt Dechant Thomas Lemanski, der aber mit diesem neuen Angebot zu einem Zeitpunkt Gläubige erreichen möchte, die ein besonderes Anliegen haben.

„Am späten Freitagnachmittag sind viele Menschen in der Innenstadt unterwegs, weil sie dort ihre Einkäufe erledigen“, sagt der leitende Pfarrer und fügt hinzu: „Vielleicht fühlt sich der ein oder andere angesprochen.“ Besonderen Themen und Anliegen werden an jedem dritten Freitag im Monat in den Fokus genommen. Am 17. November etwa geht es um diejenigen, die um einen Menschen trauern. Am 22. Dezember stehen Menschen im Blickpunkt, die in der Zeit vor Weihnachten einen Moment der Ruhe suchen.

 

Text + Foto: Paul Nienhaus, mv-online.de

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news-117Sat, 21 Oct 2017 19:11:48 +0200St. Dionysius feiert die Wiedereröffnung der Stadtkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/st-dionysius-feiert-die-wiedereroeffnung-der-stadtkircheDreimal setzte Dechant Thomas Lemanski zu symbolischen Hammerschlägen auf die bronzene Eingangstür im Westportal an, dann öffnete sich am Sonntagvormittag die Stadtkirche St. Dionysius wieder für einen Gottesdienst – erstmals seit ihrer Schließung an Pfingsten für die große Renovierung in den Sommermonaten.

Für die Vergangenheit, für die Gegenwart und für die Zukunft der Kirche klopfte der leitende Pfarrer an die Tür, hinter der eine vielköpfig erschienene Gemeinde bereits wartete. Angeführt vom Kirchenschweizer Christoph Klahn, mit zahlreichen Messdienern und den Bannerabordnungen der kirchlichen Vereine und Verbände zogen Pfarrer Lemanski und Diakon Johannes-Michael Bögge ins Gotteshaus ein, nachdem sie einen Moment im Turmbereich innegehalten, das Weihwasser gesegnet und die versammelte Gemeinde damit besprengt hatten.

„Jetzt sind wir wieder da in unserer Kirche!“

Festlich war der Jubilate-Gottesdienst zum Patronats- und Weihefest der Stadtkirche St. Dionysius, an deren Altar seit kurzem auch eine Reliquie des Namenspatrons zu sehen ist. „Jetzt sind wir wieder da in unserer Kirche!“, rief Lemanski den Gläubigen zu und fügte an: „Ich bin gerührt, dass so viele gekommen sind.“ Er sei sich sicher, dass die Stadt- und Marktkirche in den Monaten der Renovierung einige neue Freunde gewonnen habe. „Die Handwerker, die hier gearbeitet haben, haben mir vielfach versichert, dass sie diesen Ort lieb gewonnen haben“, sagte der Pfarrer in seiner Begrüßung.

 

Verbindung zum heiligen Dionysius


Nachdem er vor seiner Predigt noch höchst eigenhändig in der Sakristei ein technisches Problem mit der Mikrofonanlage gelöst hatte – scherzhafter Originalton Lemanski: „Für irgendetwas muss die Priesterweihe doch gut gewesen sein“ –, ging er auf die heutige Bedeutung von Reliquien ein. Am Beispiel der etwas kitschigen Glastassen der Urgroßmutter, die aber in seiner Familie wegen ihres Erinnerungswertes in Ehren gehalten werden, schlug Lemanski den Bogen zum Armknochen des heiligen Dionysius, der jetzt in die Stadtkirche zurückgekehrt und öffentlich zu sehen sei. „Der Knochen an sich kann nichts“, meinte der Pfarrer. Er stelle aber eine Verbindung zum heiligen Dionysius her, der im dritten Jahrhundert nach Christus als Bischof von Paris sein Leben für den christlichen Glauben geopfert habe. „Wenn wir uns heute an ihn erinnern, machen wir uns bewusst, dass auch vor uns Menschen an Gott geglaubt haben und dass es auch nach uns noch welche geben wird, die dies tun“, meinte Lemanski.

Zum Schluss des Gottesdienste segnete der Pfarrer noch eine Marienkerze, die von zwei Messdienerinnen an den Marienaltar getragen wurde – als Dank dafür, dass die Bauarbeiten in der Kirche unter einem guten Schutz gestanden haben.

 

Text + Foto: Paul Nienhaus, mv-online

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news-113Sat, 14 Oct 2017 23:06:09 +0200Eine Reliquie für St. Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/eine-reliquie-fuer-st-dionysiusEin Körperteil des heiligen Dionysius hat seinen Weg zurück in die nach ihm benannte Rheiner Stadtkirche gefunden. Wenn am morgigen Sonntag zum Patronatsfest und zur Wiedereröffnung des Gotteshauses nach mehrmonatiger Renovierung um 11:15 Uhr ein Jubilate-Gottesdienst gefeiert wird, können die Gläubigen deutlich sichtbar am Altar angebracht einen Armknochen des ersten Bischofs von Paris sehen, der in der katholischen Tradition seit dem dritten Jahrhundert als Heiliger verehrt wird.

„Die Reliquie, von der keiner so richtig weiß, wann sie aus der Dionysiuskirche verschwunden ist, hat ihren Platz wiedergefunden“, sagt Dechant Thomas Lemanski, der leitende Pfarrer. Ihm war der in einen wertvollen Stoff gehüllte Knochen aus einem Nachlass eines verstorbenen Münsteraners angeboten worden. „Weil die Reliquie zusammen mit der Original-Weiheurkunde des Altars der Bentlager Gertrudenkapelle und zwei ebenfalls von dort stammenden Reliqienaufsätzen aufbewahrt worden war, lag der Schluss nahe, dass die Gegenstände aus Rheine stammten und offensichtlich im Rahmen eines Bildersturms oder eines ähnlichen Geschehnisses abhanden gekommen waren“, sagt Lemanski, der mit einigen anderen Vertretern der Pfarrei die Reliquie und die anderen religiösen Gegenstände im Büro des Generalvikars Norbert Köster in Münster entgegengenommen hatte.


Über den Weg, den der irdische Überrest des Bischofs Dionysius von Paris, der um das Jahr 250 herum von Papst Fabianus mit sechs anderen Bischöfen von Rom aus als Missionar nach Gallien entsandt worden war, einst nach Rheine nahm, kann Lemanski nur Mutmaßungen anstellen. Nach der vom Geschichtsschreiber Gregor von Tours überlieferten Legende war Dionysius gemeinsam mit seinen beiden Begleitern Rustikus und Eleutherius vom römischen Gouverneur verhaftet und zum Tode verurteilt worden. Am Montmartre soll er enthauptet worden sein, dort aber seinen abgeschlagenen Kopf in die Hände genommen, ihn in einer nahegelegenen Quelle gewaschen haben und noch sechs Kilometer nach Norden gegangen sein bis zu der Stelle, wo er begraben werden wollte. An diesem Platz baute dann der fränkische König Dagobert I. im Jahr 626 die dem Heiligen geweihte Abtei und Basilika St. Denis, die später den französischen Königen als Grablege diente.

„Im Mittelalter hat es einen regen Handel von Reliquien gegeben, von denen sich die Gläubigen eine heilbringende Wirkung versprachen“, weiß Dechant Lemanski. So hat es wohl eine so genannte „Translatio“ – einen Transport der heiligen Knochen – von Paris nach Halberstadt gegeben. „Und weil Halberstadt im Einflussbereich der Äbtissin von Herford lag, könnte der Armknochen nach Rheine gelangt sein, wo die Kirche ebenfalls dem heiligen Dionysius geweiht war“, entwickelt Lemanski eine Theorie.

Der jetzt am Altar von St. Dionysius in einem würdigen Behältnis angebrachten Reliquie ist auch eine gewisse Doppeldeutigkeit in Bezug auf den Heiligen ablesbar. „Es hat in der Kirchengeschichte nämlich mindestens zwei Heilige mit dem Namen Dionysius gegeben“, sagt Lemanski. Neben dem Bischof von Paris verehrt die katholische, aber insbesondere auch die griechisch-orthodoxe Kirche einen Dionysius mit dem Beinamen „Areopagita“, der im ersten Jahrhundert nach Christus vom Apostel Paulus in Athen bekehrt worden sein soll und später als der erste Bischof von Athen wirkte.

 

In der Überlieferung des Mittelalters sind diese beiden Personen miteinander gleichgesetzt worden, wozu die Dionysius-Vita des Abtes Hilduin von Saint-Denis entscheidend beigetragen hat. „Unser Knochen ist mit einem kleinen Schild versehen, auf dem auf den Areopagiten verwiesen wird“, sagt Lemanski. Weil man aber davon ausgehen kann, dass aus der Zeit des frühen Christentums keine Reliquien mehr vorhanden seien, könne der Knochen – so er denn echt ist – aber nur vom Bischof von Paris stammen, meint Lemanski.

Abgesehen von der Frage nach der historischen Authentizität ist dem Pfarrer von St. Dionysius bei der Reliquie aber wichtig, ihre Bedeutung in heutiger Zeit hervorzuheben. „Jeder Mensch hat zu Hause irgendwelche Reliquien – Dinge, die ihm heilig sind und ihm etwas bedeuten“, sagt er. Ähnlich seien die Menschen in der Spätantike und im Mittelalter vorgegangen, indem sie die irdischen Überreste von Menschen, die ein vorbildliches Leben geführt hätten, in Ehren gehalten und sich von ihnen eine Heilswirkung versprochen hätten.

Mit der jetzigen, für jedermann sichtbaren Anbringung der Reliquie des heiligen Dionysius am Altar der Stadtkirche orientiere sich die Rheiner Pfarrei an den Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils, wonach die heiligen Knochen nicht mehr irgendwo eingemauert werden, sondern jedermann zugänglich gemacht werden sollten.

 

Patronatsfest St. Dionysius

 

Die Kirmes in Rheine ist traditionell zeitlich immer in unmittelbarer Nähe zum Namenstag des heiligen Dionysius, der am 9. Oktober gefeiert wird. Seit einigen Jahren pflegt die Pfarrei die Tradition, das Sonntagshochamt um 11:15 Uhr in der Stadtkirche besonders festlich als Patronatsfest zu begehen. In diesem Jahr kommt als Besonderheit hinzu, dass in der Stadtkirche erstmals seit Pfingsten, als das Gotteshaus für eine mehrmonatige Renovierung geschlossen wurde, wieder eine heilige Messe gefeiert wird. Zelebrant wird Dechant Thomas Lemanski sein, der in Begleitung der Fahnen- und Bannerabordnungen der kirchlichen Vereine und Verbände zunächst drei Mal an die Eingangstür klopfen wird, um Einlass in das Gotteshaus zu begehren. Im Taufbecken wird dann das mit dem Salz aus der Bentlager Saline Gottesgabe versetzte Weihwasser eingefüllt, mit dem dann unter anderem die Kerze an der Muttergottes gesegnet wird. „Als kleines Dankeschön dafür, dass während der Umbauarbeiten niemandem etwas passiert ist“, erläutert Lemanski. Nach dem Festgottesdienst lädt dann die Messdienergemeinschaft der „JoDis“ die Gläubigen ein, auf dem Kirchplatz mit Bratwürstchen noch Zeit miteinander zu verbringen. „Und dann wird Kirmes gefeiert“, sagt Lemanski.

 

Text: Paul Nienhaus, mv-online

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news-109Fri, 29 Sep 2017 22:53:13 +0200"Wir sind Kinder einer Welt" - Kitas in der Interkulturellen Woche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/wir-sind-kinder-einer-welt-kitas-in-der-interkulturellen-wocheZwei Sätze Menschlichkeit: „Ein deutsches Kind, ein türkisches Kind, ein afrikanisches Kind und ein asiatisches Kind drücken beim Spielen die Hände in Lehm. Nun geh‘ und sag‘, welche Hand ist vom wem?“ Die Kinder der sieben katholischen Tagesstätten unter dem Dach der St. Dionysius-Gemeinde bringen mit wenigen Worten auf den Punkt, was sie in ihren Einrichtungen leben – nämlich Gemeinschaft, die nicht nach Hautfarbe oder Herkunft fragt und in der auch nicht die Nase gerümpft wird, wenn einer langsamer ist, schlecht sehen oder hören kann oder beim Laufen ein wenig hinkt.

 

Als Beitrag zur interkulturellen Woche haben die Kita-Kinder zwei Fahnen gestaltet, die am Donnerstag vor dem Eingangsportal der Stadtkirche gehisst wurden. „Alle Kinder aus unseren Kindergärten habe einen Hand-Abdruck auf den beiden Fahnen hinterlassen“, erzählt Annette Reckers, Einrichtungsleiterin der Kita St. Dionysius, die die Aktion zusammen mit Annika Narloch, Leiterin der Kita St. Michael, vorbereitet hat.

 

Wurzeln in 25 verschiedenen Nationen

 

Die Kindergärten in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius betreuen aktuell 484 Kinder. „Darunter sind Kinder, deren Eltern Wurzeln in 25 verschiedenen Nationen haben“, sagt Reckers. „Und jetzt sind wir mal gespannt, wer anhand des Handabdrucks sagen kann, was für eine Nationalität das jeweilige Kind hat“. Geht nicht. Kann man nicht. Eben. „Wir sind alle Menschen“, sagt Reckers.

 

Integration und Inklusion werden in den Kitas gelebt. „Die Kinder kommen miteinander zurecht. Sie haben keine Berührungsängste, die Sprachbarriere ist zweitrangig. Das Leben im Kindergarten funktioniert. Daran könnte sich so mancher Erwachsene ein Beispiel nehmen“, sagt Reckers.

 

Grüße in Hindi oder Chinesisch

 

Neben den bunten Handabdrücken stehen auch Grüße auf den Fahnen. Und zwar in den Sprachen aus den Herkunftsländern der Familien der Kita-Kinder: „Da steht etwas in Hindi, Chinesisch oder auch ein typisch norddeutsches Moin.“

 

Während die Fahnen am Mast hochgezogen wurden, sangen die Kinder das Lied „Wir sind Kinder einer Welt“ mit dem Refrain: „In Asien oder Afrika, überall sind Kinder da, ob weiß, ob schwarz, ob nah, ob fern, wir haben alle Kinder gern.“

 

Pfarrer Thomas Lemanski bedankte sich bei den Kindern für die Aktion. Anschließend segnete er die Kinder.

Text: mv-online

Foto: Privat

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news-101Sat, 23 Sep 2017 22:19:00 +0200"FreiRaum: Kirche ohne Bänke" in der Marktkirche St. Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/freiraum-kirche-ohne-baenke-in-der-marktkirche-st-dionysiusNoch regieren die Handwerker im Kircheninnenraum von St. Dionysius. Sie haben aber bereits deutliche erkennbar zum Endspurt angesetzt, so dass die Kirchenrenovierung auf ihr Ziel zusteuert: Die feierliche Wiedereröffnung mit einem Hochamt zum Patronatsfest, das am Sonntag, 15. Oktober, um 11.15 Uhr beginnt. Zwei Wochen vorher wird das rundum erneuerte Gotteshaus aber bereits auf eine ganz besondere Weise erlebbar sein. „FreiRaum – Kirche ohne Bänke“ haben die Verantwortlichen die dreitägige Veranstaltung genannt, bei der die Rheinenser vom 1. bis 3. Oktober ihre Stadtkirche einmal ganz anders erleben können.

 

Eine einmalige Gelegenheit

 

„Das ist sicherlich eine ganz einmalige Gelegenheit, sich völlig frei und ohne Barrieren in St. Dionysius bewegen zu können“, lädt Dechant Lemanski, der leitende Pfarrer, alle Interessierten ein. „Betreten erwünscht“, heißt es auch auf dem Titelblatt des Programm-Flyers, mit dem die Pfarrei für die Veranstaltung wirbt.

 

Am Sonntag, 1. Oktober, öffnet das Gotteshaus zwischen 10 und 18 Uhr. Um 12, 15 und 17 Uhr gibt es musikalische Angebote. Neben der Kirche wird die Pfarrei ein Zelt-Café aufbauen, das Gelegenheit bietet, miteinander ins Gespräch zu kommen. „Meine Mutter hat bereits rund 2000 Dionysiuskekse gebacken, die wir bei dieser Gelegenheit zu Kaffee oder Tee reichen werden“, kündigt Lemanski an.
Am Montag, 2. Oktober, ist die Kirche sogar von 10 bis 21 Uhr geöffnet, wobei um 19 Uhr zu einer Veranstaltung mit Gebet und musikalischer Begleitung durch die Jugendkantorei der Kirchenraum mit Kerzenlicht erleuchtet wird. „Das wird mit Sicherheit sehr eindrucksvoll“, verspricht Lemanski.
Am Dienstag, 3. Oktober – dem Tag der deutschen Einheit –, wird es von 10 bis 18 Uhr ein ähnliches Programm wie am Sonntag geben, wobei um 17 Uhr die Schola das Gebet begleitet.

 

Nach den Öffnungstagen wieder geschlossen

 

Nach den drei Öffnungstagen schließt die Dionysiuskirche dann wieder für knapp zwei Wochen, damit die aufgearbeiteten Kirchenbänke wieder eingebaut werden und die Gottesdienste wieder ab dem 15. Oktober gefeiert werden können.

 

Gottesdienst im Live-Stream

 

Ab dem 1. Adventssonntag wird es auch Live-Übertragungen von Gottesdiensten im Internet geben. Die dazu nötigen Kameras sind bereits gestern installiert und programmiert worden. „Wir lassen uns aber noch einige Wochen Zeit, die Technik auszuprobieren, bevor wir an den Start gehen“, sagte Dechant Lemanski.

 

Text: Paul Nienhaus, mv-online

Foto: Sven Rapreger

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news-103Wed, 20 Sep 2017 22:34:00 +0200Messdiener helfen in Litauen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/messdiener-helfen-in-litauenWolfgang Nehus, Norbert Pott, Georg Roring sowie die beiden Gruppenleiterinnen, Patricia Essmann und Svenja Elfert von der Messdienergemeinschaft St. Elisabeth aus Rheine haben sich neulich auf den Weg nach Litauen gemacht. Im Anschluss einer mehrstündigen Fahrt und einem Zwischenstopp in der Nähe Warschaus erreichten die fünf die Stadt Palanga in Litauen. Dort wurden Hilfsgüter an das Altenheim übergeben.

 

Am anderen Tag ging es für die Gruppe nach Trakai. In der Partnerstadt Rheines konnten die Gruppenleiterinnen den Erlös von der jährlichen Apfelsinenaktion dem Kinderheim überreichen. Von den knapp 3000 Euro können unteranderem Räume eingerichtet sowie Freizeiten für die Kinder ermöglicht werden.

 

Errichtung eines Behindertenzentrums geplant

 

Als nächstes ist die Errichtung eines Behindertenzentrums für 18- bis 24-jährige vorgesehen. Es soll den jungen Menschen die Möglichkeit einer Arbeit bieten. An dieser Stelle wird auf die bevorstehende Apfelsinenaktion in diesem Jahr Aufmerksam gemacht, damit dem Kinderheim in Trakai weiterhin bei den Projekten Unterstützung geboten werden kann.


Vom 26. November bis zum 17. Dezember besteht die Möglichkeit, Apfelsinen und Clementinen zu kaufen. Diese werden im Jugendheim der Messdienergemeinschaft St. Elisabeth sowie nach den Wochenendmessen in der Elisabethkirche angeboten. Die Messdiener werden die Apfelsinen und Clementinen ebenfalls an den Haustüren im Bezirk von St. Elisabeth und St. Michael anbieten.

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news-91Fri, 15 Sep 2017 14:39:40 +0200Tag des Ehrenamtes in "Fort Fun"/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/tag-des-ehrenamtes-in-fort-funEtwa 340 Mitglieder der Pfarrei St. Dionysius machten sich in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstags in sechs Bussen auf den Weg ins Sauerland, mit dem Freizeitpark „Fort Fun“ als Ziel. Der Tagesausflug war als besonderes Dankeschön für alle diejenigen organisiert worden, die eine ehrenamtliche Aufgabe in der Pfarrei übernehmen. Insgesamt engagieren sich weit über 800 Menschen Tag für Tag unentgeltlich in den vielfältigen Gruppen und Aufgabenfeldern der Gemeinde und sorgen so dafür, dass die katholische Kirche links der Ems ein breites Angebot an Diensten und Aktivitäten bereithalten kann, wie es ohne die Ehrenamtlichen nicht möglich wäre.

 

Entsprechend vielfältig setzte sich auch die Gruppe derjenigen zusammen, die am 9. September der Einladung zum „Tag des Ehrenamtes“ gefolgt waren: Messdiener oder Seniorengruppen, Chöre oder Gemeindegremien – alle waren vertreten und freuten sich auf einen Tag, an dem Spaß und das gemeinsame Vergnügen im Mittelpunkt stehen sollten.

 

In „Fort Fun“ angekommen ließen sich die Ausflügler vom regnerischen Wetter nicht abschrecken und nutzen ausgiebig die Fahrgeschäfte und Attraktionen des Freizeitparks, vom Riesenrad bis zur Achterbahn. Zwei Gruppen machten sich, von ortskundigen Rangern geführt, auf zu einer Wanderung durch die Umgebung und erfuhren dort Wissenswertes über den Lebens- und Arbeitsraum Wald. Ob vom Waldspaziergang oder von der Wildwasserbahn durchnässt konnten sich alle im „Saloon“ des Parks bei heißem Eintopf, Kaffee und Kuchen aufwärmen und miteinander ins Gespräch kommen. Und schließlich wurde von der guten Stimmung auch noch die Sonne hinter den Wolken hervorgelockt.

 

Der erlebnisreiche Tag endete mit einem Gottesdienst in der St. Andreas-Kirche im benachbarten Velmede. In seiner Predigt sprach Pfarrer Thomas Lemanski den Ehrenamtlichen noch einmal den herzlichen Dank der ganzen Pfarrei St. Dionysius aus und erinnerte mit Blick auf ein Wort des Apostels Paulus, wie sehr alle in der Gemeinde durch den gegenseitigen Dienst in geschwisterlicher Liebe miteinander verbunden sind.

 

Als am späten Abend die Busse wieder auf dem Elisabethkirchplatz ankamen, konnten alle, ob ausgelassen oder erschöpft, glücklich nach Hause gehen – oder auf der Straßenparty in der Innenstadt weiterfeiern, wie es zumindest von manchen Messdienergruppen berichtet wurde…

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news-83Wed, 06 Sep 2017 17:28:07 +0200"Der Herbst ist da!" Familiengottesdienst in St. Elisabeth/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/der-herbst-ist-da-familiengottesdienst-in-st-elisabethDie Kita St. Raphael hat am Sonntag, dem 3. September einen Familiengottesdienst zum Thema „Der Herbst ist da!“ gefeiert. In der Kirche St. Elisabeth haben die Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen einen Drachen gestaltet. Passend zum Thema wurden herbstliche Lieder gesungen und Rätsel gelöst („Was braucht ein Drache zum Fliegen?“).


Als Erinnerung an den Gottesdienst erhielten die Kinder einen kleinen Drachen. Dieser soll sagen:

 

„Es sind Menschen da, die mich halten und mir Schnur geben. Und Gott ist da. Er schenkt mir Wind und Antrieb, aber er sorgt auch dafür, dass ich gut durch die Stürme komme.“

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news-79Tue, 15 Aug 2017 14:12:30 +0200Friedhofskapelle wird renoviert/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/friedhofskapelle-wird-renoviertKein Zweifel, die Kapelle auf dem katholischen Teil des Friedhofs Königsesch ist in die Jahre gekommen. Das Dach ist schon länger undicht, so dass bei Regen Feuchtigkeit ins Gebäude eindringt, was sich an unschönen Verfärbungen in der Deckenvertäfelung auch schon ablesen lässt. Und auch die sechs Verabschiedungsräume, in denen die Toten vor der Beisetzung aufgebahrt werden, ähneln eher Abstellkammern als einem Ort, an dem Angehörige würdevoll Abschied von ihren Verstorbenen nehmen können.

„Die Pläne für einen Umbau der Friedhofskapelle gibt es ja schon länger. Aber jetzt wird angepackt“, kündigt Dechant Thomas Lemanski, leitender Pfarrer von St. Dionysius, entschlossen an. Nach dem Ende der Sommerferien sollen die Umbauarbeiten im Bestand beginnen. „Wir haben bereits sämtliche Bestatter informiert, dass die Friedhofskapelle von Ende August an bis in die ersten Monate kommenden Jahres hinein nicht zur Verfügung steht“, sagt der Leiter des Friedhofsteams, Guido Robert.

„Kerzenkapelle“ wird für Trauerfeierlichkeiten reaktiviert

Für die Zeit der Schließung wird die „Kerzenkapelle“ für Trauerfeierlichkeiten reaktiviert, die bis zum Bau der jetzigen Anlage für Trauergottesdienste gedient hat“, erläutert Lemanski. Sollte sich der dort zur Verfügung stehende Platz als zu klein erweisen, steht in Absprache mit der Kirchengemeinde Jakobi auch die Kapelle des evangelischen Friedhofteils auf Königsesch als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung.

Bei der katholischen Friedhofskapelle selber wird das Dach erneuert und in diesem Zuge ein größeres Vordach installiert, unter dem künftig die Trauernden, die während der Beerdigungszeremonie keinen Platz mehr in der Kapelle finden, draußen wettergeschützt verweilen können. „Vergrößert werden kann der Kapellenraum nicht, weil das unser veranschlagtes Baubudget von rund 500.000 Euro sprengen würde“, sagt Pfarrer Lemanski. Durch den Einbau von Glaselementen in die Giebelfront soll aber mehr Transparenz ermöglicht werden.

Künstlerisch gestaltete Glasfenster bleiben erhalten

Auf jeden Fall erhalten bleiben die nach einem Entwurf von R. Wandel von der Firma Glaskunst F. Klinge gefertigten künstlerische gestalteten Glasfenster an der Südseite. „Daran wird sich auch nach dem Umbau nichts ändern“, meinte Teamleiter Robert.

Einschneidende Veränderung wird es im Seitentrakt mit den Verabschiedungsräumen geben. Die Anzahl der Kammern wird deutlich reduziert auf zwei verbleidende Abschiedsräume. „Die werden aber so hochwertig und groß modernisiert, dass den Trauernden ein würdiges Verweilen bei den aufgebahrten Verstorbenen ermöglicht wird“, betont Pfarrer Lemanski. Vorbild ist das Kolumbarium St. Michael, wo ja innerhalb der Pfarrei noch zwei weitere Abschiedsräume zur Verfügung stehen. „Mittlerweile hält ja auch fast jedes Bestattungsunternehmen eigene Räume bereit, so dass wir in unserer Friedhofskapelle die Anzahl reduzieren können“, verwies Lemanski auf aktuelle Entwicklungen in der Bestattungskultur.

Verlegt werden auch die Toilettenräume, die zukünftig im Nachbargebäude untergebracht werden, wo derzeit noch die Friedhofsleiter sein Büro hat. Dieser bekommt wiederum sein Domizil unmittelbar neben den Abschiedsräumen.

Funktionale Aufwertung

„Somit laufen die Besucher der Friedhofskapelle auf dem Weg zu ihren verstorbenen Angehörigen nicht auf die WC-Anlage zu, sondern auf das Büro“, sagt Pfarrer Lemanski und sieht darin eine funktionale Aufwertung.

Finanziert werden die Bauarbeiten komplett aus dem Gebührenhaushalt des Friedhofs. „Insofern sind wir auf sparsames Wirtschaften angewiesen“, meint Lemanski, der keinerlei Zuschüsse von außen erwarten kann. „Wir beschränken uns beim Umbau darauf, die baulichen Mängel zu beseitigen und gleichzeitig zu Verbesserungen für die Trauernden zu gelangen“, sagte er.

Somit muss auch noch der geplante Einbau einer kleinen Orgel in die Friedhofskapelle warten. „Die werden wir erst ein bis zwei Jahre später einbauen können, wenn es die Finanzen zulassen“, sagt Dechant Lemanski.

Quelle: mv-online

Text + Foto: Paul Nienhaus

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news-77Thu, 10 Aug 2017 10:03:35 +0200Kolumbarium öffnet die Türen in der Nacht der Museen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kolumbarium-oeffnet-die-tueren-in-der-nacht-der-museenMit dem Kolumbarium in der Michaelkirche präsentierte sich erstmals eine Begräbnisstätte bei der Nacht der Museen. Und die Resonanz war überwältigend. „Schon vor Beginn der Museumsnacht um 19 Uhr drängten sich die Interessenten vor der Eingangstür“, sagte Günter Plagemann vom Kolumbariumsausschuss der Pfarrei St. Dionysius. So mussten sich die ersten Führungen, die im Stundentakt angeboten wurden, direkt geteilt werden.

„Das Bedürfnis nach Information ist offensichtlich da“, meinte Plagemann, der selber den ganzen Abend unterwegs war, um über die Gegebenheiten und Abläufe in der ehemals selbstständigen Gemeindekirche St. Michael zu informieren, die mittlerweile in eine würdige Begräbnisstätte für Urnen umgewandelt worden ist.

Das Gemeindeteam St. Michael begleitete ihr Angebot zur Nacht der Museen auf dem Vorplatz mit einem Getränke- und Würstchenstand, die Gelegenheit so manch interessantem Gespräch boten. In der Kirche waren Schautafeln ausgestellt, die über die Baugeschichte der Anfang der 1960er Jahre entstandenen St. Michaelkirche informierten. Hier hatten sich die Gläubigen frühzeitig während des Fusionsprozesses Gedanken gemacht, wie es mit ihrer Kirche weitergehen könnte, wenn die Basis für einen Betrieb als Gemeindekirche nicht mehr ausreichen würde.

 

Text + Foto: mv-online

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news-69Thu, 03 Aug 2017 15:17:08 +0200St. Dionysius-Kirche: Fahrplan für die Wiedereröffnung steht fest/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/st-dionysius-kirche-fahrplan-fuer-die-wiedereroeffnung-steht-festSeit Pfingsten ist die Stadtkirche St. Dionysius gesperrt. Umfängliche Bauarbeiten laufend während des Sommers. So werden der Boden erneuert, umfangreiche elektrische Installationen durchgeführt und die Klais-Orgel gereinigt und erweitert. Weil alles derzeit nach Plan läuft, hat Dechant Thomas Lemanski, leitender Pfarrer von St. Dionysius, den Fahrplan für die Wiedereröffnung der Stadtkirche bekannt gegeben.

„Bevor wir die gereinigten und mit Kniepolstern versehenen Kirchenbänke wieder einbauen, möchten wir den Rheinensern die Gelegenheit bieten, den kompletten Kirchenraum ohne Bestuhlung auf sich wirken zu lassen“, sagt Lemanski und kündigt an, diese Aktion vom 1. bis 3. Oktober laufen zu lassen. „In der Zeit wird es auch Angebote geben, die Stadtkirche in einer besonderen Weise zu erleben“, erläuterte er. Wenn danach die Kirchenbänke wieder aufgestellt sein werden, wird der erste Gottesdienst in der renovierten Pfarrkirche zum Patronatsfest am Sonntag, 15. Oktober, um 11:15 Uhr gefeiert.

Der Wiedereinbau und Erweiterung der Orgel wird sich noch über die kompletten Wintermonate hinziehen. Aber auch hier steht bereits fest, wann das Kirchenmusikinstrument feierlich wieder in Betrieb genommen wird. „Am 11. März möchten wir – wieder um 11:15 Uhr – eine Festmesse feiern und den Klang auch mit den neuen Registern erleben“, sagt Lemanski und kündigt an, dass an diesem Tag auch Weihbischof Christoph Hegge in Rheine erwartet wird.

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news-67Thu, 03 Aug 2017 13:56:45 +0200Ökumenischer Gottesdienst beim Ems-Festival/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/oekumenischer-gottesdienst-beim-ems-festivalStrahlender Sonnenschein und kräftige Windböen machten den sehr gut besuchten ökumenischen Gottesdienst auf der Ems zu einer gleichermaßen besonders schönen, aber auch wackeligen Angelegenheit.

Das Finale des Ems-Festivals am Sonntag begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst auf der schwimmenden Emsbühne. Pfarrer Thomas Lemanski aus St. Dionys und Pfarrer Jürgen Rick aus der Jakobi-Gemeinde begrüßten die Besucher auf der wandlungsfähigen Bühne, die mit Altar und einer großen Luther-Figur geschmückt war.

 

Tetx + Foto: mv-online

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news-47Sun, 30 Jul 2017 18:54:00 +0200Neue Gottesdienstordnung ab Oktober 2017/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/neue-gottesdienstordnung-ab-oktober-2017Mit der Wiedereröffnung der Dionysiuskirche tritt am 14. Oktober 2017 eine neue Gottesdienstordnung in Kraft. Es gehört wohl zu den schwierigsten Herausforderungen, in einer Pfarrei die Anzahl und die Zeiten der regelmäßig stattfindenden Gottesdienste zu verändern. Deshalb ist dies auch nach der Fusion in der Pfarrei St. Dionysius bisher noch nicht geschehen, obwohl hier vor allem in der Woche aufgrund sinkender Besucherzahlen und zurückgehender Priesterzahlen eine Notwendigkeit besteht.

 

Eine lebendige Liturgie, die sowohl aus spiritueller Feier, guter Kirchenmusik und insgesamt gut gestalteter Atmosphäre genährt wird, ist ein Ziel für alle Beteiligten. Dabei gibt vor allem der Einsatz vieler ehrenamtlicher Lektoren, Kommunionhelfer, Messdiener, Musiker und Küster Zeugnis davon, dass uns eine würdige und bereichernde Liturgie in unserer Pfarrei sehr am Herzen liegt. Momentan laufen viele Gottesdienste parallel und die Hauptamtlichen hetzen manchmal von einer Kirche zur anderen. Eine neue Gottesdienstordnung soll weiterhin ein vielfältiges Gottesdienstprogramm anbieten, gleichzeitig stattfindende Gottesdienste verringern und eine hohe Flexibilität für Sondergottesdienste wie etwa Beerdigungen gewährleisten. Alle Beteiligten sollen dabei ihren wichtigen Dienst in angemessener Zeit und mit spirituell gebotener Ruhe tun können.

 

Bei der Erarbeitung einer neuen Gottesdienstordnung waren viele Gremien der Pfarrei und die betroffenen Hauptamtlichen beteiligt: Der Liturgieausschuss und der Vorstand des Pfarreirates, die hauptamtlichen Musiker und Küster, das Pfarrsekretariat, die Seelsorgeteams der Pfarrei und des Krankenhauses, die Priester und die Gemeindeteams haben an der Erarbeitung der neuen Gottesdienstordnung mitgewirkt, die der gesamte Pfarreirat schließlich zur Umsetzung empfohlen hat.

 

In der neuen Ordnung werden vier Gottesdienste der Pfarrei und drei im Mathias-Spital gestrichen. In der Pfarrei betrifft das lediglich einen Gottesdienst am Sonntag, nämlich die 7:30 Uhr-Messe in der Elisabethkirche. Um auch weiterhin Frühaufstehern ein Angebot zu machen, wird die Frühmesse in der Dionysiuskirche auf 8:15 Uhr vorverlegt. Weitere Uhrzeitänderungen betreffen die Vorabendmesse (neu um 18:00 Uhr) und das Hochamt (neu um 9:45 Uhr) in der Josefkirche. Wochentags wird es für die heiligen Messen am Vormittag eine einheitliche Zeit um 9:00 Uhr geben. Im Zuge der Renovierung der Dionysiuskirche wird dort eine Videoanlage installiert, die eine tägliche Übertragung von Gottesdiensten in die Einrichtungen des Mathias-Spitals und in Privathaushalte ermöglicht. Zudem soll eine neu geschaffene Messe am Freitagabend um 17:00 Uhr in St. Dionysius Menschen ansprechen, die sich zum Einkaufen in der Innenstadt befinden.

 

Nach zwei Jahren Erfahrung mit der neuen Ordnung werden die beteiligten Gremien im Herbst 2019 bewerten, ob sich die neue Gottesdienstordnung bewährt hat oder ob es Verbesserungsbedarf gibt. Bis dahin hoffen wir auf Verständnis für die Änderungen und vertrauen gleichzeitig weiterhin auf lebendige Begegnungen in den Sakramenten, im Gebet und im Gesang.

 

Weitere Informationen und Erläuterungen sowie eine Übersicht über die neuen Gottesdienstzeiten können Sie hier herunterladen.

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news-63Thu, 27 Jul 2017 09:44:39 +0200Bescherung mitten im Sommer: Spielzeuge für Kinder in Rumänien/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/bescherung-mitten-im-sommer-spielzeuge-fuer-kinder-in-rumaenienMit Spielzeug kann man Kindern immer eine Freude machen. Einige Kubikmeter Spielwaren konnte Dechant Thomas Lemanski mit Beziehungen und etwas Organisationstalent nun für die Jugendarbeit sowie soziale und pastorale Anliegen der Pfarrei beschaffen. Mit Hilfe von Ehrenamtlichen aus der Pfarrei wurden die Spielwaren aus einer Geschäftsaufgabe in mehrtägiger Arbeit nach Rheine gebracht.

 

Die ersten Spielwaren sind bereits genutzt, versteigert oder verteilt, und in Zusammenarbeit mit Pater Pana aus Mesum und dortigen Ehrenamtlichen konnte nun der größte Teil zu bedürftigen Kindern nach Rumänien gebracht werden. Nach Ostrumänien gingen mit der letzten Lieferung 20 Kubikmeter Spielwaren, die Dechant Lemanski bereitstellen konnte. Hierbei handelt es sich vornehmlich um Spielwaren, bei denen die beiliegende deutsche Anleitung nicht notwendig ist. Ein erster Lkw ist bereits angekommen, demnächst wird ein weiterer Hilfstransport folgen, der Kindern und Jugendlichen in Rumänien Freude und Unterstützung bringt. Die beiden Geistlichen dankten allen Unterstützern für ihre Hilfe bei dem Projekt.

 

Text + Foto: mv-online

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news-61Mon, 17 Jul 2017 22:55:00 +0200Baustellenrundgang von Bürgermeister Peter Lüttmann in der Stadtkirche/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/baustellenrundgang-von-buergermeister-peter-luettmann-in-der-stadtkircheDas Jahr 2020 rückt unaufhaltsam näher. Und da lassen Dechant Thomas Lemanski und Bürgermeister Peter Lüttmann schon mal eine gemeinsame Zukunftsmusik erklingen. „Wenn sich zum 500. Mal die Fertigstellung der dann frisch renovierten St. Dionysiuskirche jährt, wird hoffentlich auch unser Marktplatz fertig sein“, meinte der Bürgermeister und fügte mit einem Leuchten in den Augen hinzu: „Das ergibt dann ein ganz tolles Bild für die Stadt Rheine!“


Bis dahin muss allerdings noch viel Arbeit erledigt werden, wobei in der Stadtkirche seit ihrer Schließung am Dienstag nach Pfingsten schon eine Menge passiert ist. Dementsprechend lud Lemanski Lüttmann ein, sich bei einer Baustellenbesichtigung selber ein Bild zu machen. „Wir wollen Ihnen ja nicht erst das fertige Produkt zeigen“, meinte der leitende Pfarrer.

In der Stadtkirche ergibt sich derzeit ein völlig neuer Raumeindruck, denn für die Erneuerung des Bodens ist alles komplett ausgeräumt worden, so dass die Größe der gotischen Architektur so richtig zur Geltung kommt. In der vergangenen Woche haben Bauarbeiter heißen Gussasphalt in den Abschnitten eingebracht, wo künftig die Kirchenbänke stehen werden.

Diese werden zurzeit in einer Tischlerei in Rheine gereinigt und aufgearbeitet. „Es wird nichts Neues angeschafft, sondern die Bänke aus dem 18. Jahrhundert werden weiter benutzt“, betonte Dechant Lemanski. Allerdings erhalten die Kniebänke, die in St. Dionysius traditionell immer sehr hart waren, künftig eine Polsterung. „Hier hat uns die Josefskirche Pate gestanden, wo das schon ganz lange umgesetzt ist“, sagte der leitendePfarrer. „Nach Fertigstellung wird sich durch die Neupositionierung der Bänke ein aufgeräumteres und ruhigeres Gesamtbild ergeben, als es früher der Fall war“, verspricht Lemanski.

Eine grundlegende Reinigung und Erweiterung erfährt auch die Orgel, für die es dank einer großzügigen Zuwendung eines nicht genannt werden wollenden Spenders jetzt möglich wird, die im Jahr 1976 ursprünglich geplante Größe zu verwirklichen.

„Somit können wir der Stadt Rheine neben den Gottesdiensten noch schönere kulturelle Veranstaltungen mitten im Herzen der Stadt bieten“, meinte Lemanski. Denn das die Stadtkirche ein Anziehungspunkt ist, erfährt er ständig. „Wir sind zwar anders als die Ems-Galerie, weil wir hier nichts verkaufen“, meinte der Dechant, „die Menschen, die unsere Stadt besuchen, kommen aber dennoch gerne zu uns“.

Beeindruckt zeigte sich Bürgermeister Lüttmann beim Baustellen-Rundgang auch davon, dass die St. Dionysiuskirche demnächst mit einer hochmodernen Video-Übertragungsanlage ausgestattet wird. „Das dürfte auch in der weiteren Umgebung von Rheine einzigartig sein“, meinte er. Pfarrer Lemanski erläuterte dazu, dass demnächst die Gottesdienste live über das Internet übertragen werden können. „So bekommen auch Menschen Zugang zum Gottesdienst, denen es vielleicht nicht möglich ist, zur Kirche zu kommen“, sagte er. So kooperiere die Pfarrei eng mit den Einrichtungen des Mathias-Spitals, in die auf jeden Fall die Gottesdienste gesendet werden.

Ein wenig Hightech zieht auch in den Eingangsbereich der Stadtkirche ein, wo neben einem Schriftenstand auch ein Touchscreen mit Zugang zur Internetseite der Pfarrei St. Dionysius installiert wird. „Wir möchten hier keinen Zirkus veranstalten, aber eine Stelle schaffen, wo man sich auf moderne Art über Dinge informieren kann, die in der Pfarrei wichtig sind“, betonte der Pfarrer.

Was die Bauzeiten angeht, liegt die Renovierung der St. Dionysiuskirche voll im Plan. „Wir werden pünktlich im Herbst wieder Gottesdienste hier feiern können“, sagt Lemanski und freut sich schon auf das fertige Ergebnis.

Auch die Finanzierung ist gesichert. Sie ruht auf drei Säulen: dem Zuschuss des Bistums Münster, eigenen Mitteln der Pfarrei und Spenden. „Die eigenen Mittel der Pfarrei sind der kleinste Betrag“, meinte Lemanski und freute sich besonders über die Großzügigkeit der Spender. „Neben dem Großspender gab es auch eine ganze Reihe von kleineren Beträgen, die von Menschen gegeben wurden, denen die Stadtkirche am Herzen liegt“, sagte der Dechant.

 

Text & Foto: Paul Nienhaus, Münsterländische Volkszeitung

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news-59Mon, 17 Jul 2017 22:47:11 +0200Sommerkonzert der Jugendkantorei Sankt Dionysius/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/sommerkonzert-der-jugendkantorei-sankt-dionysiusEin echtes Gute-Laune-Konzert war das Sommerkonzert der Jugendkantorei Sankt Dionysius am Sonntag in der Josefskirche. Unterstützt von einigen Erwachsenenstimmen der Capella Sankt Dionysius, instrumental verfeinert von Schlagwerk (Thomas Groß), Flöte (Elisabeth Kleene) und Klavier (Johannes Ricken) und unter der Gesamtleitung von Sigrid Ricken, ließ das Konzert die zahlreich erschienenen Zuhörer nicht unberührt.

Geistlich, traditionell, legendär

Dem Publikum wurde ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten: Modernes geistliches Liedgut (Cristi Cary Miller’s ‚Jubilate Deo‘ oder Stephanie Mabey’s ‚Glorious‘), populäre bis legendäre Songs (George Harrison’s ‚Here comes the sun‘ oder Lennon/McCartney’s ‚Yesterday‘) sowie traditionelle Werke (z.B. Scarborough Fair) reihten sich in einen gut konzeptionierten Ablauf. Mit rhythmisch anspruchsvollem, auch in hohen Tonlagen sicherem und bei den leisen Tönen konzentriertem Gesang war den kleinen und großen Sängern die Aufmerksamkeit sicher. Gut dosierte Performance-Einlagen, nie aufdringlich, eher wie ein Augenzwinkern, musste man schmunzelnd aufnehmen.

Bisweilen wäre man selber gerne aufgesprungen, bei der mitreißenden Umsetzung von ‚I will follow him‘ aus dem Film ‚Sister Act‘ war es tatsächlich nicht ganz einfach, ruhig sitzen zu bleiben. Ein weiterer Höhepunkt des Konzertes: ‚Ariadiamus‘ von Carl Jenkins. Gänsehaut-Feeling bei großen und kleinen Zuhörern.

Keck, melancholisch, virtuos

Unterbrochen wurde das gesungene Programm von zwei Werken von Claude Debussy für Flöte (Elisabeth Kleene) und Klavier (Peter Petermann). Mal melancholisch und flüsternd endend, mal virtuos, spritzig und keck waren sie ein besonderer Hörgenuss.

Pfarrer Thomas Lemanski wies in einer kurzen launigen Ansprache noch auf die Tücken gemeinsamen Urlaubens hin. Die Geschichte vom streitschlichtenden Wunderwasser des heiligen Vinzenz wird manchem wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Musikalischen Segen gab es gegen Ende des Konzertes mit John Rutters sanftem ‚Gaelic blessing‘, einen echten Reisesegen zu den anstehenden Sommerferien dann noch von Weihbischof Hegge, der mit einigen Jugendlichen aus dem Bistum eigens und sehr sportlich zum Konzert geradelt war. Nach dem letzten heiteren Ton des Gospels ‚Heaven is a wonderful place‘ gab es langen Applaus und gut gefüllte Spendenkörbe.

 

Text & Foto: Münsterländische Volkszeitung

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news-51Fri, 30 Jun 2017 22:40:37 +0200Neue Aufgaben für Ines Plien und Dirk van de Loo/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/neue-aufgaben-fuer-ines-plien-und-dirk-van-de-looZum 1. Dezember 2017 werden Pastoralreferentin Ines-Maria Plien und Pastoralreferent Dr. Dirk van de Loo neue Aufgaben im Bistum übernehmen und die Pfarrei verlassen.


Schon im Herbst beginnt Frau Plien einen Masterstudiengang in Ehe- Familien- und Lebensberatung. Dafür wird sie mit 25% ihrer Arbeitszeit vom Bistum freigestellt. Im Dezember wechselt sie dann mit der verbleibenden halben Stelle in die Schulseelsorge im Dekanat Rheine. Herr van de Loo wurde vom Bistum gebeten, als Referent für theologische Grundfragen in das Ausbildungsinstitut für Diakonat und pastorale Dienste (IDP) nach Münster zu kommen. Schon nach den Sommerferien wird er die neue Tätigkeit dort aufnehmen. Um eine gute Übergabe der bisherigen Aufgaben zu gewährleisten, verbleibt er mit 25% der Arbeitszeit bis Ende November in St. Dionysius.

 

Die Pfarrei möchte sich von beiden in einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang am 19. November 2017, um 10:30 Uhr in der Elisabethkirche verabschieden. Für ihre neuen Aufgaben und Herausforderungen wünschen wir ihnen schon jetzt Gottes Segen, auch wenn sich bis dahin noch genügend Gelegenheiten zu persönlichen Begegnungen ergeben werden. Beide bleiben mit ihren Familien in der Pfarrei wohnen.

 

Das Bistum hat Ersatz für die pastorale Arbeit zugesichert, auch wenn sich dies bis zum Sommer 2018 hinziehen kann.

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news-45Sat, 24 Jun 2017 22:42:00 +0200"Kirche in Rheine erleben" - Markt der Möglichkeiten am 24. Juni 2017/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/kirche-in-rheine-erleben-markt-der-moeglichkeiten-am-24-juni-2017Aus Anlass des 1175. Jubiläums von Stadt Rheine und St. Dionysius-Gemeinde sowie des 175. Geburtstages der Jakobi-Gemeinde wurde im Jahr 2013 nach mehreren Ökumenischen Gemeindefesten zum ersten Mal von der Pfarrei St. Dionysius und der Jakobi-Gemeinde ein „Markt der Möglichkeiten“ in Rheines Innenstadt auf dem Marktplatz durchgeführt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Es war ein gelungenes Fest und sollte – so wurde es verabredet – in einigen Jahren wiederholt werden.
Vier Jahre später wird erneut ein Jubiläum gefeiert: 500 Jahre Reformation. Und da dieses Jubiläum auch mit vielen ökumenischen Veranstaltungen begangen wird, ist das Jahr 2017 der richtige Anlass für den zweiten „Markt der Möglichkeiten“ - wiederum organisiert von den Kirchengemeinden St. Dionysius und Jakobi.

 

Der Markt der Möglichkeiten findet statt am Samstag, 24. Juni 2017 von 10:00 bis 15:00 Uhr auf dem Borneplatz und steht unter dem Motto „Kirche in Rheine erleben“.


Mehr als 30 Gruppen, Initiativen und Institutionen aus dem weiten Bereich unserer Kirchen versprechen mit ihren Informations-, Aktions- und Imbissständen Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein. Die bunte Mischung der Mitwirkenden sorgt dafür, dass die Vielfalt kirchlichen Lebens mitten in der Stadt wieder hautnah erfahrbar wird!

Zudem werden zwei Führungen angeboten: Um 11:00 und um 13:00 Uhr führt Christoph Klahn wieder Turmführungen auf den Turm der Dionysiuskirche durch (ab 9 Jahren, Gebühr: 3,-- €).

Und um 14:00 Uhr und um 16:00 Uhr bietet die Historikerin und Stadtführerin Angelika Pries eine eigens für 2017 konzipierte ökumenische Führung unter dem Thema „1517-2017: 500 Jahre Katholiken und Protestanten in Rheine“ an. Treffpunkt ist die Marktseite von St. Dionysius. Nach dem Besuch der Wort-Gottes-Kapelle in der Dionysiuskirche führt der Weg durch fünf Jahrhunderte Stadtgeschichte: vom Marktplatz über das Alte Rathaus und die Bönekers-Kapelle in die Jakobi-Kirche – immer mit dem Blick für das, was vor Ort an die wechselvolle Geschichte der beiden Konfessionen erinnert.
Die Gebühr für die etwa 1,5-stündige Führung beträgt 5,- € und ist vor Ort zu entrichten. (Weitere Informationen erhalten Sie hier.)

 

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news-31Thu, 01 Jun 2017 10:22:00 +0200Stadtkirche St. Dionysius wird für einige Monate geschlossen/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/stadtkirche-st-dionysius-wird-fuer-einige-monate-geschlossenVon Pfingstdienstag an bis etwa Ende September ist die Dionysiuskirche geschlossen, um notwendige Renovierungsarbeiten im Innenraum zu erledigen. Außerdem ist die Klaisorgel in der Stadtkirche aufgrund von Reinigungs- und Erweiterungsarbeiten bis etwa vor Weihnachten 2017 nur teilweise oder gar nicht bespielbar.

Einige Gottesdienste werden in der Schließungszeit in die Bönekerskapelle verlegt (siehe die aktuelle Gottesdienstordnung). Ansonsten sind die Gemeindemitglieder gebeten, in dieser Zeit, die auch in die Schulferien fällt, in andere Gotteshäuser auszuweichen.

Finanzielle Mittel des Bistums und der Pfarrei selbst sind durch sehr großzügige Spenden ergänzt worden, sodass die vielfältigen Arbeiten nun gänzlich in diesem Jahr ausgeführt werden können. Die Arbeiten ermöglichen es, die Pfarrkirche für die anstehende 500-Jahrfeier im Jahr 2020 vorzubereiten.

Ausführlichere Informationen zur Renovierung erhalten Sie hier.

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news-33Wed, 24 May 2017 14:46:12 +0200"Stille nach ohrenbetäubendem Lärm" - Feier der Erstkommunion 2017/aktuelles-termine/aktuelles/detailseite/stille-nach-ohrenbetaeubendem-laerm-feier-der-erstkommunion-2017Das kommt nicht alle Tage vor, dass man in der Kirche eingeladen wird, mit ganzem Körpereinsatz, nämlich mit Händen, Füßen und Stimme so viel Lärm wie nur möglich zu erzeugen. So war es aber an den beiden Wochenenden vom 13. bis zum 21. Mai 2017, als 109 Kinder der Pfarrei St. Dionysius in der Dionysiuskirche, der Elisabeth- und der Josefkirche das Sakrament der Ersten Heiligen Kommunion empfangen haben. Und es ist in allen drei Kirchen wirklich laut geworden, bis auf ein Zeichen hin dann plötzlich wieder Stille eintrat. Mit diesem Experiment hat die Festgemeinde den biblischen Sturm auf dem See nachempfunden und gemerkt, wie man in der Stille Gottes Nähe spüren kann – die Nähe, die dann in der Eucharistie einen besonderen Ausdruck findet.


In diesem Jahr konnten die Familien erstmals zwischen verschiedenen Modellen der Vorbereitung auf das Fest der Erstkommunion wählen. Während sich viele für die klassischen Gruppentreffen entschieden haben, bei denen meist kleine, selbst gewählte Gruppen von Freunden zusammenkamen, haben andere sich regelmäßig in Begleitung eines Erwachsenen zu Wortgottesdiensten in der Kirche getroffen. Hier wurde immer ein Element der Messe besonders erklärt. Eine dritte Gruppe wiederum hat neben der Katechese das Musical „Ein Engel?“ einstudiert, dass gemeinsam mit der Kinder- und Jugendkantorei aufgeführt wurde. 

 

Nach einer Auswertung durch die Katechetinnen soll dieses Konzept weiter verbessert werden, so dass auch im nächsten Jahr wieder verschiedene Modelle zur Auswahl stehen. Außerdem sollen die Erstkommunionfeiern ab jetzt jedes Jahr am zweiten (St. Dionysius und St. Josef) bzw. am dritten Wochenende (St. Elisabeth) nach dem Osterfest stattfinden – vorausgesetzt, die Anmeldezahlen bleiben so wie bisher. Für das nächste Jahr bedeutet das folgende Termine: Samstag, 14. April 2018 um 10:00 Uhr in der Dionysiuskirche; Sonntag, 15. April 2018 um 10:00 Uhr in der Josefkirche und Sonntag, 22. April 2018 um 9:00 Uhr und um 11:00 Uhr in der Elisabethkirche.

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